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23.01.2026

Liljana Mayer, Till Nieländer und Wadim Roor: Berlin ist eine Reise wert...

Gütersloh (man). ?Berlin ist immer eine Reise wert?, lautet ein Deutsches Sprichwort. Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh traf dies an diesem Wochenende auf jeden Fall zu. Beim zweitätigen Berliner Winterbahnrennen im Rahmen des Berliner Winterpokals feierte das dreiköpfige Team des RSV Gütersloh feine Erfolge und insgesamt sechs Podestplätze. Besonders erfolgreich lief es in den jeweils sechs Rennen für Liljana Mayer in der weiblichen Jugend U17 und Till Nieländer in der Schülerklasse U15. Wadim Roor zeigte als Fahrer des jüngeren U15-Jahrgangs ebenfalls starke Leistungen und wurde in dem großen Teilnehmerfeld von insgesamt 48 Schülerfahrern mit guten Platzierungen belohnt.

Die Deutsche Madison-Meisterin der U15 Liljana Mayer startete mit dem vierten Platz im Temporennen in die sechs Rennen an zwei Wettkampftagen. Mit Platz zwei im Ausscheidungsfahren hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Karla Müller (RKE Cottbus) setzte die 14-jährige Schloß Holterin ein erstes Ausrufezeichen. Im gemischten Madison-Feld mit einigen U15-Schülern fuhr die RSVerin mit ihrer Leipziger Partnerin Marie-Luise Rosenkranz (SC DHfK Leipzig) auf Rang sieben und Platz zwei bei den Mädels. Am Sonntag lies der Schützling der beiden RSV-Trainer Uwe Tyralla und Markus Nieländer mit zwei dritten Plätzen im Scratch, einem Rennen auf Endspurt, und dem Ausscheidungsfahren zwei weitere gute Platzierungen folgen. Eine besonders starke Leistung zeigte Mayer im abschließenden Madison als Zweite.

Für Till Nieländer gab es am ersten Wettkampftag ein Wechselbad der Gefühle. Nach Platz drei zum Auftakt im Temporennen folgte im Ausscheidungsfahren mit Rang 15 die Ernüchterung. Besonders stark präsentierte sich der 13-jährige Harsewinkeler aber im abschließenden Madison mit seinem Kölner Partner Frederik Grümer (RC Schmitter Köln). Erst mit der Schlusswertung verlor die Paarung die Führung und den möglichen Sieg. Am zweiten Wettkampftag wurde die Zusammensetzung der beiden Läufe neu gemischt und die starken Fahrer des ersten Tages in dem B-Lauf zusammengefasst. Auch dort konnten sich Till Nieländer und Wadim Roor gut behaupten. Nach einem taktischen Fehler blieb im Sratch nur Rang 14 für Nieländer und Platz 18 für Roor. Im anschließenden Ausscheidungsfahren deutete Nieländer als Siebter seine Sprintstärke an und für Wadim Roor bedeutete Platz 18 als Fahrer des jüngeren U15-Jahrgangs in dem staken Teilnehmerfeld ein gutes Ergebnis, Im abschließenden Madison konnten Nieländer/Grümer erneut als Zweite glänzen. Nur die Paarung Till Retzlaff (HSG Uni Greifswald)/Adam Hagemann (PSV Schwerin) sammelte bei Rundengleichstand mehr Punkte. Am ersten Wettkampftag freute sich Roor zudem über einen guten achten Platz im Temporennen und Rang 12 im Ausscheidungsfahren.