Nick Kottmeyer und Till Nieländer siegen in Brackwede und Wadim Roor und Lara Fuchs in Bielefeld
Ein straffes Rennprogramm absolvierte Nick Kottmeyer am Wochenende. Am Samstag startete der 17-jährige Harsewinkeler im Dress des RSV Gütersloh bei den Deutschen Meisterschaften im Bergfahren im sauerländischen Wentholthausen. Nach knapp 98 km beendete der RSVer das Rennen als 58. „Das Problem war der erste Berg nach dem Ziel. Der war zu steil für mich. Ab der zweiten Runde bin ich an dem Berg aus an dem Hauptfeld abgefallen und dann in der Abfahrt und im Flachen wieder ans Feld rangefahren, aber irgendwann reichte die Kraft dafür nicht mehr“, erklärte Kottmeyer. Am Sonntag zeigte sich der RSVer in Brackwede gut erholt. Zur Rennmitte setzte der RSVer zusammen mit Jonathan Müller (RSV Unna) dem bereits seit der ersten Runde mit einem Solo führenden Bielefelder Konrad Kottmann (RSV Unna) nach und holten diesen schnell ein. Das Trio baute den Vorsprung schnell weiter aus und im Finale hatte Nick Kottmeyer die schnelleren Beine. Mit einem knappen Vorsprung gewann der 17-jährige Bundesligafahrer vor Kottmann und Müller. Im Rennen der Schülerklasse U15 konnte Till Nieländer die Rennvorgaben mustergültig umsetzten. Nach einigen Attacken konnte sich der 12-jährige RSVer in der fünften Runde absetzten. Wenig später schloss Pelle Laufer (RSV Staubwolke Refrath) auf. Zusammen bauten die beiden Vorsprung auf die Verfolger auf zwei Minuten aus. Das Finale gewann Nieländer mit deutlichem Vorsprung vor Laufer. Unter der Woche endete auf der Bielefelder Radrennbahn die Bielefelder Sommerbahnmeisterschaft unter Leitung von OWL-Stützpunkttrainer Klaus Vogt. Aufgrund hausgemachter Probleme wollten am letzten Wettkampftag der immer unbedeutender werdenden Rennserie nur noch 15 Rennfahrer in 13 Wertungsklassen von der Schüler U11 bis zu den Senioren um Siege und Platzierungen sprinten. Wadim Roor (Schüler U13) gewann bei seiner ersten Teilnahme genauso wie Lara Fuchs bei den Juniorinnen. Nick Kottmeyer (U19) musste sich nur aufgrund der geringeren Anzahl an Teilnahmen mit dem zweiten Platz begnügen.


