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01.06.2024

Licht und Schatten am letzten Wochenende für die Elite - und Masterfahrer

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh an diesem Wochenende. Sven Pieper sicherte sich beim größten Bike-Event Deutschlands in Willingen als Vierter der Mittel-Distanz von 88 km und 2.463 Höhenmetern überlegen den Altersklassensieg und Alexander Hötte durfte kurze Zeit nach dem Sieg auf der zweiten Etappe der 26. Wernigeroder Radsporttage vom Gesamtsieg des über drei Rennen führenden „Harz-Rundfahrt“ in der Eliteklasse träumen. Die Freude währte aber nur kurze Zeit, weil sich der RSVer angeblich bei zum Teil über hartes Kopfsteinpflaster führenden Abfahrt nach Biehlen auf das Oberrohr seines Renners gesetzt haben soll und deswegen disqualifiziert wurde. Weitere gute Ergebnisse rundeten den erfolgreichen Auftritt der RSV-Renner ab.

„Das stimmt nicht und ich werde die Strafe nicht akzeptieren. Ich habe mich klein gemacht und auf der Sattelspitze gesessen, was erlaubt ist. Es gibt weder ein Foto noch sonstige Bilder oder ein Video, nur die Aussage eines Jury-Mitglieds das im Auto gesessen und mit deutlichem Abstand hinter mir hergefahren ist“, konnte sich der Paderborner im Dress des RSV Gütersloh kurz nach der Ziel-Durchfahrt immer noch nicht beruhigen. Mit 20 Sekunden Vorsprung hatte der RSVer das schwere 88 km lange Straßenrennen durch den Harz in Biehlen gewonnen. Bereits zum Auftakt, einem knapp 8 km langen Bergzeitfahren mit über 600 Höhenmetern zum Brocken hoch, hatte Hötte auf nasser Straße und kühlen Temperaturen als Siebter in 18:19 Minuten geglänzt und sich in eine optimale Ausgangsposition gebracht. Mit Rang sechs im abschließenden Kriterium beim Wernigeroder Altstadtrennen wäre so der Gesamtsieg möglich gewesen. Zum Sieger des Straßenrennens wurde nachträglich der Cross-Nationalkaderfahrer Luca Harter (Berthold Rad-Team) erklärt.

Derweil kurbelte Norbert Seewald beim Amateurrennen „Rund um Köln“ in der Eliteklasse auf den achten Platz. Bereits am Donnerstag hatte der RSVer in Dortmund geglänzt. Über einen achten Platz freute sich auch Elitefahrer Felix Wigger nach einem technisch anspruchsvollen Rennen mit zahlreichen Stürzen in Braunschweig-Lehndorf. Bahnspezialist Moritz Kaase sprintete in Köln auf den Siebten Platz der Amateurklasse und Markus Rehborn haderte mit dem 15. Platz der Gesamtwertung beim MTB-Rennen in Willingen auf der Kurz-Distanz von 53 km und 1.463 Höhenmetern. „Nach zwei Stunden Fahrzeit mit konstantem Tempo war von einem auf dem anderen Moment die Kraft weg und es ging nichts mehr“, ärgerte sich der RSVer, der fortan die Konkurrenz ziehen lassen musste.

Auch einige Masterfahrer des RSV Gütersloh stellten sich dem dreitägigen Etappenrennen in Wernigerrode. In der Masterklasse 2 freute sich Daniel Meinert nach Rang 17 im Bergzeitfahren am Brocken, Platz 22 im Straßenrennen trotz Vorderrad-Defekt und Rang 15 im abschließenden Kriterium über den 15. Platz in der Gesamtwertung. Pech hatte hingegen Markus Nieländer. Nach Platz 14 im Bergzeitfahren und Rang 17 im 73 km langen Straßenrennen schied der RSVer mit einem platten Vorderreifen im Kriterium sechs Runden vor dem Finale aus und konnte damit auch die angestrebte Top-Ten-Platzierung in der Gesamtwertung begraben. Einem Kilometer fehlte dem RSVer um in den neutralen Bereich zu fahren und als gefinsht gewertet zu worden.