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14.08.2008

"Nur"10 km fehlten Christoph von Kleinsorgen zur kleinen Sensation

Gütersloh (man). Nur gut zehn Kilometer trennten Christoph von Kleinsorgen, Radrennfahrer des RSV Gütersloh, beim City-Radrennen in Rhede von einer kleinen Sensation. Zusammen mit dem Milram-Profi Björn Schröder war der Rennfahrer des Gütersloher „Volvo-Markötter-Teams“ sechszehn Runden vor Schluß aus dem hochklassig besetzten Fahrerfeld ausgerissen und hatte den Sieg bei dem „Nach-Tour-Kriterium“ dicht vor Augen, denn das Duo erarbeitete sich vor mehreren tausend Zuschauern schnell einen komfortablen Vorsprung. „Da hab ich gedacht, das war´s, denn im Hauptfeld ist Milram nicht mehr gefahren“, so von Kleinsorgen. Allerdings drückten die Teams von Columbia, CSC und Gerolsteiner nach kurzer Zeit aufs Tempo und so wurden von Kleinsorgen und Schröder wieder eingeholt. „Bei der Nachführarbeit ist aber das ganze Hauptfeld auseinandergerissen“, erklärte von Kleinsorgen, der angesichts der dicht gedrängt stehenden Zuschauer von der Stimmung an der Strecke begeistert war. „Ich bin seit acht Jahren jedes Nach-Tour-Kriterium in Rhede gefahren, aber nur 2002 mit Lance Amstrong waren mehr Zuschauer an der Strecke“, erklärte von Kleinsorgen beeindruckt, der 21. wurde. Den Sieg sicherte sich in dem mit einem Stundenmittel von 48,2 km/h gefahrenen Rennen (98 km) Ronny Scholz (Gerolsteiner) vor dem Tour de France-Etappensieger Marcus Burghardt (Team Columbia) und Ralf Grabsch (Team Milram). Auf den 21. Platz fuhr von Kleinsorgen auch bei europas größtem Derny-Rennen in Bochum. Unter den 35 Teilnehmern war Christoph von Kleinsorgen wieder einmal der einzige Amateur.