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17.12.2025

NRW-Bahn-Meisterschaften im Omnium im Landesleistungszentrum in Büttgen: Silber für Lara Fuchs und Bronze für Till Nieländer

Gütersloh (man). Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh hat es bei den NRW-Bahn-Meisterschaften im Omnium im Landesleistungszentrum in Büttgen leider nicht zu einem kompletten Medaillensatz gereicht, aber mit einem zweiten Platz durch Lara Fuchs, Bronze durch Till Nieländer und Rang vier für die Deutschen Madison-Meisterin Liljana Mayer konnte sich die Ausbeute durchaus sehen lassen. Im Omnium standen für den RSV-Nachwuchs die vier Disziplinen 100 m-Sprint mit fliegendem Start, 2.000 m Einer-Verfolgung, Ausscheidungs- und Punktefahren auf dem Programm. Für den Sieg der RSVer an diesem Wochenende sorgte ausgerechnet Sprintspezialist Bernd Brune beim Crossrennen in Osnabrück-Schinkel in der Masterklasse 4. Yannick Winkelmann wurde derweil Vierter bei den Elitefahrern und Sven Pieper erlebte bei den beiden CycloCross-Bundesligarennen im Schwarzwald nach mehreren Defekten und Stürzen als Fünfter und Neunter ein ?gebrauchtes Wochenende?.

Für die Titelverteidigerin Lara Fuchs war die Konkurrenz in der Juniorinnenklasse in diesem Jahr deutlich größer als in der vergangenen Saison. Nach dem Scratch-Rennen, Temporunden, Ausscheidungs- und Punktefahren fehlte als Vize-Meisterin nicht viel zu einem erneuten Sieg. Till Nieländer startete mit Bestzeiten über 100 m mit fliegendem Start und 2.000 m Einer-Verfolgung, bei der er seinen Gegner fast einholte, stark in den Wettkampf. Nach einigen Taktischen Fehlern im Ausscheidungs- und Punktefahren stand ein sicherer dritter Platz in der Schülerklasse U15 zu Buche. Das auf und ab setzte sich für den 13-jährigen NRW-Kaderfahrer am Sonntag im Vorgaberennen und Australischem Jagdrennen fort. Im abschließenden ersten Madisonrennen seiner Karriere fuhr der RSVer zusammen mit seinem Partner Frederik Grümer (RC Schmitter Köln) in dem international stark besetzten Rennen auf den dritten Platz und lagen bis zur Schlusswertung noch auf Rang zwei, den sie mit zwei Punkten Differenz verloren. Teamkollege Vadim Roor, der die Bahn in Büttgen bereits aus dem Kadertraining kannte, fuhr in seinem erst zweiten richtigen Bahnrennen als einer der Besten des jüngeren U15-Jahrgangs auf den guten 8. Platz. Derweil haderte Liljana Mayer nach ihrem Aufrücken in die Weibliche Jugendklasse U17 mit einer Jury-Entscheidung und dem damit verbundenen vierten Platz. Zu Rang drei fehlte nur ein Punkt.



17.12.2025

Bernd Brune siegt beim CycloCross-Rennen in Osnabrück-Schinkel - und Yannick Winkelmann und Sven Pieper fahren in die TopTen

Elitefahrer Yannick Winkelmann führte derweil beim CycloCross-Rennen in Osnabrück-Schinkel nach überstandener Krankheit bis in die letzte Runde eine auf Platz zwei liegende dreiköpfige Verfolgergruppe an, bis sich ein weiterer Fahrer absetzten konnte. Im Finale versperrte ein überrundeter Fahrer Winkelmann den Weg und er musste sich mit Rang vier begnügen. Diesen Platz belegt der RSVer auch in der Gesamtwertung. In den verbleibenden beiden Rennen des Weser-Ems-Cup möchte Winkelmann noch bis auf die Podestplätze in der Gesamtwertung vorfahren. ?Die ersten drei Plätze sind in Reichweite?, gibt sich der RSVer zuversichtlich. Einen unerwarteten und feinen Erfolg feierte Bernd Brune in der Masterklasse 4 mit dem Sieg in Osnabrück-Schinkel. In der dritten Runde nutzte der RSVer eine lang ansteigende Passage im Wald um zu attackieren und sich entscheidend abzusetzen. Mit deutlichem Vorsprung vor Jörg Grünefeld und Victor Slavik gewann Brune das Rennen. Sven Pieper hatte beim CycloCross-Bundesligarennen im Württembergischen Baiersbronn den dritten Platz schon vor dicht vor Augen, als er kurz vor dem Zielstrich wegrutschte und dies zwei im Windschatten lauernde Konkurrenten nutzen um vorbeizuziehen. Mehr als Rang fünf war für den Langenberger in der Masterklasse 2 so nicht drin. Am Tag drauf in Kehl lief es gar nicht. Nach einem Sturz in der Anfangsphase, der unsanft an einem Brückenpfeiler endete, musste sich Pieper erstmal auf die Verfolgung des Feldes begeben. Als er sich mühevoll bis auf Rang sechs vorgearbeitet hatte, stoppte ein Reifenschaden den RSVer, der dadurch wieder bis auf Platz neun zurückfiel.


11.12.2025

Unser Vereinswirt Peter Roggenkamp geht in den Ruhestand

Zum Jahresende 2025 wechselt unser Vereinswirt, Peter "Roggi" Roggenkamp, in den beruflichen Ruhestand. Unser Präsident, Axel Bohnensteffen, bedankte sich nun mit einem Blumenstrauß für die Jahrzehnte lange und gute Zusammenarbeit. Auch weiterhin bleibt das Gasthaus Roggenkamp als Vereinslokal uns erhalten. Ab Januar übernimmt Peter`s Neffe, Malte Westerbarkey, dieses Traditionshaus.


04.12.2025

Liljana Mayer fährt auf Silber bei den NRW-Meisterschaften in Nideggen

Für Liljana Mayer war die Sache bei den NRW-Meisterschaften in Nideggen schnell entschieden. Mit einer schnellen ersten Runde setzte sich die ein Jahr ältere und mehrfache Deutsche Meisterin Josefine Wendel (RSV Unna) im Rennen der Jugend U17 frühzeitig ab und gewann mit klarem Vorsprung. Für Mayer war der zweite Platz dennoch ein feiner Erfolg im Saisonaufbau für die kommende Straßensaison und mit Blick auf die anstehenden Bahnrennen.



04.12.2025

Sven Pieper wir Vizemeister bei den NRW-Cross-Meisterschaften und Yannick Winkelmann fährt auf fünf beim Weser-Ems-Cup

Gütersloh (man). Die Erfolgsbilanz des RSV Gütersloh konnte sich bei den NRW-Cross-Meisterschaften in Nideggen durchaus sehen lassen. Bei zwei Starts gewannen Sven Pieper und Liljana Mayer jeweils die Vizemeisterschaft und fuhren zu Silber. Auf dem technisch anspruchsvollen und kraftraubenden Kurs in der Nähe von Düren konnte sich Sven Pieper schnell in der Spitzengrippe der Masterklasse 2 festsetzen und wenig später mit Lukas Renken (RSV Rheinadler) absetzen. Im weiteren Rennverlauf musste Pieper seinen Begleiter aber ziehen lassen. ?Ich mache einfach zu viele Fehler und die Beine waren auch nicht die Besten?, ärgerte sich Pieper nach dem Rennen. Mit 21 Sekunden Rückstand fuhr Pieper aber mit einem komfortablen Vorsprung von über eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Drittplatzierten Stefan Ganser (RSC Stolberg) in 41:16 Minuten auf den zweiten Platz. ?Ich hatte dennoch meinen Spaß?, bilanzierte Pieper angesichts der vielen Zuschauer und guten Stimmung an der Strecke. Auch wenn sich Pieper nach einigen Jahren unangefochtener Dominanz bei den NRW-Meisterschaften sich diesmal mit dem zweiten Platz begnügen musste, so konnte er sich aber über den Gewinn des NRW-Cross-Cup´s umso mehr freuen.

