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29.06.2016

Johannes Hodapp auf Rang neun

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte auch Johannes Hodapp. Der 17-jährige Nationalkaderfahrer des RSV Gütersloh war erst zu Beginn des Jahres in die Juniorenklasse aufgerückt und zählte zum jüngsten Jahrgang. Angesichts dessen konnte der Stukenbrocker Gymnasiast eigentlich mit dem neunten Platz zufrieden sein, zumal die Vorbereitung in den letzten Wochen wegen einer hartnäckigen Erkältung nicht optimal verlief. Angesichts des Rennverlaufs hatte sich Hodapp aber mehr ausgerechnet. „Ein Platz unter den ersten zehn war im Vorfeld wegen der Erkältung mein Ziel, aber im Massensprint wäre ich schon gerne auf das Treppchen gefahren, aber ich musste den Spurt aus der zweiten Reihe fahren und war etwas eingebaut“, ärgerte sich Hodapp, der über ausgezeichnete Sprint-Qualitäten verfügt, diese nach schweren 136 km aber nicht ganz ausspielen konnte. Beeindruckt war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ aber von der Anfahrt auf der nur einseitig gesperrten Straße nach Nidda. „Das waren richtige Positionskämpfe“, so Hodapp, der auch erst auf den letzten Metern das Loch fand und von Position 30 nach vorne stieß. Während der Nationalkaderfahrer das Rennen ansonsten nicht sonderlich schnell empfand, so war es für viele der knapp 160 Rennfahrer zu schnell. Das Finale fuhren nur gut 50 Spitzenfahrer. Auch Philipp Globisch (RSV Gütersloh) musste nach gut 100 km das Rennen entkräftet aufgeben. Den Sieg sicherte sich Felix Groß (RSV 54 Venusberg) vor Niklas Märkl (RSC Linden) und Rico Brückner (RSG Muldental Grimma). „Interessant war, dass es in den Altersklassen nicht nur zwei oder drei Top-Favoriten gab, sondern eine breite Gruppe von zehn bis 14 Fahrern“, war RSV-Trainer Stefan Wittwer von der Leistungsbreite beeindruckt.

Pech hatte Carlotta Voss (RSV Gütersloh). Die NRW-Meisterin im Einzel-Zeitfahren verlor bereits in der ersten Runde den Anschluss an die Spitze, als das Feld bei der Anfahrt zum gut zwei Kilometer langen Anstieg aufgrund eines Massensturzes weit auseinander riss. „Vorne sind die gleich weiter gerast und wir haben zu viert das Loch nicht mehr zubekommen“, ärgerte sich die 15-jährige, die in der dritten Gruppe das Ziel erreichte und direkt hinter Luisa Siersleben (TSVE Bielefeld) als 26. über den Zielstrich sprintete.