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23.08.2017

Starke Rennen für Moritz Kaase, Guido Helmer, Lydia Wegemund, Erik Horsthemke und Matis Szostak

Gütersloh (man). Mit einem beeindruckenden vierten Platz beim mit zahlreichen Profis und der achtköpfigen Bahn-National-Mannschaft hochkarätig besetzen Rundstreckenrennen in Stolberg hat A-Fahrer Moritz Kaase (RSV Gütersloh) seine kurze „Durststrecke“ eindrucksvoll beendet. Auf dem verwinkelten Innenstadtkurs ließ sich Kaase auf anfangs nasser Straße auch durch einen Sturz nicht aus dem Rhythmus bringen, als ein Fahrer vor ihm wegrutschte und den RSVer mitriss. „Dank der Rundenvergütung konnte ich schnell wieder einsteigen“, erklärte der 23-jährige Bielefelder. Mit abtrocknender Straße wurde das Tempo im Feld immer höher. „Aufgrund des Tempodiktats der Bahn-Nationalmannschaft konnte ich in die Prämiensprints aber nicht bedeutend eingreifen“, war Kaase von dem Tempo beeindruckt. In der letzten Runde schob sich der Radrennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ auf der Gegengeraden aber immer weiter nach vorne. „Auf der Zielgeraden war ich erst etwas eingeklemmt, aber dann lief der Schlussspurt wie geplant“, freute sich Kaase über den vierten Platz in einem erlesenen Starterfeld.

Gut in Form zeigten sich auch die Seniorenfahrer des RSV Gütersloh beim „19. Rund in Kleve“. Im Rennen der Senioren 3 wurde vom Start weg ein hohes Tempo gefahren, so dass nach sechs von 22 Runden nur noch 15 der ehemals 40 Teilnehmer im Rennen waren. Nach einem Prämiensprint hielten Rainer Beckers, Alberto Kunz und Wolfgang Trautmann das Tempo hoch und setzten sich vom Feld ab. „Auf der letzten Rille habe ich noch den Anschluss geschafft“, erklärte Guido Helmer nach seiner Aufholjagd erschöpft. „Danach musste ich zwei Runden lang die Führungen auslassen“, so der RSVer. Während sich die Spitzengruppe weiter absetzte, vereitelte RSV-Teamkollege Bernd Brune im Hauptfeld alle Versuche die Lücke zu schließen. Im Finale hatte Helmer gegen die Sprintspezialisten keine Chance und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Brune sprintete im Hauptfeld auf den dritten Platz und damit zu Rang sieben. „Die Form kommt langsam wieder“, erklärte der Meller zufrieden.

Unter Wert wurde dagegen Daniel Boyko im Rennen der C-Klasse in Kleve geschlagen. „Im Finale haben die Beine zugemacht und ich musste den Sprint im Sitzen fahren“, ärgerte sich der 42-Jährige nach dem zwölften Platz. Dabei hatte Boyko in dem 60 km langen Rennen eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den schnellsten zählt. In den Prämiensprints war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ kaum zu bezwingen und sicherte sich einige Preise. Ein ganz starkes Rennen fuhr auch Lydia Wegemund in Stolberg. Gegen zahlreiche holländische Fahrerinnen sowie gegen ein kasachisches Profi-Team konnte sich die starke Radrennfahrerin des RSV Gütersloh gut behaupten und sprintete hinter zwei Kasachinnen auf den dritten Platz. Gegen internationale Konkurrenz musste sich auch Erik Horsthemke (Jugend U17) bei der über vier Etappen führenden Euroeyes Youngclassics behaupten. Besonders in den beiden Straßenrennen zu Beginn und zum Abschluss der Etappenfahrt konnte der Rietberger als 14. und 17. überzeugen und zwei Achtungserfolge erzielen. In der Schülerklasse U15 sprintete Nachwuchs-Talent Matis Szostak in seinem ersten Lizenz-Rennen in einem stark besetzten Teilnehmerfeld auf den 12. Platz.