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13.07.2018

Achtungserfolge für die Bahnfahrer

Gütersloh (man). Achtungserfolge verbuchten die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh bei den Deutschen Derny-Meisterschaften auf der Bielefelder Radrennbahn und den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Görlitz im Einer-Straßenfahren. Der 24-jährige Oelder Yannick Winkelmann freute sich auf der Bielefelder Radrennbahn mit Schrittmacher Lars Rellensmann als Dritter des kleinen Finales über Platz zwölf ausgelassen. „Damit habe ich nie gerechnet“, freute sich der A-Fahrer des RSV Gütersloh nach dem Rennen über 20 km. Mit einer Übersetzung von 53/13 und einem Stundenmittel von deutlich über 50 km/h hatte sich Winkemann von Beginn an aus allen Positionskämpfen herausgehalten und sein Tempo gefahren. Pech hatte hingegen Vereinskollege Moritz Kaase. „Ich hab mir eine Erkältung von der Rundfahrt aus den USA mitgebracht gehabt“, erklärte der 24-jährige Bahnspezialist des RSV Gütersloh seinen Startverzicht. In Görlitz attackierte Roman Nowack im Rennen der Seniorenklasse 2 (120 km) etwas zu früh. Als der 44-jährige und seine Fluchtgefährten eingeholt wurden, formierte sich nach einer Attacke die entscheidende Fluchtgruppe. Als Dritter des Hauptfeldes und Platz 18 unter 120 Startern war der Osnabrücker nach 120 km gleichwohl zufrieden.

„Das ist aber nicht meine Disziplin, Straßenrennen reichen mir“, erklärte Winkelmann nach seinem zwölften Platz in der Nachbetrachtung. „Man kann mit dem starren Gang nicht einmal rollen lassen, dass ist auf der Straße besser“, so der RSVer. Mit seinem von der Bielefelder Bahn geliehenen Bahnrad hatte der Oelder aber auch ein Sportgerät zur Verfügung gestellt bekommen, dass deutlich älter war als der Oelder selber. Zudem saß Winkelmann noch der Sturz aus dem Vorlauf im Hinterkopf, als dem Derny des vor ihm fahrenden Schrittmacher Karsten Kirchner mit Fahrer Johannes Willm (RSV ME Mettmann) die Gabel brach und beide schwer stürzten. „Wir sind noch so eben um den Sturz drum herum gekommen“, so Winkelmann. „Nach dem Neustart des Rennens habe ich versucht Kräfte für das kleine Finale zu sparen und die Position abzusichern“, erklärte der RSVer, der als Sechster des zweiten Vorlaufs sicher die Qualifikation für das „Kleine Finale“ schaffte. Das große Finale gewann Titelverteidiger Achim Burkhart (RSV Edelweiß Oberhausen) mit einem forschen Anfangstempo und Rundengewinn vor dem Rad-Profi Christoph Schweizer (Team Sauerland) und seinem Vereinskollegen Karsten Thiele (RSV Edelweiß Oberhausen). Für den amtierenden Europameister Burkhart war es bereits der dritte DM-Erfolg in Serie. Mit einem forschen Anfangstempo hatte Burkhart die Konkurrenz überrascht und schnell einen Rundengewinn herausgefahren. Danach kontrollierte der Oberhausener bei hochsommerlichen Temperaturen das Rennen von der Spitze des Feldes.