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31.01.2017

Unglückliche Weltmeisterschaft für David Westhoff-Wittwer

Gütersloh (man). Die Form stimmte zum Saisonhöhepunkt, doch die Premiere bei den Cross-Weltmeisterschaften verlief für den Stukenbrocker Radrennfahrer David Westhoff-Wittwer (RSV Gütersloh) alles andere als glücklich. Den Trainingssturz am Samstag auf dem völlig vereisten und verschneiten WM-Kurs, bei dem sich der das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh an einem Befestigungsanker eines Absperrgitters das rechte Knie aufschlug, steckte der Deutsche Vize-Meister trotz Schmerzen und einer dicken Schwellung in dem operierten Knie noch weg, doch als ihm im Rennen zum Ende der ersten Runde bei einem Sturz auf dem vereisten Rundkurs das Schaltwerk abriss, war die Moral bei dem 17-jährigen Gymnasiasten gebrochen. „Weil die Wechselzone total weit entfernt war, musste ich über eine halbe Runde bis zum Materialdepot laufen um das Crossrad zu tauschen und bin von Platz zwölf bis auf den 50. Platz zurückgefallen. Danach bin ich dann nur noch zu Ende gefahren“, ärgerte sich der Nationalkaderfahrer. Mit Rang 61 und zwei Runden Rückstand auf Sieger Thomas Pidcock (England) blieb das Nachwuchs-Talent des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Vor Wochenfrist beim Weltcup in Hoogerheide/Niederlande hatte Westhoff-Wittwer gerade einmal 1:16 Minuten Rückstand auf den neuen Junioren-Weltmeister Pidcock und seine Möglichkeiten angedeutet.

Auch im Rennen deutete vorerst nichts auf den unglücklichen Verlauf hin. Die Schmerzen im rechten Knie, das mit drei Stichen genäht werden musste, steckte Westhoff-Wittwer problemlos weg. „Beim Einfahren hatte das rechte Knie noch richtig geschmerzt und ich konnte nicht drücken, aber im Wettkampf hatte ich so viel Adrenalin, da habe ich nichts mehr davon gespürt“, erklärte Westhoff-Wittwer. Auch den beiden Stürzen zu Beginn des Juniorenrennens konnte der aus Reihe fünf ins Rennen gestartete 16-jährige gut ausweichen und wechselte als Zwölfter ins Gelände. Die Spitze in Sichtweite setzte sich der Nationalkaderfahrer des RSV in der Verfolgergruppe auf Platz zwölf liegend fest. „Das lief richtig gut und der Bundestrainer war von meinem guten Start begeistert“, erklärte Westhoff-Wittwer nach dem Rennen. In einer der zahlreichen Kurven auf dem total vereisten Kurs erwischte es dann aber den 16-jährigen Stukenbrocker. „Das Rennen war ein Sturz-Festival. Es sind ganz viele gestürzt. Weil der Kurs total vereist war, viele Kurven hatte und ein Großteil der Strecke in Schräglage am Hang entlang führte, war er sehr technisch und schwierig zu fahren“, erklärte der RSVer. Bester deutscher Nachwuchsfahrer des BDR im Juniorenrennen der U19 war der Straßen-Vize-Weltmeister Niklas Märkl als Zehnter mit 2:10 Minuten Rückstand auf den englischen Sieger Thomas Pidcock.