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18.06.2022

Einige Titel bei den Offenen Westfalen- und Bezirksmeisterschaften in Neuenbeken bei Paderborn

Gütersloh (man). Reichlich Edelmetall gab es für die kleine Gruppe des RSV Gütersloh bei den Offenen Westfalen- und Bezirksmeisterschaften in Neuenbeken bei Paderborn. Auf dem windanfälligen und kräftezehrenden, weil mit einem knackigen Zielanstieg von über 14 Prozent Steilheit bespickten 5,4 km-Kurs am „Windräder-Park“, dezimierten sich die Teilnehmerfelder bei hochsommerlichen Temperaturen schnell. Besonders erfolgreich lief aus heimischer Sicht das Rennen der Masterklasse 3, aber auch der Nachwuchs des RSV Gütersloh konnte einige Titel einsammeln.

Nach zügigem Beginn mussten die meisten Masterfahrer nach der ersten Zieldurchfahrt „ganz tief“ und bis an die Schmerzgrenze gehen, als Andreas Jung (RSV Gütersloh) und Seriensieger Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing) den gut 300 m langen Zielanstieg für eine harte Attacke nutzten. Weil aber alles wieder zusammenrollte, hielten sich die weiteren Attacken in Grenzen. Erst im Finale wurde es wieder richtig schnell. Markus Nieländer zog auf der letzten Runde für seine beiden Sprintspezialisten Bernd Brune und Andreas Jung das Finale an. Bereits am Fuße des Zielanstiegs eröffnete Bernd Brune vom Hinterrad kommend das Finale mit einem langgezogenen Sprint, doch auf den letzten 100 m schoben sich noch Rainer Beckers (1.) und Vereinskollege Andreas Jung (2.) vorbei. „Andreas und Rainer Beckers sind derzeit zu stark für mich, aber eine Treppchenplatzierung sind ein super Ergebnis“, war Brune zufrieden. „Mir fehlte heute einfach der Punsch in den Beinen. Vielleicht war das Training für die Deutschen Meisterschaften am Dienstag doch zu hart. So ganz fit waren die Beine noch nicht wieder nach nur einem Tag Pause“, überlegte Jung, wieso er Beckers nicht wie den Deutschen Meister Heinz Häusler bei den NRW-Meisterschaften am Berg abschütteln konnte. In der gesonderten Westfalen- und Bezirks-Meisterschaft bedeutete das für die beiden RSVer jeweils Platz eins und zwei. Überraschen konnte zudem Markus Kottenstette (RSC Rietberg). Der frühere RSVer sprintete nach vier Jahren Rennpause auf Rang vier in der Bezirksmeisterschaft und war bestens zufrieden, weil nur wenige Meter zu Platz drei fehlten. Ehefrau Dorothee Kottenstette sicherte sich bei den Frauen Platz eins in der Bezirksmeisterschaft.

Eine starke Leistung zeigte Nico Baretti. Im gemeinsam mit der Jugendklasse U17 gestarteten Rennen konnte der 13-jährige Gütersloher seine eigene Taktik erfolgreich umsetzten und im Feld der Jugendklasse U17 mitfahren. Mit Platz zwei in der Westfalen- und dem Sieg in der Bezirksmeisterschaft war der Fahrer der Schülerklasse U15 des RSVer bestens zufrieden. Gar nicht zufrieden war Maxim Roor. Nach den starken Ergebnissen der vergangenen Wochen und dem Sieg in Kassel und Krefeld hatte sich der Briloner in der Jugendklasse U17 mehr ausgerechnet. Der vierte Platz in der Westfalen- und dritte Rang in der Bezirksmeisterschaft konnte den RSVer trotz starker Konkurrenz nicht wirklich trösten. Dafür war Bruder Vadim Roor in der Schülerklasse U11 mit dem dritten Platz in der Westfalen-Meisterschaft bestens zufrieden. Passen musste leider sein erkrankter Vereinskollege und NRW-Meister Till Nieländer.