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07.09.2015

26.08.2015 Für Rotermund erfüllt sich Traum beim MTB-WC in Val di Sole.

Gütersloh (man). „Das war immer mein Traum, im Nationaltrikot bei einem Weltcup-Rennen zu starten. Das es ausgerechnet in meinem ersten Jahr in der Eliteklasse geklappt hat, ist umso cooler“, konnte Tobias Rotermund (RSV Gütersloh) sein Glück auch einige Tage nach dem Welt-Cup-Finale im italienischen Val di Sol noch nicht fassen. Kurzfristig hatte Bundestrainer Peter Schaupp den Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ für das sechsköpfige Aufgebot des BDR nachnominiert. Mit Rang 94 unter knapp 120 Startern war Rotermund einigermaßen zufrieden, sah aber deutliches Aufwärts-Potential. Die „Qualifikation“ für das Weltcup-Finale ermöglichte der 40. Platz in der MTB-Bundesliga in Heubach, wo Rotermund als sechstbester Deutscher direkt hinter dem Deutschen Meister Markus Schulte-Lünzun in Ziel sprintete, sowie der achte Platz im vergangenen Jahr in Schopp.

Problematisch gestaltete sich für den 23-jährigen Starnberger, der in Bielefeld lebt und in Detmold Wirtschafts-Ingenieur-Wissenschaft auf Bauwesen studiert, die Startphase in Val di Sol. Bei seiner Welt-Cup-Premiere musste Rotermund aufgrund der fehlenden Weltranglisten-Punkte aus der letzten Startreihe ins Rennen starten. Ein früher Massensturz in der Anfangsphase, bei dem der 23-Jährige bis in die Zuschauer fiel sowie der Stau am ersten Anstieg verhinderten ein besseres Ergebnis. „Da bin ich schon mit voller Drehzahl und Puls 180 in den Stau reingerast, bis auf Platz 80 vorgefahren und dann habe ich einen Kolbenplatzer bekommen, weil ich im Anfang überzogen habe“, fasste Rotermund sein knapp zweistündiges Weltcup-Debüt kurz zusammen. Die Begeisterung war damit aber dennoch geweckt und voller Euphorie hat Rotermund bereits einen Reisepass beantragt. Die Welt-Cup-Rennen im kommenden Jahr in Australien und Kanada hat der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ fest ins Visier genommen. „Schade ist, dass ich zu spät erfahren habe, dass es noch in diesem Jahr ein Rennen in Israel gibt, bei dem man Weltranglistenpunkte hätte sammeln können. Jetzt ist die Meldefrist leider abgelaufen“, ärgert sich der Bielefelder. Mit Tschechien, Albstadt, den USA und Val di Sol hat sich Rotermund die weiteren Welt-Cup-Rennen in seinem Terminkalender für die kommende Saison vorgemerkt. „Ich hoffe, dass es 2016 klappt, dass eine oder andere Weltcup-Rennen zu fahren“, so Rotermund.