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02.07.2013

Jürgen Fromberg 5. bei DM-Einer-Straße!

Gütersloh (man). „Das war ein perfekter Endspurt“, freute sich Jürgen Fromberg nach seinem fünften Rang bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren III im Einer-Straßenfahren. Auf der schweren und mir vier Anstiegen bespickten 18km-Runde in Görlitz wiederholte der 52-jährige Herforder sein Vorjahresergebnis, stufte dies aber aufgrund des äußeren Umstände, des schwereren Kurses und der hinter ihm platzierten Fahrer wesentlich höher ein. Gut zwei Kilometer vor dem Ziel sah es auf dem letzten Anstieg sogar noch so aus, als könnte der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter Teams“ um den dritten Platz mitspurten. Doch zusammen mit Uli Rottler konnte Jürgen Fromberg das Loch zum Dritten Matthias Grünig (Harzer Wernigerode) nicht ganz schließen und als es ins Finale ging, hatte das auf 30 Fahrer dezimierte Hauptfeld wieder aufgeschlossen.

Von Beginn an lieferte Fromberg ein beherztes Rennen ab. Mit einer „Start-Attacke“ führte der RSVer das Feld mit einem hohen Anfangs-Tempo in den ersten von vier Bergen auf der 18 km langen Runde hinein. „Das klappte hervorragend und so langsam kam im Laufe der Runde mein Motor auf Touren“, freute sich Fromberg. Als sich im Steilstück des zweiten Anstiegs der spätere Deutsche- und Vize-Meister Werner Hügel (TSV Gaimershaim) und Ralf Kropp (RRV Hameln) absetzten, konnte das Feld nur „staunen“. Ruhiger wurde es aber auch im Hauptfeld nicht. Kleine Ausreißergruppen in der auch Jürgen Fromberg ihr Glück versuchten sorgten für ein konstant hohes Tempo und das Fahrerfeld wurde immer kleiner. Am Schlussanstieg jagte ein Angriff den nächsten und den letzten setzte Jürgen Fromberg mit Uli Rottler. Leider ohne Erfolg.

Auf Position fünf liegend bog Jürgen Fromberg mit dem sechsfachen Deutschen Meister Jürgen Sopp am Hinterrad auf die Zielgerade ein. Im Finale flog der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Teams“ erst an Hajo Drees und dann an dem Deutschen Meister 2012 Enrico Busch und den Vize-Meister Thomas Hädrich vorbei als Fünfter ins Ziel. „Am Ende fehlte nur eine halbe Radlänge zu Rang vier“, freute sich Fromberg, der als nächstes den Weltcup in St. Johann ins Auge gefasst hat.