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20.07.2017

Erfolge im Deutschlandtrikot

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer der RSV Gütersloh haben das MTB-Rennen in Osnabrück-Bornheide genutzt um zu Ferienbeginn den Straßen-Renner mit der „Offroad-Maschine“ zu tauschen. Dabei sind zahlreiche gute Ergebnisse herausgesprungen. Der Nachwuchs des RSV Gütersloh feierte dagegen Erfolge bei den Straßenrennen. Philipp Globisch gewann aus einer vierköpfigen Spitzengruppe mit Rundengewinn das Juniorenrennen der U19 bei „Rund in Düren“ und Erik Horsthemke sprintete in der Jugendklasse U17 auf den siebten Platz. David Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp fuhren derweil im Trikot der National-Mannschaft die schwere 43. Junioren-Rundfahrt in Ober-Österreich über 309 km. Nach drei Etappen belegte Johannes Hodapp als 26. unter insgesamt 170 gestarteten Junioren den besten Platz in der Gesamtwertung. In der Mannschaftswertung durfte das RSV-Duo dagegen als Zweitplatzierte unter 27 Mannschaften aus zahlreichen Nationen einen feinen Erfolg feiern.
Glück im Unglück hatten Johannes Hodapp und David Westhoff-Wittwer während der dreitägigen Ober-Österreich-Rundfahrt (309 km) der Junioren. Zwar blieben die beiden anders als zahlreiche andere Teilnehmer von schweren Stürzen verschont, doch kostete David Westhoff-Wittwer der glimpflich verlaufene Sturz in der Spitzengruppe fahrend auf der zweiten Etappe die Top-Ten-Platzierung in der Tages- und Gesamtwertung. „Das waren zum Teil sehr schwere Stürze bei richtig schlechtem Wetter auf den beiden ersten Etappen“, berichtete RSV-Nachwuchstrainer Stefan Wittwer, der als Mechaniker neben Bundestrainer Wolfgang Ruser im Begleitwagen des BDR saß. Auf der ersten Etappe über 96,5 km von Haid nach Marchtrenk mit ihren sechs Anstiegen erreichten Westhoff-Wittwer und Johannes Hodapp im Hauptfeld hinter zwei Ausreißern mit knapp 40 Sekunden Rückstand auf Sieger Florian Kierner (Österreich) das Ziel. Auf der zweiten Etappe über 117,6 km galt es in Bad Leonfelden eine schwere Runde mit vier Anstiegen viermal zu durchfahren. Frühzeitig konnte sich David Westhoff-Wittwer in einer Spitzengruppe absetzen und einen respektablen Vorsprung herausfahren. Als zur Mitte des Rennens zwei Fahrer vor dem 16-jährigen Stukenbrocker auf regennasser Straße in einer Kurve stürzten, konnte das Talent des RSV Gütersloh nicht mehr Ausweichen und stürzte ebenfalls mit. Bis Westhoff-Wittwer jedoch seine „Rennmaschine“ wieder gerichtet hatte, war die Spitzengruppe weg und auch das Hauptfeld hatte den Stukenbrocker gerade passiert. „David hätte zehn Sekunden schneller sein müssen, dann hätte er noch die Kolonne der Begleitwagen geschafft und hätte sich in der bis ins Feld vorarbeiten können. Alleine hatte David aber keine Chance die Lücke zu schließen, weil das Tempo zu dem Zeitpunkt richtig hoch war“, erklärte Vater Stefan Wittwer, weshalb sich RSVer auf den letzten 50 km einen kaum mehr aufzuholenden Rückstand einhandelte. Die Enttäuschung währte bei David Westhoff-Wittwer über das Pech aber nicht lange. Bereits am folgenden Tag zeigte der RSVer eine richtig starke Leistung und fuhr als 20. und damit zweitbester Deutscher Fahrer bei der Bergankunft in Altmünster-Gmundnerberg ins Ziel. „Das war Wahnsinn, wie sich die Junioren an dem fünf Kilometer langen Schlussanstieg mit seinen über 300 Höhenmetern auseinandergefahren haben“, staunte Stefan Wittwer.