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02.06.2022

Bei der „Rundfahrt im Norden“ ersprintet sich Andreas Jung alle drei Podiumsplätze. Marcel Furmaniak und Norbert Seewald auf vierte Plätze

Gütersloh (man). Das lange Wochenende haben die Radrennfahrer des RSV Gütersloh genutzt um ordentlich Rennkilometer zu sammeln und ihre Erfolgsserie weiter auszubauen. In der Eliteklasse glänzte Marcel Furmaniak als Vierter am Himmelfahrtstag in Refrath und Norbert Seewald verpasste am Sonntag in Gehrden vor den Toren Hannovers als Vierter das Podium ganz knapp. Für Lukas Riepe wechselte Licht und Schatten. Nach dem überzeugenden dritten Platz auf dem anspruchsvollen Rundkurs in Buchholz folgte der Sturz in Gehrden und die vorzeitige Aufgabe. Andreas Jung nutzte die kleine „Rundfahrt im Norden“ um alle drei Podiumsplätze herauszusprinten. In der BDR-Rangliste machte der Trainer des RSV Gütersloh einen ordentlichen Satz nach vorn und verbesserte sich auf Rang acht der Masterklasse 3. Die Juniorinnen des Bundesliga-Team Vermarc Gütersloh/NRW nutzten die drei Rennen um weiter Rennerfahrung zu sammeln und sich als Mannschaft zu finden.

Es war das fast perfekte Wochenende für Andreas Jung. Am Himmelfahrtstag konnte sich der 50-jährige Masterfahrer und Trainer des RSV Gütersloh bereits nach sechs von 18 Runden auf dem schweren, weil mit einem 450 m langen Zielanstieg bespickten 2,8 km langen Innenstadtkurs mit vier weiteren Fahrern vom Feld abzusetzen. Die Attacken der drei Fahrer des Team „von Hacht Master-Team“ konterten Matthias Sterly (1., RC Bergedorf) und Andreas Jung (2.) und fuhren den Spurt auf der ansteigenden Zielgeraden so schnell von der Spitze, dass die Teamkollegen des Drittplatzierten Christian Hamburg keine Chance hatten ihren Sprinter noch zum Sieg zu fahren. Nach einem Tag Pause nutzte Jung den „Großen Palettenpreis“ im Hamburger Binnenhafen zu einem weiteren Rennen. Auf der „materialfeindlichen“, weil mit einem 600 m langen Kopfsteinpflasterpassage bespickten Kurs konnte sich der RSVer nach einer Attacke der beiden Crosser Jens Schwedler und Matthias Danowski ebenfalls mit einer größeren Gruppe absetzten. Den langgezogenen Schlusssprint gewann Andreas Jung diesmal deutlich vor Matthias Sterly und Christian Hamburg. Das „Finale“ der „Norddeutschen Rundfahrt“ bildete Gehrden. Hinter dem starken Christian Zucker, der seinen Vorjahreserfolg auf dem unrhythmischen und eckigen Kurs mit einem Solosieg wiederholte, kämpfte Jung lange in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe um Platz zwei. Sieben Runden vor Schluss wurden die Ausreißer vom Feld gestellt. „Das hatte viel Kraft gekostet und darum konnte ich die Attacke von Mario Carl drei Runden vor Schluss auch nicht mitgehen“, ärgerte sich Jung. Weil aber Teamkollege Roman Nowak in der Schlussrunde den Spurt mustergültig anzog, wurde es mit Platz drei vor seinen beiden Teamkollegen Bernd Brune (4.) und Roman Nowak (5.) doch noch ein versöhnlicher Abschluss.