RSV-Elitefahrer Yannick Winkelmann startete derweil beim Weser-Ems-Cup in Preußisch Oldendorf und musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Nach einem schnellen Start reihte sich der RSVer hinter dem zweifachen Deutschen Steher-Meister Luca Harter ein und wollte in den technischen Passagen möglichst lange Anschluss halten. Das gelang aber nur bedingt, weil der Welt-Cup-Starter mächtig auf das Tempo drücke. ?Zudem kam ich in der ersten Rennhälfte mit der Strecke nicht gut zurecht?, erklärte Winkelmann, der bis auf Platz fünf ?durchgereicht? wurde. Im weiteren Rennverlauf fand der RSVer zwar seinen Rhythmus und machte wieder Zeit auf die Konkurrenten gut, aber der Abstand war schon zu groß um noch eine Ergebnisverbesserung herbeizuführen.



28.11.2025

Sven Pieper siegt in Bonn

Gütersloh (man). Für Sven Pieper (RSV Gütersloh) zählte nach dem Crossrennen in Bonn nur das Ergebnis. Auf dem technisch anspruchvollen Kurs in Bonn mit seinen teils gefrorenen und dann wieder schlammigen Abschnitten erwischte der 47-jährige Langenberger bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Rennen der Masterklasse 2 einen perfekten Start und bog als Zweiter ins Gelände. Doch schon beim ersten Angriff auf den bis dato Führenden stürzte der RSVer und brach sich den Schalthebel ab. Als Vierter rettete sich Pieper ins Depot und tauschte dort auf seinen Ersatz-Crosser, der aber deutlich schwerer ist als sein Top-Crosser und der zeigte in den rutschigen Passagen auch nicht den optimalen Grip. Dennoch gelang es Pieper in der Folgezeit zu den Spitzenreitern aufzuschließen und die Führung zu übernehmen. Nach 36:23 Minuten gewann Pieper mit 23 Sekunde Vorsprung vor Lukas Renken (RSV Rheinadler) und Keke Dörnbach (RSC Sturmvogel) Bonn. ?Jetzt kommt der schwierigste Teil den abgebrochenen Schalthebel bis zu den NRW-Meisterschaften am Samstag wieder repariert zu bekommen?, erklärte der RSVer angesichts teils knapper Ersatzteile. RSV-Teamkollege Sebastian Ventker fuhr in dem gut besetzten Fahrerfeld auf den 16. Rang.




25.11.2025

Ein bisschen Radsport geht nicht

Abschied: Lydia Ventker vom RSV Gütersloh beendet nach über 1.000 Rennen ihre Karriere. Zum Abschluss triumphiert die 39-Jährige in der deutschen und österreichischen Bundesliga.

Gütersloh. Es waren nicht nur Freudentränen, die sich Lydia Ventker Ende September nach dem 3. Platz beim letzten Rennen der österreichischen Rad-Bundesliga und dem Gewinn der Gesamtwertung in Königswiesen bei der Siegerehrung aus den Augen wischte. ?Alle wichtigen Menschen in meinem Leben haben zugeschaut. Du weißt, es ist das letzte Mal, und natürlich schaust du dann zurück.? Die 39-Jährige, die nach 26 Jahren Leistungssport ihre beeindruckende Karriere beendet hat, spricht aber lieber von einem ?komischen Moment? als von einem bewegenden oder gar von einem wehmütigen.
Anfang November wird Lydia Ventker von ihrem Verein, dem RSV Gütersloh, bei einem Aktiven-Frühstück mit einem ihre Entwicklung eindrucksvoll dokumentierenden Bildband, vielen anerkennenden Worten für die bewundernswerten Leistungen, aber eben auch bedauernden über den ?großen sportlichen Verlust? verabschiedet. Dabei wirkt die in Neuss lebende Sportlerin, die neun Jahre lang das grün-weiß-blaue Gütersloher Trikot getragen hat, immer noch nicht so, als hätte sie mit ?dieser prägenden Zeit, in der sich alles um den Sport drehte? schon abgeschlossen.
?Das dauert auch noch, zumal ich ja weiterhin abtrainieren muss und nächstes Frühjahr, wenn die anderen losfahren, wird das noch mal richtig schwer?, räumt die so ehrgeizige wie zielstrebige und disziplinierte Sportlerin ein. Aber irgendwann komme nun einmal der Zeitpunkt, wo es so weit sei. ?Und ich habe mir halt vor zehn Jahren vorgenommen, mit 40 keine Rennen mehr zu fahren.?
So konsequent, wie die geborene Berlinerin seit den Anfängen in ihrer Heimatstadt 2004 für ihren Sport nach wissenschaftlich ausgeklügelten Trainings- und bis auf das letzte Gramm und die kleinste Zutat berechneten Ernährungsplänen gelebt hat, zieht sie jetzt, wo der 40. Geburtstag ansteht, ihren Abschied durch. Noch ein bisschen weiterzufahren, auch wenn sie das zweifellos könnte, ist für die bis in die letzte Faser durchtrainierte Leistungssportlerin keine Option. ?Entweder ganz, oder gar nicht, denn ein bisschen Radsport geht einfach nicht?, stellt Lydia Ventker so entschlossen fest, wie sie auf der Straße ihre Sprints an- und auch die eher ungeliebten Zeitfahren mit Stundenmitteln um die 45 km/h durchgezogen hat. Stattdessen würde sie ein bisschen mit Trailrunning liebäugeln, eine Freundin hätte sie dafür ?angefixt?, und ansonsten ?tun, woran ich Freude habe?, auf jeden Fall aber ?viel mehr mit dem Hund rausgehen?.
20 Stunden Training die Woche, der Teilzeitjob als IT-Expertin in der Justizverwaltung, die teils sehr aufwendigen Reisen zu den Rennen: Viel Zeit für das Privatleben kann Lydia Ventker nicht geblieben sein. ?Wenn du so Sport treibst, wie ich es getan habe, brauchst du einen verständnisvollen Partner, erst recht nach Enttäuschungen oder Stürzen.? Der Dank geht an ihren Mann Sebastian, ebenfalls Rennfahrer, und in den beiden Profi-Jahren 2023 und 2024 beim Kontinentalteam ?MAXX-Solar Rose woman racing? auch ihr Teamchef.
Obwohl Lydia Ventker ?in den letzten Jahren immer um die 20.000 Vorbereitungskilometer? abgerissen hat, wäre leider schon wegen der unterschiedlichen Trainingspläne kaum Gelegenheit gewesen, das zusammen zu tun, verrät die als taktisch gewieft geltende Fahrerin. 2025, in ihrer letzten Saison, ist Lydia Ventker auf beeindruckende 17 Siege gekommen. Dabei holte sie sich nicht nur das Leadertrikot der österreichischen, sondern auch ? zum zweiten Mal nach 2020 ? das der deutschen Bundesliga. ?Dass mir das als Einzelfahrerin gegen die starken Teams gelungen ist, macht mich sehr stolz.?
?Du brauchst einen verständnisvollen Partner?
Niemals hätte sie mit einem solchen Finale gerechnet, fügt Lydia Ventker hinzu. Nach der Auflösung des MAXX-Solar-Teams letztes Jahr sei sie schließlich nur deshalb zum RSV Gütersloh zurückgekehrt, um selbst entscheiden zu können, wann Schluss ist, und nicht fremdbestimmt aufhören zu müssen.
Was ist nach mehr als 1.000 Rennen mit mehr als 150 Siegen (?So genau weiß ich das gar nicht?) in 26 Jahren Radsport als besonderes Erlebnis in Erinnerung? ?Das bin ich schon mal gefragt worden?, antwortet Lydia Ventker schelmisch lächelnd. ?Zum Ärger meines Mannes habe ich da gesagt, das ist, wie ich beim Sparkassen-Giro in Bochum vor unglaublich vielen, unglaublich begeisterten Zuschauern den Spurt gegen zwei Holländerinnen gewonnen habe ? denn Sebastian hatte erwartet, dass ich unsere Hochzeit sage.?
Unvergesslich seien ihr natürlich auch die Starts bei den noch viel besser besetzten, noch schnelleren, noch härteren internationalen Profi-Rennen, ?obwohl es da für unsereins nur ums Überleben geht und nicht ums Gewinnen?, verrät Lydia Ventker. ?Aber es ist schon irre, wie bei der Tour de Suisse zu sehen, dass es Teams gibt, die mehr Betreuer haben als Fahrerinnen.?
Auf jeden Fall blicke sie ?sehr, sehr zufrieden? zurück, betont die erfolgreiche Radsportlerin. Lydia Ventker ist sicher, bei ihren ungezählten Kilometern auf dem Rennrad immer richtig abgebogen zu sein. Natürlich gebe es das eine oder andere Rennen, das sie auch noch gerne bestritten oder gewonnen hätte. Womöglich wäre manches ja auch anders gekommen, wenn die Strukturen im Frauen-Radsport in ihren jungen Jahren schon so gewesen wären wie heute. ?Aber das kann ich jetzt alles nicht mehr ändern.? Lydia Ventker freut sich auf ihr neues, anderes Leben.

