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17.05.2026

Roman Nowak und Moritz Kaase qualifizieren sich für die Gravel-Weltmeisterschaften vom 10. bis 11. Oktober im australischen Nannup

Gütersloh (man). ?Der Qualifikations-Druck ist weg, jetzt kann ich mich entspannt weiter vorbereiten?, atmete Roman Nowak (RSV Gütersloh) nach dem UCI Gravel-Weltcup-Rennen im niederländischen Valkenburg erleichtert auf. In 5:03:37 Stunden hatte der Masterfahrer des RSV Gütersloh in der AK 50 nach 150 km mit 1.800 Höhenmetern als 16. das Ticket für die Gravel-Weltmeisterschaften vom 10. bis 11. Oktober im australischen Nannup gelöst. RSV-Teamkollege Moritz Kaase bestätigte nach dem Wörthersee-Gravel als 126. er Hauptklasse 19-29 Jahre in 4:47:06 Stunden zum zweiten Mal die in Turnhout erzielte WM-Qualifikation. ?Ich bin Saisonbestleistungen über 20, 60 und 90 Minuten gefahren?, freute sich Kaase über seine herausragende Form. Den Gesamtsieg sicherte sich der belgische Pro-Tour-Profi Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) in 4:08:24 Stunden vor dem Cross-Spezialisten Niels Vandeputte (4:09:08 Std.) und Rick Ottema (4:09:09 Std.). Auf Platz vier landete der amtierende Weltmeister Florian Vermeersch (4:09:09 Std., UAE Team Emirates).

?Der Kurs war trotz der vielen Höhenmeter sehr schnell?, war Moritz Kaase nach dem Rennen im niederländsichen Valkenburg überrascht. ?Mit meiner klugen Reifenwahl konnte ich meine technischen Defizite sogar in einen Vorteil verwandeln?, freute sich der RSVer über die richtige Materialwahl. Richtig zu kämpfen hatte derweil Roman Nowak. Aus einer der hinteren Altersgruppen gestartet konnte sich der RSVer zwar schnell in der Spitzengruppe der AK50 festsetzen, allerdings wurde diese immer wieder geteilt, wenn die Gruppe auf früher gestartete, leistungsschwächere Gruppen auffuhr. ?Nachdem wir auf die Frauen aufgefahren waren, war ich auf mich alleine gestellt. Das war ein ultra hartes Rennen?, erklärte der RSVer im Ziel erschöpft, aber überglücklich zugleich.

Norbert Seewald startete derweil bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Rees. Auf dem zweimal zu fahrenden 11 km langen Wendepunktkurs hatte der RSVer ohne Zeitfahrrad einen starken Nachteil gegenüber den Zeitfahrspezialisten auf ihren aerodynamischen ?Rennmaschinen?. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h fuhr der RSVer in 31:20 Minuten als Zehnter in die Platzierungsränge und war anschließend ganz zufrieden. Eine ganz neue Erfahrung war das Einzelzeitfahren für Sprintspezialist Bernd Brune. Mit 60 Jahren bestritt der RSVer sein erstes Einzelzeitfahren und freute sich nach 33:26 Minuten mit einem Stundenmittel von 39,3 km/h über Rang vier in der Seniorenklasse 4. ?Das war eine ganz neue Erfahrung. Mit der Zeit und der Platzierung bin ich zufrieden?, erklärte der siegverwöhnte RSVer, der in dieser Saison schon acht Siege einfahren konnte.