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08.07.2022

Licht und Schatten bei Familie Ventker

Gütersloh (man). Mit ihren Siegen in Stadtlohn und Telgte hat sich Lydia Ventker nach ihrer Corona-Infektion eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit ihrem achten und neunten Saisonsieg verteidigte die 35-jährige Kapitänin des Frauen-Teams des RSV Gütersloh gleichzeitig den zweiten Platz in der BDR-Rangliste. Nicht ganz so gut lief es für den Nachwuchs und die Seniorenfahrern des RSV Gütersloh bei den Deutschen Meisterschaften. Im thüringischen Elxleben stürzte Nico Baretti mit vier weiteren Fahrern am ersten Berg und verlor so den Anschluss an das immer kleiner werdende Hauptfeld. „Zum Schluss haben nur noch wenige Sekunden bis ins Feld gefehlt“, ärgerte sich der 13-jährige, der sich von Gruppe zu Gruppe immer weiter nach vorne arbeitete. Zum Schluss erreichten nur 38 der insgesamt 125 gestarteten Schülerfahrer der U15-Klasse das Ziel. Eine hohe Ausfallquote kennzeichnete auch das Frauenrennen der U23, in dem Lisa Strothmann (2:18:49 Std.) nach 71 km wegen zu großem Rückstand auf die beiden siegreichen Ausreißerinnen Ricarda Bauernfeind (2:05:21 Std.) und Antonia Niedermaier (2:05:21, beide Canyon/Sram Generation) aus dem Rennen genommen wurde. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Görlitz fiel Andreas Jung bereits im Vorfeld mit einer Borreliose-Erkrankung aus und Artur Lang und Daniel Bojko mussten ihre „Rennmaschinen“ auf dem anspruchsvollen Kurs vorzeitig wegen zu großem Rückstand auf das Hauptfeld abstellen.

Licht und Schatten wechselte für Sebastian Ventker in Stadtlohn am Freitag Abend. Die entscheidende Fluchtgruppe verpasste der Amateurfahrer des RSV Gütersloh zwar, doch mit einem Solovorstoß auf den letzten drei Runden konnte Ventker den siebten Platz herausfahren und freute sich anschließend über Rang vier im Derny-Rennen. Pech hatte der RSVer in Telgte, wo er nach einem Sturz nach 46 km aufgeben musste. Auch in Heinsberg lief es am Sonntag nicht optimal. Den Sieg dicht vor Augen stellte das heransprintende Feld den Ausreißer auf seiner Solo-Flucht auf der Zielgeraden knapp 300 m vor dem Zielstrich. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, tröstete sich Ventker. Zufrieden war dagegen Lucas Riepe. Nach dem erneuten Aufstieg in die Eliteklasse fuhr der Borgholzhausener bei hochsommerlichen Temperaturen von 28 Grad auf Rang 19 und sammelte wertvolle Punkte für den Klassenerhalt in der höchsten Deutschen Amateurklasse. Vereinskollege Felix Wigger wurde 21.

Im Rennen der Seniorenklasse 2 und 3 verpasste Bernd Brune auf dem verwinkelten Kurs erst die beiden Ausreißer und schien dann auf der ansteigenden Zielgeraden trotz Gegenwind den Sprint des Hauptfeldes gewinnen zu können. Auf den letzten Metern schob sich aber noch der Niederländer Marc Kleijne Snuverink (RTC de Stofwolk) aus dem Windschatten kommend vorbei und verwies Brune auf Rang vier.