Bild:Verzückt - Lydia Ventker blättert gemeinsam mit Axel Bohnensteffen, Vorsitzender des RSV Gütersloh, in dem ihr überreichten Bildband zu ihrer Karriere auf dem Rad.

Text und Foto: Uwe Kramme





20.11.2025

Trotz Infekt, trotz defektem Schuh fährt Sven Pieper in Berlin in die TopTen

Gütersloh (man). Für Sven Pieper (RSV Gütersloh) zahlte sich die Reise nach Berlin nicht aus. Bereits mit einem aufziehenden Infekt angetreten konnte der 47-jährige Langenberger sein Leistungsvermögen in keinem der beiden CycloCross-Bundesligarennen abrufen ?Seit Dienstag laboriere ich bereits an dem leichten Infekt?, erklärte der RSVer, der sich dennoch für einen Start entschied um wertvolle Punkte für die Startaufstellung für die Deutschen Meisterschaften in Benzheim zu sammeln. Auf dem völlig aufgeweichten und deshalb besonders kräftezehrenden Kurs in der Bundeshauptstadt wurde von Beginn an schnell gefahren und Pieper kam schnell an seine Leistungsgrenze. Noch schlimmer erwischte es aber seinen Schuh, bei dem ein Verschluss abriss. Damit konnte Pieper auch nicht mehr wie gewohnt drücken und ziehen. Mehr als Platz vier war so am Samstag in der Masterklasse 2 nicht drin. Beim zweiten Rennen am Sonntag hatte sich Pieper noch nicht vollständig erholt und musste sich mit dem sechsten Platz begnügen.


13.11.2025

Nick Kottmeyer, Sven Pieper und Björn Rüter fahren in Lünen auf die Plätze eins bis drei. Yannick Winkelmann und Kai Engels in den TopTen.

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte für das kleine Aufgebot des RSV Gütersloh beim Cross-Rennen in Rheine. Yannick Winkelmann musste sich nach technischen Problemen mit dem sechsten Platz in der Eliteklasse begnügen und Sven Pieper blieb in der Masterklasse 2 nach zwei Siegen in Folge diesmal nur der zweite Platz hinter dem früheren Deutschen Meister Sebastian Hannöver (Stevens Racing Team). Dritte wurde Piepers Vereinskollege Björn Rüter. Kai Engels bestätigte als Achter der Masterklasse 3 seine derzeit gute Form. Im Nachwuchsbereich freute sich Nick Kottmeyer über einen klaren Sieg in der Juniorenklasse,

Nach einem schnellen Start bog Yannick Winkelmann im Eliterennen als Zweiter ins Gelände, konnte dort diese Position aber nicht lange halten. Zudem rutschte dem RSVer im weiteren Rennverlauf seine Sattelstütze immer weiter ins Sattelrohr, so das er zum Schluss fast nur noch im Stehen fahren konnte. Mehr als Rang sechs war so nicht drin

Besser lief es für Sven Pieper im Rennen der Masterklasse 2. Allerdings erwies sich der zugeloste Start aus der letzten Startreihe als entscheidenden Nachteil. Zwar konnte sich der 47-jährige Langenberger schnell nach vorne arbeiten und lag an der ersten Schikane bereits auf Position fünf, doch bis Pieper endlich freie Fahrt hatte und die Verfolgung von Sebastian Hannöver aufnehmen konnte, war der Vorsprung des früheren Deutschen Meisters bereits zu groß um diesen noch einzuholen. ?Somit bleibt aber ein zufrieden stellender zweiter Platz?, resümierte Pieper zufrieden. RSV-Vereinskollege Björn Rüter fuhr mit deutlichem Vorsprung auf die Konkurrenz als Dritter auf das Treppchen.

In der Juniorenklasse sicherte sich Nick Kottmeyer mit einem deutlichen Vorsprung den Sieg vor Finn Müller (RSC Oldenburg) und Mutter Tanja Kottmeyer freute sich als Fünfte in der Hobbyklasse über ein erfolgreiches Debüt im CycloCross.




07.11.2025

Starke Plazierungen für alle Crosser beim 1. Lauf zum NRW Cross-Cup

Gütersloh (man). Für die Crosser des RSV Gütersloh lief es beim 1. Lauf zum NRW Cross-Cup in Lünen ordentlich. In der stark besetzten Eliteklasse fuhren Yannick Winkelmann und Markus Rehborn Seite an Seite nach einer Stunde Renndauer auf die Plätze 14 und 15. Direkt vor dem Start hatte ein Regenschauer die ohnehin schon aufgeweichte Strecke in einen matschigen und technisch anspruchsvollen Kurs verwandelt. Nick Kottmeyer kam damit bestens klar und fuhr in der Juniorenklasse auf den zweiten Platz. In der Masterklasse 2 steckte Sven Pieper den Schreck vom Warmfahren gut weg. Kurz vor dem Start bemerkte der 47-jährige Langenberger auf der Rolle ein nicht mehr zu behebendes Schaltproblem an seinem Crosser. Mit dem Ersatzrad und ohne Renner im Materialdepot fuhr Pieper von Beginn an ein starkes Rennen und gewann mit einem komfortablen Vorsprung von fast eineinhalb Minuten vor Lukas Renken (RSV Reinadler), obwohl er in der letzten Runde mit einem immer platter werdenden Vorderreifen zu kämpfen hatte. Björn Rüter, Sebastian Ventker und Martin Masson komplettierten als Siebter, Zehnter und 16. das gute Abschneiden der RSVer.

In der Masterklasse 3 erlebte Roman Nowak ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer Startattacke übernahm der RSVer schnell die Führung, die er nach einem technischen Problem schnell wieder abgeben musste. Mit fast zwei Minuten Rückstand nahm der RSV-Trainer die Verfolgung auf und hatte sich bis zur Schlussrunde wieder bis auf den zweiten Platz vorgekämpft, ehe erneut Schaltprobleme auftraten. ?Mir ist die Schaltung ausgefallen und ich konnte nur noch in einem leichten Gang und einer hohen Trittfrequenz fahren?, so Nowak. ?Unter diesen Umständen bin ich mit dem dritten Platz zufrieden?, erklärte der RSVer, der hinter seinem zweitplatzierten Vereinskollegen Martin Dauk Dritter wurde. Für Martin Dauk war es das erste Rennen in der Masterklasse 3.




07.11.2025

NRW Cross-Cup in Lünen: Liljana Mayer und Till Nieländer fahren in die TopTen

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh war das Crossrennen in Lünen nach einer längeren Pause nach der Straßensaison der Einstand in das Wintertraining. In der weiblichen U17-Jugendklasse belegte Liljana Mayer den sechsten Platz und Till Nieländer in der Schülerklasse U15, die vom Franzosen Adam Leclerq dominiert wurde, den siebten Platz.


