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13.11.2016

David Westhoff-Wittwer zweitbester Deutscher bei den Europa-Meisterschaften

Gütersloh (man). Für den Stukenbrocker Nachwuchs-Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) hat sich die gut 1.000 km lange Anreise zu den Europa-Meisterschaften ins französische Pont-Chateau/Bretagne ausgezahlt. In dem großen Starterfeld der 73 Juniorenfahrer fuhr der 17-jährige Deutsche Cross-Meister der Jugendklasse als Zweitbester Deutscher direkt hinter seinem BDR-Kollegen Dirk Baldinger (39. – plus 4:10 Min.) auf den 40. Platz. Auf den Sieger Thomas Pidcock (44:03 Min., England) hatte der Nachwuchsrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ nach einem schnellen Rennen 4:29 Minuten Rückstand. „David hatte vor der Europameisterschaft einen riesen Respekt, aber auch einen riesen Spaß im Rennen“, erklärte Vater und RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer. Als Zwölfter des jüngeren Jahrgangs peilt Davi Westhoff-Wittwer im kommenden Jahr eine Platzierung unter den besten 20 Juniorenfahrern an. „Die Europameisterschaften oder Weltcup-Rennen sind eine ganz andere Liga als die Deutschland-Cup.-Rennen, da muss man erst mal reinwachsen“, so Stefan Wittwer. Das Wohlwollen und die Aufmerksamkeit von Bundestrainer Wolfgang Ruser hat sich der 17-jährige Stukenbrocker Gymnasiast nach seinen starken Auftritten beim Weltcup in Valkenburg und der EM aber schon gesichert. Der Bundestrainer plant langfristig mit David Westhoff-Wittwer und hat ihn für die kommenden Weltcup-Rennen im Nationalkader berücksichtigt. Davor stehen aber zwei Doppel-Renntage im Deutschland-Cup auf dem Programm.

Auf dem schnellen und trockenen Kurs in Pont-Chateau/Bretagne legten die Juniorenfahrer bei milden 16 Grad von Beginn an ein hohes Tempo vor und Sieger Pidcock fuhr mit einem Stundenmittel von 28,74 km/h ein für Querfeldeinrennen ungewöhnlich hohes Durchschnittstempo. „David und Dirk Baldinger mussten aus der dritten Startreihe starten, verloren erst ein paar Plätze und konnten ihren Platz dann gut halten. In dem guten Starterfeld haben die sich gut verkauft“, freute sich Vater Stefan Wittwer, der wegen Klausuren mit Sohn David Westhoff-Wittwer und RSV-Jugendwart Thorsten Dirkorte am Freitag mit dem Wohnmobil die 1.000 km lange Reise nach Frankreich angetreten hatte und dem BDR-Kader nachgereist war. „Die TorTour von zwölf Stunden hat sich aber gelohnt“, war sich Wittwer angesichts der guten Leistung sicher. „Wann bekommt man schon mal so eine Chance bei einer Europameisterschaft zu starten“.