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31.12.2010

Der Steinhagener Querfeldeinspezialist Carsten König setzt seine Erfolgsserie fort.

Der Steinhagener Rad-Querfeldeinspezialist Carsten König (RSV Gütersloh) setzt seine Erfolgsserie fort. Beim dritten Lauf zum Weser-Ems-Cup am Attersee konnte der 44-Steinhagener im Seniorenrennen lange das Hinterrad von Heiko Nordmann halten und um den zweiten Platz mitfahren. Im Finale machte sich jedoch eine hartnäckige Erkältung negativ bemerkbar und dem RSVer ging die Puste aus. Mit dem vierten Rang bestätigte König aber seine bisherigen Ergebnisse und festigte seine gute Position in der Spitzengruppe.

Nach nur einer Woche fuhr Carsten König mit dem achten Platz beim vierten Lauf zum Weser-Ems-Cup sein bisher schwächstes Ergebnis ein. Dennoch verbesserte sich der 45-jährige in der Gesamtwertung um einen Rang auf den vierten Platz. „Meine direkten Konkurrenten sind noch schlechter gefahren“, konnte der Rennfahrer des RSV Gütersloh seinem Abschneiden in den „Bürener Tannen“ bei Cloppenburg“ doch noch etwas Gutes abgewinnen. Auf dem technisch anspruchsvollen, aber schnellen Rundkurs (25er Schnittt) auf Position vier ein. Angesichts der geringen Abstände wurde der RSVer jedoch bis auf den zehnten Platz durchgereicht. „In der vierten von sieben Runden hatte ich meinen Rhythmus wieder gefunden“, erklärte der Steinhagener, der nun einige Plätze gut machte. Im Sprint um Platz sechs fehlten die „Körner“ aus der Aufholjagd und König musste sich mit dem achten Platz zufrieden geben.

Für den Querfeldeinspezilisten hat sich die Reise ins holländische Oldenzaal gelohnt. Nach einem schnellen Rennen über hart gefrorenem Waldboden, Wiesen und Sandstrand hatte der 45-Jährige Rennfahrer des RSV Gütersloh in der Masterklasse als Vierter bereits eine Hand an den Treppchenplatzierungen. „Dabei wollte ich das Rennen nur als hartes Training fahren und war entsprechend verhalten gestartet“, zeigte sich der RSVer von seinem Erfolg im GOW-Cup überrascht.

Nicht so gut lief es für König dagegen am Sonntag beim fünften Lauf zum Weser-Ems-Cup in Lohne am Grevingsberg. Auf der hart gefrorenen Rundkurs stürzte König bereits in der ersten Runde bei winterlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und fand danach keinen Rhythmus mehr. „Die Form ist gut, aber der hohe Laufanteil ist nichts für mich, da verliere ich immer“, ärgerte sich König nach einem hektischen Rennen über den siebten Rang.

Für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh gestaltete sich schon die Anreise zu den NRW-Meisterschaften im Querfeldeinrennen in Rheine bei Schneefall und vereisten Straßen als Abenteuer. Die kaum für möglich gehaltene Steigerung folgte im Rennen. Kälte, Nässe, vereiste Zahnkränze und Bremsen sowie Eisplatten in den Kurven sorgten für zahlreiche Stürze. „Das hat nicht wirklich Spaß gemacht“, kommentierte Karsten König das Rennen, bei dem er mit den extremen Witterungsbedingungen im Vergleich mit der Konkurrenz noch recht gut klar am. Nach sieben Runden und zahlreichen Stürzen wurde der 45-jährige Steinhagener in der Masterklasse als Dritter der NRW-Meisterschaften und Achter im gleichzeitig ausgetragenen Weser-Ems-Cup gewertet. Teamkollege Stefan Wittwer fuhr auf den fünften Platz in der NRW-Wertung und Rang zwölf in der Cup-Wertung. NRW-Meister wurde Dietmar Müller (RCE Herford) vor Sven Harter (RSV Unna). „Sollte das Wetter nicht besser werden, überlege ich in Syke zu pausieren“, so König.

In der gut besetzten Eliteklasse belegte Daniel Meinert (RSV Gütersloh) den neunten Platz, was Rang 15. in der Cup-Wertung bedeutete. Gütersloh (man).