31.10.2025

Liljana Mayer fährt zum dreitägigen Lehrgang in den Olympia Stützpunkt Frankfurt am Main

Gütersloh (man). Feine Auszeichnung für Liljana Mayer. Die Radsportlerin des RSV Gütersloh ist für ihren Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Madison in der Schülerinnenklasse U15 zusammen mit ihrer Partnerin Grete Kirsch (VfR Büttgen) von den Bundestrainern Matthias Plarre, Tobias Knaup und Richard Weinzheimer vom German Cycling Verband zu einem dreitägigen Lehrgang in den Olympia Stützpunkt Frankfurt am Main eingeladen worden. Der Lehrgang findet dort vom 21. bis 23. November statt.


23.10.2025

Weser-Ems-Cup: Sven Pieper auf eins und Yannik Winkelmann, Bernd Brune und Kai Engels fahren in die TopTen

Gütersloh (man). Die Querfeldeinspezialisten des RSV Gütersloh konnten beim fünften Lauf zum Weser-Ems-Cup überzeugen. Yannik Winkelmann fuhr in der Eliteklasse nach einem abwechslungsreichen Rennen auf den vierten Platz und Sven Pieper gewann das Rennen der Masterklasse 2. Bernd Brune verabschiedete sich nach seinem ersten Rennen in der Seniorenklasse 4 mit dem zweiten Platz in die Winterpause und Kai Engels scheint auf den sechsten Platz programmiert zu sein.

?Der Kurs in Bad Essen war leider nichts für meine Gewichtsklasse?, musste Yannik Winkelmann angesichts des langen Anstiegs schnell feststellen. Dennoch konnte sich der Elitefahrer des RSV Gütersloh mit einem schnellen Start lange auf der zweiten Position festsetzen, bis drei weitere Fahrer aufschlossen. In der Schlussrunde stürzte ein Fahrer in einer Kurve vor Winkelmann und auch der stürzte bei seinem Ausweichmannöver. Mehr als Rang vier war so nicht drin.

Bis ans Limit musste Sven Pieper gehen um Dani Bley (RRG Bremen) abzuschütteln. ?Die Runde hatte viele Passagen auf denen man im Windschatten richtig sparen konnte. Daher war es für mich sehr schwer eine Lücke zu erzeugen. Mit der Brechstange und Sekunde für Sekunde gelang es schlussendlich?, erklärte Pieper nach dem Rennen entkräftet. Auf die geplante Heimfahrt mit dem Crosser verzichtete der 47-jährige Langenberger angesichts des harten Rennens. ?Das hätte keinen Sinn mehr gemacht?, so Pieper.

Richtig zufrieden war Bernd Brune nach seinem ersten Rennen in der Masterklasse 4. Mit einem forschen Start aus der zweiten Startreihe setzte sich der 59-jährige RSVer schnell an die Spitze des Feldes. In der Folgezeit konnte der spätere Sieger Ralf Kropp (C+C MTB) aufschließen und sich in der Laufpassage, in der es über zwei Baumstämme zu springen und einen Anstieg und eine Treppe hoch zu Laufen galt, absetzen. Zwei Runden lang konnte Brune im Flachen die Lücke wieder schließen, aber dann war der ?Akku? leer und Kropp konnte sich entscheidend absetzen.



16.10.2025

Yannik Winkelmann und Sven Pieper starten in der CycloCross-Bundesliga

Gütersloh (man). Mit den Gravel-Weltmeisterschaften im niederländischen Maastricht hatten die Gravel-Spezialisten des RSV Gütersloh an diesem Wochenende ihren Saison-Höhepunkt und Saisonabschluss zugleich. In der Eliteklasse konnte Michel Gießelmann sein phantastisches Ergebnis des Vorjahres nicht ganz wiederholen. Auf dem schnellen, aber dennoch mit zahlreichen Höhenmetern gespickten Kurs in der Region Süd-Limburg raste der RSVer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,2 km/h in 5:00:23 Stunden auf den 106. Platz der Eliteklasse und hatte nach 181 km mit 1651 Höhenmetern nur 21 Minuten Rückstand auf den siegreichen belgischen UAE-Profi Florian Vermeersch (4:39:12 Std., UAE Emirates). Flott unterwegs war auch Moritz Kaase. Der Bielefelder fuhr in der Amateurklasse der 19-34-jährigen in 5:23:32 Stunden mit einem Stundenmittel von 33,6 km/h auf den 241. Platz. Nicht ganz zufrieden war derweil RSV-Trainer Roman Nowak. In der Altersklasse M50 fuhr der RSVer nach 131 km mit 1.165 Höhenmetern in 4:02:59 Stunden als 96. auf einen vorderen Mittelfeldplatz unter 278 Startern aus seiner Altersklasse.

?Das Tempo war in der Anfangsphase mit 45 bis 50 Stundenkilometern sehr schnell, weshalb ich nur wenige Plätze gutmachen konnte?, berichtete Nowak, der aus der drittletzten Startreihe ins Rennen starten musste, von einem hektischen Auftakt. Als die WM-Teilnehmer endlich ins Gelände abbogen, konnte Nowak weitere Plätze gutmachen, bevor es zu einer weiteren Feldteilung im Peloton kam. Auch in der zweiten 50 km Runde musste sich der RSVer nach Feldteilungen immer wieder in die zweite Gruppe zurückkämpfen. Mir dem elf Prozent steilen und ein Kilometer langen Schlussanstieg am Bronsdalweg versuchte Nowak mit einem Solo der Gruppe davonzufahren, doch 7 km vor dem Ziel in Maastricht wurde der RSVer wieder gestellt.

Für Yannik Winkelmann und Sven Pieper stand derweil die CycloCross-Bundesliga auf dem Programm. Mit Platz 15 in der Eliteklasse feierte Winkelmann bei ?Rund um den Lohner Aussichtsturm? ein gelungenes Debüt, ?Dafür, dass mir er Kurs nicht so lag und ich ihn vor dem Start nur einmal abfahren konnte, bin ich mit meiner Bundesliga-Premiere zufrieden?, erklärte Winkelmann nach etwas über einer Stunde Fahrzeit im Ziel erschöpft aber glücklich. ?Die beiden Bundesligarennen waren voll nach meinen Geschmack?, freute sich Sven Pieper nach den Rennen in Bremen und Lohne. ?In Bremen lief vom Start an alles rund und ich konnte Zweiter werden?, fasste der 47-jährige Langenberger das Bundesligarennen in Bremen zusammen. Ganz anders verhielt es sich am Sonntag in Lohne. Nach einem schnellen Start war vorerst Schluss. ?Da kam trotz anständigem Warmfahren nur noch heiße Luft und es fühlte sich an, als wenn mit jemanden einen Gullideckel ans Rad gebunden hätte?, erklärte Pieper überrascht und ratlos. DerRSVer steckte jedoch nicht auf und fand über die Kraft ins Rennen zurück. ?Im weiteren Rennverlauf konnte ich aber noch super aufholen und wurde Dritter?, freute sich Pieper über zweite Treppchenplatzierung in der Masterklasse 2 an diesem Wochenende.



15.10.2025

12. Gravel-Day des RSV Gütersloh erfreut 260 Teilnehmer

Gütersloh (man). ?Wir sind mit der Teilnehmerzahl bestens zufrieden?, resümierte Ulrich Held, Breitensportwart des RSV Gütersloh, nach dem 12. Gravel-Day des RSV Gütersloh erfreut. Knapp 260 Radsportler hatten sich mit ihren Tourenrädern, MountainBikes, Crossern und GravelBikes auf die drei flachen Strecken von 26 km, 44 km und 56 km begeben. Knapp die Hälfte der Teilnehmer waren nicht in einem Radsportverein organisiert. ?Das zeigt, dass die Veranstaltung von den Güterslohern gut angenommen wird?, erklärte Katja Appelbaum aus dem Organisations-Team des RSV Gütersloh bei der Auswertung der Teilnehmerzahlen. ?Dreiviertel der Teilnehmer sind die lange Tour von 56 km gefahren?, so Appelbaum weiter. ?Die Teilnehmer waren auch zufrieden und wir haben viel Lob für die Streckenführung und Organisation bekommen?, so Held weiter.

