Die 43. Gütersloher Radsport Schiffner Himmelfahrts-RTF mit Drahtesel-Tour war ein großer Erfolg
Gütersloh (man). „Aufgrund der Wetterprognosen haben wir das heute super gerockt. Das war excellent“, war Ulrich Held, Breitensportfachwart des RSV Gütersloh, nach der 43. Gütersloher Radsport Schiffner Himmelfahrts-RTF mit Drahtesel-Tour erleichtert und zufrieden zugleich. Bis Dienstag schien es noch so, als wenn die Veranstaltung buchstäblich ins Wasser fallen würde, doch mit den besseren Wetterprognosen stiegen auch die Anmeldezahlen. „Heute Morgen hatte ich 569 Vormerkungen von im einem Radsportverein organisierten App-Fahrern“, erklärte Held. Dass davon am Himmelfahrtstag morgens um 8:30 Uhr bei bewölktem Himmel und milden Temperaturen um 18 Grad nur 278 an der Startlinie standen, konnte sich der RSVer auch nicht erklären. Mit 454 RTF-Teilnehmern insgesamt und 70 Startern in dem von den Stadtwerken Gütersloh gesponsorten Drahtesel-Tour über 26 km war Held aber mehr als zufrieden. „Bei den Volksradfahren zählen wir mit der Teilnehmerzahl immer noch zu den größten Veranstaltungen im Kreis Gütersloh. Da hat im Vorfeld einiges nicht geklappt“, so RSVer. „Die Stadtwerke waren mit dem Ablauf der Veranstaltung auch sehr zufrieden“, freute sich Held über das positive Fazit aus dem Hause des Sponsors.
Die vom Radsportverband entwickelte und seit zwei Jahren im Einsatz befindliche Breitensport-App war eigentlich als Entscheidungshilfe für die Radsportvereine gedacht. Im Vorfeld der 43. Gütersloher RTF entpuppte sich die App für den RSV Gütersloh als Störrfaktor. „Mit der besseren Wetterprognose schossen die Anmeldezahlen in die Höhe und wir haben im Vorstand diskutiert, wie viel Verpflegung wir jetzt wirklich einkaufen“, so Held. Letztendlich verließ sich der RSVer, der erstmals die Gesamtverantwortung trug, auf sein Bauchgefühl und bestellte für gut 500 Teilnehmer Bananen, Brote, Kuchen, Tee und Riegel. „Das war die absolut richtige Entscheidung und bis auf ein paar Brote und zwei Kisten Bananen ist fast alles verbraucht worden“, freute sich Held über den passenden Einkauf. Erfreut zeigte sich der RSVer zudem über die positive Resonanz von Seiten der Teilnehmer. „Wir haben für die Streckenführung, Organisation und Verpflegung sehr viel Lob bekommen“, freute sich der RSVer, der mit seinen 35 Helfern für eine mustergültige Organisation sorgte.
Gut angenommen wurde zudem das Beiprogramm bei Start und Ziel auf dem Schulhof des Reinhard-Mohn-Berufskolleg. RSV-Nachwuchstrainer Uwe Tyralla hatte dort einen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, der in den jüngeren Schülerklassen auch im „Rennen“ gefahren wird. Zudem informierte der ADFC über sicheres Fahren und der Verler Ralf Heilbrock sammelte mit seiner Glückstour für Krebskranke Kinder. Zudem stellte der Wiedenbrücker Ingo Berhorst historische Fahrräder aus den 50er und 60er Jahren aus seiner Living Classic Bikes Sammlung vor.


