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13.01.2013

David Westhoff-Wittwer 9. bei Cross-DM

Gütersloh (man). Licht und Schatten lag für die heimischen Crosser des RSV Gütersloh bei den Deutschen Querfeldein-Meisterschaften im Radfahren im niedersächsischen Bad Salzdetfurth dicht beieinander. Während sich die Nachwuchsfahrer über einen neunten und fünfzehnten Platz von David Westhoff-Wittwer und Marco Oberteicher freuten, haderte Carsten König mit den schlammigen Witterungsverhältnissen am Samstag.

„Das war ein richtig starkes Rennen von den Jungs“, freute sich RSV-Trainer Stefan Wittwer über den Erfolg des Nachwuchses in der Altersklasse U15. Insbesondere der neunte Platz von Sohn David Westhoff-Wittwer nötigt Respekt ab. „David gehört dem jüngsten Jahrgang an und wurde in dieser Wertung Zweiter. Sieben der acht vor ihm notierten Fahrer sind nächstes Jahr nicht mehr dabei“, rechnete der RSV-Trainer vor.

Auf dem technisch anspruchsvollen 3,2 km-Rundkurs mit seiner steilen Abfahrt sowie dem über Nacht hart gefrorenem und verschneiten Boden mit den vielen Spurrillen aus den Rennen vom Samstag verlangte den Nachwuchsfahrern alles ab. „Das haben die aber super gemacht und sind sturzfrei durchgekommen. In der Eliteklasse und bei den Frauen hat es auf der Abfahrt zahlreiche Stürze auch von gut platzierten Fahrern unter den ersten zehn gegeben, die danach aufgegeben haben“, berichtete Wittwer von schweren Rennen mit bösen Stürzen und Ausfällen. Nach dem Start ging es bei den Nachwuchsfahrern gleich richtig zur Sache. An der Spitze setzte sich das siegreiche Trio Tim Wollenberg (1., Top Level Augsburg), Juri Hollmann (2., BRC Zugvogel Berlin) und Julian Rottmann (3., Radschläger Düsseldorf) ab. In der zweiten Verfolgergruppe konnte sich David Westhoff-Wittwer festsetzen, die um Platz sieben kämpfte. In der vorletzten Runde rutschte der 13-jährige Stukenbrocker nach einem Defekt auf den zehnten Platz ab, kämpfte sich im Finale aber wieder auf den neunten Rang vor. Zufrieden war nach dem Rennen auch Marco Oberteicher als 15. Leandro D´Ecclesiis zog nach seiner ersten Deutschen Meisterschaft als 31. ein positives Fazit.

„Das war natürlich nicht das Ergebnis, was ich mir vorgestellt hatte“, war der Steinhagener Carsten König (RSV Gütersloh) nach dem 35. Platz im Seniorenrennen unter 99 Teilnehmern enttäuscht. „Die Streckenverhältnisse waren für mich der Supergau schlecht hin. Bei den frostigen Temperaturen ist mir die Matsche am Rad festgefroren und nach zwei Runden drehte sich gar nichts mehr. Wenn die Herforder nicht mein zweites Rad zum Wechseln mit sauber gemacht hätten, wäre ich gar nicht ins Ziel gekommen“, erklärte König. Beim Blick auf die Ergebnisliste ärgerte sich König umso mehr, denn die direkten Konkurrenten aus dem Weser-Ems-Cup um Heiko Nordmann (TuS BW Lohne) und Michael Stenzel (TuS BW Lohne) zeigten als Sechster und Zehnter was für RSVer bei besseren Witterungsbedingungen möglich gewesen wäre.