Gegenüber dem Vorjahr bedeuteten die 260 Teilnehmer einen Rückgang von fast 120 Startern. ?Das ist ein Trend, den ich die ganze Saison schon beobachtet habe. Bei uns kam noch dazu, dass es während der Veranstaltung leicht genieselt und Nachts geregnet hat, dass schreckt immer einige Teilnehmer ab?, so Held. Hinzu kam der Ferienbeginn und das zahlreiche Familien bereits in den Urlaub verreist waren. Insbesondere im Bereich der Familien erhoffen sich die RSVer in Zukunft wieder auf eine stärke Teilnehmerzahl, zumal unter den Familien wertvolle Sachpreise vom Sponsor Radsport Schiffner verlost wurden. Im kommenden Jahr möchte der RSV Gütersloh den Gravel-Day weiter entwickeln. ?Wir überlegen die Strecken komplett zu ändern oder durch Anpassungen noch attraktiver zu gestalten?, so Held weiter.





09.10.2025

12. Gütersloher Gravelday - Samstag, 11. Oktober 2025 ab 10 Uhr

Gütersloh (man).Graveln ist der ganz große Trend und wird in Zukunft noch stärker werden, ist sich RSV-Nachwuchs-Trainer Roman Nowak sicher. Der RSVer gewann vor zwei Wochen die German Gravel Legaue und bereitet sich derzeit genau wie sein Vereinskollege Moritz Kaase auf die Gravel-Weltmeisterschaften in den Niederlanden vor. So hoch hängen die Trauben beim 12. Gravel-Day des RSV Gütersloh an diesem Samstag morgen nicht, doch der RSV Gütersloh möchte auf diesem Trend ?aufspringen. Wir möchten mit der Veranstaltung alle Radsportler abholen, erklärt Katja Appelbaum aus dem Organisations-Team des RSV Gütersloh und RSV-Präsident Axel Bohnensteffen ergänzt: ?Am liebsten die ganze Familie. Dementsprechend hat der RSV Gütersloh die drei Strecken von 26 km, 44 km und 56 km gewählt. Die drei Touren sind mit Treckingrädern, Mountain-Bikes, Gravelbikes und E-Bikes zu befahren, ergänzt RSV-Breitensportwart Ulrich Held. Der größte Teil der Strecken führt über flache Wald- und Wiesenwege zwischen Gütersloh und Marienfeld und stellt technisch keine großen Anforderungen an die Teilnehmer. Für den RSV Gütersloh ist es nach der RTF und dem Stromberger Burggrafen-Race die dritte Sportveranstaltung in diesem Jahr und zudem die Abschlussveranstaltung. Die Herausforderung für die Teilnehmer besteht eher in der Streckenlänge und der eigenen Tempowahl als in der Technik. ?Im Bereich Herzebrock mussten wir aufgrund einer Baustelle die Streckenführung etwas ändern, erklärt RSV-Breitensportwart Ulrich Held. Dadurch werden die beiden längeren Touren knapp zwei Kilometer länger. Radsport ist eine Sportart für die ganze Familie, hatte bereits Erich Zabel im Frühjahr bei der Team-Präsentation des RSV Gütersloh im Autohaus Markötter festgestellt. Das sieht auch der RSV Gütersloh so und möchte besonders die Familien zur Teilnahmen animieren. Sponsor Jürgen Männel von Radsport Schiffner hat drei wertvolle Preise für die Familien ausgelobt, die am Veranstaltungstag um 12:00 Uhr verlost werden. Die Preise verlosen wir unter allen Familien. Als Familie gilt mindestens ein Erwachsener und ein Kind, so Held.Der Gravelsport ist unsere stärkste Disziplin im Radsport und wir beobachten, dass immer mehr Frauen diesen Sport betreiben, erklärt Männel weiter. Ein Trend, den der RSV Gütersloh gerne aufgreifen würde. Anmeldungen sind am Veranstaltungstag bei Start und Ziel auf dem LAZ Nord möglich. Gestartet werden kann in der Zeit von 10:00 Ihr bis 11:00 Uhr. Die Strecken sind ausgeschildert.


08.10.2025

Starkes Wochenende für die RSVler. Bernd Brune fährt sein letztes Elite-Amateurrennen und Roman Nowak auf dem Treppchen

Gütersloh (man). Mit Martin Dauk und Bernd Brune haben die beiden letzten Rennfahrer des RSV Gütersloh die Straßensaison beendet. Ansonsten dominierten die Crosser die Rennen. Yannik Winkelmann fuhr mit Schaltwerksproblemen in Hannover auf den zehnten Platz der Eliteklasse und beim 26. Stadler Weser Ems-Cup auf den vierten Platz. Masterfahrer Sven Pieper kämpfte sich derweil in der Cross-Bundesliga im saarländischen Perl durch knöcheltiefen Schlamm und wurde zweimal Sechster. ?Langsam kann der Knoten mal Platzen?, war Pieper mit den Ergebnissen gar nicht zufrieden. Besser lief es für RSV-Nachwuchstrainer Roman Nowak, der beim 26. Stadler Weser-Ems-Cup in Osnabrück-Bornheide Zweiter der Masterklasse 3 wurde. Kai Engels freute sich derweil über Rang sechs.

?Am Samstag lief es einfach nicht rund?, erklärte Pieper enttäuscht und ratlos zugleich. Dafür rollte es am zweiten Tag deutlich besser. Doch ein Sturz auf dem matschigen und durch den Dauerregen aufgeweichten Untergrund sorgte für einen Schaltdefekt und Pieper musste einige Konkurrenten ziehen lassen. ?Bis zu dem Sturz sah es eigentlich ganz gut aus?, keimt bei dem 47-jährigen Langenberger die Hoffnung, dass die Form bald kommt.

Ganz andere Bedingungen fand Yannick Winkelmann am Tag der Deutschen Einheit in Hannover vor. ?Das Ihmeufer glich einer Steppe?, berichtete Winkelmann von einem staubigen Rennen auf hartem, weil ausgetrockneten Boden. Auf dem schnellen Untergrund arbeitete sich der RSVer nach dem Start aus der letzten Startreihe schnell bis auf den sechsten Rang vor, bis er ein Schlagloch übersah. ?Dadurch ist mir die Kette runter gefallen und verkeilte sich ziemlich stark?, ärgerte sich Winkelmann, der nach der Reparatur von der letzten Position die Verfolgung aufnehmen musste und noch zwei weitere Reparatur-Stops einlegen musste. Mehr als Platz zehn in der Eliteklasse war so nicht drin. ?Hätten wir die volle Renndistanz gefahren, wäre mehr drin gewesen, denn ich hatte die Konkurrenz bereits in Sichtweite?, ärgerte sich der RSVer über das Finish nach bereits 47 Minuten. Unspektakulär verlief derweil das Elite-CycloCross-Rennen in Osnabrück-Bornheide. Frühzeitig setzte sich Winkelmann trotz ?schlechter? Beine an der dritten Position fest und musste zur Rennmitte einen weiteren Fahrer ziehen lassen. Mit Platz vier zum Auftakt der Serie war der Oelder ganz zufrieden.

Bernd Brune bestritt derweil beim Kleinen Preis von Buchholz sein letztes Elite-Amateurrennen seiner Karriere. Mit dem anstehenden Wechsel in die Masterklasse 4 darf der 59-jährige RSVer nicht mehr an Amateurrennen teilnehmen. Mit Platz 18 in einem recht schnell gefahrenen Rennen war der RSVer zufrieden. Martin Dauk verpasste derweil als Vierter der Amateurklasse nur knapp die Podiumsplätze und feierte ebenfalls einen schönen Saison-Abschluss auf der Straße.



03.10.2025

Sven Pieper siegt in Haltern am See und Roman Nowak fährt den Gesamtsieg in der German Gravel League ein

Sehr erfolgreich waren auch die Offroader des RSV Gütersloh. Sven Pieper gewann mit dem Sieg in Haltern am See auch die den NRW-MTB-Cup der Masterklasse 2. Markus Rehborn fühlte sich vor dem Start des finalen von fünf Rennen gar nicht gut. Mit Platz vier lief es aber besser als erwartet und mit Rang drei in der Gesamtwertung hatte der Senioren 1-Fahrer nach einer durchwachsenen Saison gar nicht mehr gerechnet. Beim Finale der German Gravel League in Lauchhammer/Lausitz in der Nähe von Dresden hatte Roman Nowak seine Handverletzung nach einem Sturz rechtzeitig so gut auskuriert, dass er wieder richtig am Lenker ziehen konnte. Nach Platz drei im Prolog, einem 4 km langen Einzelzeitfahren, sowie zwei zweiten Plätzen in den Rennen über 105 km und 110 km freute sich Nowak über Rang zwei im Gesamtklassement der Senioren Ü40. Mit dem feinen Erfolg konnte Nowak zudem seine Führung in der German Gravel League weiter ausbauen und den Gesamtsieg in der Masterklasse 3 einfahren. In der altersklassenübergreifenden Wertung durfte sich Nowak ebenfalls über eine Spitzenposition freuen, allerdings stand das genaue Ergebnis aufgrund der Erkrankung eines Veranstalters noch nicht fest.


02.10.2025

Finale Furioso für für den RSV und für Lydia Ventker

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben zum Abschluss der Straßensaison ein Finale Furioso gefeirt. Lydia Ventker wurde im letzten Rennen der Österreichischen Rad-Bundesliga in Königswiesen Dritte und sicherte sich damit den Gesamtsieg in der Einzelwertung. Im Gravel gewann Roman Nowak mit dem zweiten Platz des dreitägigen Etappenrennens Gravelmania in der Lausitz die erstmals ausgefahrene German Gravel-Leage, die im kommenden Jahr als Gravel-Bundesliga an den Start gehen soll. MTB-Spezialist Sven Pieper sicherte derweil mit dem Sieg in Haltern am See zum wiederholten Male den Gesamtsieg im NRW-MTB-Cup der Masterklasse 2 vor seinem Teamkollegen Björn Rüter. Beim Großen Herbst-Preis in Hannover Hainholz beendeten Felix Reinken (Amateure), Till Nieländer (Schüler U15) und Liljana Mayer (Schülerinnen U15) die Straßensaison jeweils mit einem Sieg. Bernd Brune sammelte derweil mit 29 Zählern die meisten Punkte im Kriteriumsradrennen in Hannover, musste sich aber dennoch mit dem zweiten Platz begnügen, weil Boris Müller (RSV Düren) mit einem Solo einen Rundengewinn auf dem 700 m Innenstadtkurs herausfuhr. Juniorenfahrer Nick Kottmeyer startete derweil mit einem Sieg in Baunatal in die CycloCross-Saison,

Für Lydia Ventker galt es im letzten Rennen der Österreichischen Rad-Bundesliga der Frauen beim 6. Mühlviertler Hügelwelt Classic als Zweitplatzierte den Rückstand von 31 Punkten auf die Führende Amalie Cooper aufzuholen. ?Wir hatten zwei Pläne gemacht, um den Sieg noch zu erreichen?, erklärte Ventker. Mit der Unterstützung ihrer beiden Teamkolleginnen Katharina Machner und Jana Giggele schaffte es Ventker durch den Gewinn der drei Anstiege und zwei Sprints umfassenden Berg- und Sprintwertung 25 Punkte aufzuholen. ?Damit musste ich nur noch vor Amalie Cooper über den Zielstrich fahren und das ist mir als Dritte mit 20 m Vorsprung vor Cooper gelungen?, freute sich die RSVerin im Ziel überglücklich. ?In einem Jahr die österreichische und deutsche Bundesliga zu gewinnen und das zum Abschluss meiner Karriere nach 26 Jahren Leistungssport ist einfach unbeschreiblich?, jubelte Lydia Ventker mit Blick auf die feierliche Siegerehrung mit Gala Ende November in Salzburg zufrieden.



02.10.2025

Felix Reinken gewinnt den Herbstpreis von Hannover und Bernd Brune fährt auf zwei. In der Schülerklasse siegen Liljana Mayer und Till Nieländer

Ein erfolgreiches und schnelles Pflaster war der Große Herbstpreis von Hannover Hainholz. Auf dem 700 m-Vierecks-Kurs gewann Felix Reinken in dem Kriteriumsradrennen mit einer beeindruckenden Dominanz sechs der neun Wertungssprints und wurde dreimal Zweiter. ?Ich habe direkt die Initiative übernommen und die Wertungssprints bereits auf der Gegengeraden angezogen?, so Reinken. Nur einmal geriet der Sieg in Gefahr, als eine kleine Gruppe ausriss und einen Vorsprung herausfuhr. ?Ich musste aufpassen, dass die nicht den Rundengewinn schaffen und habe im Feld selber Tempo gefahren um die Ausreißer wieder einzuholen?, erklärte der RSVer weiter. Dieses Pech hatte Bernd Brune bei den Senioren. Eine unübersichtliche Situation im gemeinsam gestarteten, aber getrennt gewerteten Rennen der Masterklassen 3 und 4 sowie der Jugend U17, nutzte Boris Müller (RSV Düren) um sich abzusetzen und den Rundengewinn herauszufahren. Mit 29 Zählern war Brune zwar der eifrigste Punktesammler, musste sich aber aufgrund von Rundenrückstand mit dem zweiten Platz begnügen. Markus Nieländer rundete als Siebter das gute Abschneiden der RSV-Master ab. In der Schülerklasse U15 setzte sich Till Nieländer bereits in der vierten von 30 Runden zusammen mit Mathis Vernet (BW Buchholz) aus dem Niedersachsen-Kader ab. Das Duo hatte schnell eine halbe Runde Vorsprung, war sich aber im weiteren Rennverlauf nicht mehr einig und vier Runden vor Schluss waren die beiden Ausreißer wieder gestellt. Im Finale hatte Nieländer die schnelleren Beine und gewann den Sprint ebenso von der Spitze wie Vereinskollegin Liljana Mayer bei den Mädchen.


30.09.2025

Achtung! Streckenänderung "12. Gütersloher Gravelday am 11. Oktober 2025"

Achtung! Streckenänderung "12. Gütersloher Gravelday am 11. Oktober 2025"

Du findest die neuen Strecken unter

Unsere Veranstaltungen: GRAVEL-DAY


26.09.2025

CycloCross-Bundesliga: Licht und Schatten nach einem verpatzten Start bei Sven Pieper

Licht und Schatten wechselte derweil zum Auftakt der CycloCross-Bundesliga bei der zweitätigen Veranstaltung in Bad Salzdetfurth für die heimischen Starter. Sven Pieper konnte am Samstag nach einem verpatzten Start auf der staubigen Strecke nur noch bis auf Rang fünf der Masterklasse 2 vorfahren. Am Sonntag begann es passend zum Start zu Regnen und auf dem Staub bildete sich eine schmierige Matschschicht. Dadurch wurde der ohnehin schon technisch sehr schwierige Kurs noch anspruchsvoller. ?Das hat mitunter sehr heftige Stürze gegeben und die Ersthelfer hatten alle Hände voll zu tun?, erklärte Pieper, der angesichts des Drecks Probleme mit einem Pedal hatte und immer wieder ausklickte. Mehr als Platz 13 war angesichts der technischen Probleme in der Tageswertung nicht drin. Im Gesamtergebnis belegt der RSVer nach zwei Rennen den achten Platz.




26.09.2025

Geschafft!!! Liljana Mayer ist Deutsche Meisterin

Gütersloh (man). Sechs Jahre nach dem Titelgewinn von Sven Pieper im MTB Cross Country hat der RSV Gütersloh wieder eine Deutsche Meisterin in ihren Reihen. Bei den Deutschen Meisterschaften der U15 und U17 in Büttgen sicherte sich die Schloß Holterin Liljana Mayer zusammen mit ihrer Partnerin Grete Kirsch (VfR Büttgen) am zweiten Wettkampftag im Madison den nationalen Titel in der Schülerklasse U15. ?Ich bin total glücklich, nachdem es im Omnium gar nicht lief?, erklärte Mayer freudestrahlend und überwältigt zugleich. ?Liljana ist ein Teamplayer und in der Mannschaft über sich hinausgewachsen?, fügte Vater Wolfgang Mayer stolz hinzu. ?Der Wechsel im vergangenen Jahr zum RSV Gütersloh hat sich für uns gelohnt, sonst würde Liljana heute kein Rad mehr fahren und würde auch nicht da stehen wo sie heute steht?, freute sich Wolfgang Mayer nach schwierigen Zeiten beim TSVE Bielefeld.

Als Mitfavoritinnen war das Duo Liljana Mayer/Grete Kirsch in das Madisonrennen gestartet. Bereits vor der ersten Wertung nach zehn Runden auf dem 250 m Oval in der Büttgener Radsporthalle zog Kirsch das Tempo an und wechselte vor dem ersten Wertungssprint auf Liljana Mayer, den diese klar vor dem Duo Lina Sophie Seidler (KJC Ravensburg)/Otila Waldmüller (RVC Reute) gewann. In der Folgezeit bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe im Rennen und das Duo Mayer/Kirsch gewann alle weiteren Punktesprints. Vier Runden vor Schluss attackierte Kirsch die Spitzengruppe erneut und Mayer hielt auf den letzten beiden Runden den Vorsprung konstant, sodass das Team Mayer/Kirsch mit der Idealpunktzahl von 25 Zählern das Madison-Finale gewann. ?Florian Schmitz hatte die beiden super eingestellt?, lobte Vater Wolfgang Mayer die Zusammenarbeit mit dem Büttgener Trainer, der im NRW-Fahrerlager zusammen mit NRW-Landestrainer Holger Sievers das Coaching übernommen hatte. Im Omnium am Vortag lief es für Mayer aus unerklärlichen Gründen gar nicht und sie musste sich mit Platz zwölf begnügen. ?Beim Start zur 2.000 m Einerverfolgung bin ich ausgeklickt, das hat die entscheidenden Sekunden gekostet und im Ausscheidungsfahren musste ich zu oft oben drüber fahren. Irgendwann fehlte dann die Kraft?, so Mayer selbstkritisch. Das konnten auch ordentliche Leistungen über 100 m fliegend und im Punktefahren nicht ausgleichen. Pech hatte Till Nieländer. Der NRW-Kaderfahrer des RSVer war am Vortag mit einem Infekt von der Klassenfahrt gekommen und konnte nicht starten.



25.09.2025

Lydia Ventker ist die"Queen of the Lake" - und mit einem Sieg beendet sie ihre Radsportkarriere

Gütersloh (man). Zum Ende Ihrer Radsportkarriere gibt Lydia Ventker (RSV Gütersloh) noch einmal richtig Gas. Beim 47,2 km langen Einzelzeitfahren auf der Uferstraße entlang des Attersees in Österreich sicherte sich die Radrennfahrerin des RSV Gütersloh in der Frauen-Eliteklasse den Titel ?Queen of the Lake?. Für die RSVerin war es bereits der 17. Saisonsieg. Mit einem Stundenmittel von 44,7 km/h war die 39-jährige Düsseldorferin nach 1:03:22 Stunden genau 2:02,22 Minuten schneller als die Zweitplatzierte Bundesligafahrerin Elisa Winter (1:05:25 Std., Wheel Divas) und Anna Kofler (1:05:25 Std., URC Veloblitz).




19.09.2025

Nick Kottmeyer und Till Nieländer siegen in Brackwede und Wadim Roor und Lara Fuchs in Bielefeld

Ein straffes Rennprogramm absolvierte Nick Kottmeyer am Wochenende. Am Samstag startete der 17-jährige Harsewinkeler im Dress des RSV Gütersloh bei den Deutschen Meisterschaften im Bergfahren im sauerländischen Wentholthausen. Nach knapp 98 km beendete der RSVer das Rennen als 58. „Das Problem war der erste Berg nach dem Ziel. Der war zu steil für mich. Ab der zweiten Runde bin ich an dem Berg aus an dem Hauptfeld abgefallen und dann in der Abfahrt und im Flachen wieder ans Feld rangefahren, aber irgendwann reichte die Kraft dafür nicht mehr“, erklärte Kottmeyer. Am Sonntag zeigte sich der RSVer in Brackwede gut erholt. Zur Rennmitte setzte der RSVer zusammen mit Jonathan Müller (RSV Unna) dem bereits seit der ersten Runde mit einem Solo führenden Bielefelder Konrad Kottmann (RSV Unna) nach und holten diesen schnell ein. Das Trio baute den Vorsprung schnell weiter aus und im Finale hatte Nick Kottmeyer die schnelleren Beine. Mit einem knappen Vorsprung gewann der 17-jährige Bundesligafahrer vor Kottmann und Müller. Im Rennen der Schülerklasse U15 konnte Till Nieländer die Rennvorgaben mustergültig umsetzten. Nach einigen Attacken konnte sich der 12-jährige RSVer in der fünften Runde absetzten. Wenig später schloss Pelle Laufer (RSV Staubwolke Refrath) auf. Zusammen bauten die beiden Vorsprung auf die Verfolger auf zwei Minuten aus. Das Finale gewann Nieländer mit deutlichem Vorsprung vor Laufer. Unter der Woche endete auf der Bielefelder Radrennbahn die Bielefelder Sommerbahnmeisterschaft unter Leitung von OWL-Stützpunkttrainer Klaus Vogt. Aufgrund hausgemachter Probleme wollten am letzten Wettkampftag der immer unbedeutender werdenden Rennserie nur noch 15 Rennfahrer in 13 Wertungsklassen von der Schüler U11 bis zu den Senioren um Siege und Platzierungen sprinten. Wadim Roor (Schüler U13) gewann bei seiner ersten Teilnahme genauso wie Lara Fuchs bei den Juniorinnen. Nick Kottmeyer (U19) musste sich nur aufgrund der geringeren Anzahl an Teilnahmen mit dem zweiten Platz begnügen.


18.09.2025

Mit einem Sieg beim 59. Brackweder Radrennen beendet Sebastian Ventker seine erfolgreiche Karriere

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh waren beim 59. Brackweder Radrennen mit vier Siegen und zahlreichen Platzierungen der erfolgreichste Verein. Für Masterfahrer Sebastian Ventker war es ein Abschied nach Maß. Der gebürtige Versmolder beendete mit dem Sieg seine sportliche Karriere. „Ich werde natürlich weiterhin Radfahren, aber keine Rennen mehr. In Deutschland war das mein letztes Rennen“, so der 42-jährige RSVer, der noch bei der Mallorca Master-Rundfahrt startet und dann die Radschuhe an den Nagel hängt. Ehefrau Lydia Ventker beendete an diesem Wochenende ebenfalls ihre überaus erfolgreiche Radsport-Karriere. Über das Berliner Wheel Divas Frauen-Bundesliga-Teams startete die RSVerin bei dem Frauen-Profirennen Women´s Cycling Grand Prix Stuttgart von Filderstadt nach Stuttgart und wurde nach 124,2 km als 42. notiert. „Das war ein schöner und starker Abschluss. Danke für diese Möglichkeit“, freute sich die gebürtige Berlinerin, die in dieser Saison schon 16 Siege feierte. Die weiteren Siege sprinteten Roman Nowak (Master 3), Nick Kottmeyer (Junioren U19) und Till Nieländer (Schüler U15) heraus.

Im Rennen der gemeinsam gestarteten, aber getrennt gewerteten Elite- und Amateurfahrer verpasste Felix Reinken bei den Amateuren als Vierter knapp das Podium. Norbert Seewald sprintete in dem erlesenen Elitefeld auf den 18. Platz. Im Masterrennen der gemeinsam gestarteten Altersklassen 2-4, aber getrennt gewerteten Seniorenfahrer begannen bereits nach wenigen Metern die ersten Attacken. In der dritten von 23 Runden auf dem windanfälligen 2 km Rundkurs konnten sich Roman Nowak und Sebastian Ventker zusammen mit Krysztof Kujawaski zusammen absetzen und einen Vorsprung von über einer Minute auf das Feld herausfahren. Vier Runden vor Schluss überraschte Venter seine beiden Fluchtgefährten mit einem satten Antritt und fuhr mit einem Solo zum Sieg in der Masterklasse 2. „Ich wollte dem Finale mit den beiden sprintstarken Fahrern aus dem Weg gehen“, so der RSVer. Roman Nowak sicherte sich den Sieg in der Masterklasse 3 und Bernd Brune konnte im Sprint des Hauptfeldes nach 46 km noch drei Verfolger auf der Zielgeraden übersprinten und sich den zweiten Platz sichern. Damit feierte der RSV Gütersloh in Seniorenklasse 3 einen feinen Doppelerfolg.

„Bei einem 1. Pro-Rennen als Amateurfahrerin zu starten ist eine Ehre“, freute sich Lydia Ventker ihre Karriere mit einem Profi-Rennen abschließen zu können. Im ersten Renndrittel des mit zahlreichen Tourstartern hochklassig besetzten Rennens konnte sich die RSVerin öfter an der Spitze zeigen und war auch in einigen Ausreißergruppen vertreten. Vorentscheident absetzten konnte sich aber keine Gruppe. An der ersten Bergwertung und auf den beiden Schlussrunden in Stuttgart mit einer weiteren Bergwertung zerfiel das Fahrerfeld dann aber in zahlreiche kleine Gruppen. „Ich habe mich dann als 42. ins Ziel gekämpft“, erklärte Ventker nach über drei Stunden Renndauer. In Brackwede startete derweil Juniorenfahrerin Lara Fuchs bei den Elite Frauen und wurde nach einer Woche Renn- und Trainingspause aufgrund gesundheitlicher Probleme 14.
Foto: Werner Möller



12.09.2025

Lydia Ventker gewinnt die Frauen-Bundesliga-Saison

Gütersloh (man). Zum Abschluss der Frauen - Rad-Bundesligasaison hat Lydia Ventker (RSV Gütersloh) ihre Vormachtstellung in der Rennserie noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim dreitägigen Riderman-Finale in Bad Dürrheim im Schwarzwald lies die 39-jährige Radrennfahrerin des RSV Gütersloh nichts „anbrennen“ und baute ihre Führung in der Einzelwertung mit dem fünften Platz im Einzelzeitfahren und dem Sieg im ersten Straßenrennen weiter aus. Mit 1.165 Punkten gewann Lydia Ventker zum zweiten Mal nach 2020 die Gesamt-Einzelwertung mit einem komfortablen Vorsprung vor Magdalena Leis (968 Pkt., Team Mangertseder) und Fabienne Jährig (Berlin Cycling Team). „Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich bin froh und glücklich als Einzelfahrerin gegen die vielen Teams mich behauptet zu haben und damit die Gesamtwertung nach Hause bringen zu können. Die deutsche Bundesliga alleine gegen die Teams zu gewinnen war mein Ziel und es gibt nichts Schöneres als, wenn Ziele aufgehen“, freute sich Ventker über den Erfolg. Ein Wehmutstropfen blieb jedoch. Auf die Zeremonie bei der Siegerehrung musste die frühere Berufsradfahrerin des RSV Gütersloh leider verzichten. Das dritte Rennen beim Riderman wurde 20 km vor dem Ziel abgebrochen, weil es im parallel gestarteten Jedermannrennen einen Massensturz mit mehr als 70 Fahrern gegeben hatte. Deshalb wurde auch auf die abschließende Siegerehrung verzichtet.

Das die Beine im Saisonfinale gut waren, merkte Ventker bereits beim Einzelzeitfahren. Mit zwei bis zu 16 Prozent steilen Bergen war der Kurs für ein Einzelzeitfahrens eher untypisch. „Deshalb war es nicht ganz einfach auf dem Zeitfahrlenker zu fahren, aber mit dem fünften Platz war ich zufrieden“, so Ventker. Im Straßenrennen am Samstag konnte sich Lydia Ventker auf die Unterstützung ihrer früheren Teamkollegin Katharina Palm verlassen, die sie vor dem letzten Anstieg gut positionierte. Dennoch musste RSVerin auf der Kuppe dem hohen Tempo Tribut zollen und die Spitzengruppe ziehen. Zusammen mit Palm konnte Ventker 15 km später die Lücke nach vorne schließen und die zehnköpfige Spitzengruppe baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. „Wir konnten dabei die Zeitplatzierte Magdalena Leis weiter distanzieren“, freute sich Ventker über den Erfolg. Im Finale zog Palm Lydia Ventker den Spurt bis zur 500 m-Marke an. Trotz des weiten Wegs bis zum Ziel behauptete die RSVerin die Führung und gewann nach dem Auftaktrennen auch das Schlussrennen der Bundesligasaison. „Im letzten Bundesligarennen wollte ich mich eigentlich bei Katharina Palm für die Unterstützung bedanken und habe bis zum Abbruch das Feld kontrolliert, zusammengehalten, Ausreißergruppen zurückgeholt und viel Führung gefahren, denn mein Gesamtsieg war eigentlich nicht mehr zu gefährden“, so Ventker.



12.09.2025

Nick Kottmeyer fährt beim P-weg MTB Marathon im Sauerland auf Platz zwei

Stark bandagiert und mit großflächigen Hautabschürfungen präsentierte sich Nick Kottmeyer einen Tag nach seinem Sturz beim 2. DT Swiss Burggrafen Race beim P-weg MTB Marathon im Sauerland. Nach 45 km mit 1.200 Höhenmetern freute sich der 17-jährige Harsewinkeler im Ziel über den zweiten Platz in der Juniorenklasse.


09.09.2025

2. DT Swiss Burggrafen-Race in Stromberg: Bernd Brune fährt auf Platz drei

Eilig hatten es die Masterfahrer. Von Beginn an wurde Tempo „gebolzt“ und fast durchweg Einer-Reihe gefahren. Nach 45 km mit einem Stundenmittel von fast 44 km/h gewann Philipp Sohn (MT Melsungen) in der Senioren 2 vor Dennis Biendarra (RC Sprintax Bielefeld) und Christian Zucker (Rapiro Cycling). In der Masterklasse 3 siegte der Ex-Profi Renzo Wernicke (Team Marx Städter Bikescheune) vor dem früheren Deutschen Meister Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing) und Bernd Brune vom ausrichtenden RSV Gütersloh, der seine Sturzverletzung aus der Vorwoche weitestgehend auskuriert hatte. Roman Nowak rundete als Elfter der Master 3 sowie Björn Rüter (18.) und Martin Masson (23.) bei den „Zweiern“ das gute Abschneiden der RSVer ab.

Das Jedermannrennen gewann Tobias Otten (RV Staubwolke Fischeln) aus einer 15-köpfigen Ausreißergruppe vor dem Harsewinkeler Triathleten Patrick Hanhart (Team Lübbering) und Linus Bakin (Nobilia). Lokamatador Sven Kalläne (TriStar Oelde) wurde 51.



08.09.2025

Stromberg -2. DT Swiss Burggrafen Race : Der perfekte Renntag auf höchstem Niveau

Stromberg/Gütersloh (man). Beim Stromberg - des RSV Gütersloh in Stromberg hat Jacob Heß (RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler) den Profis ein „Schnippchen geschlagen. „Im Sprint hat wirklich alles geklappt“, freute sich der 23-jährige Medizin-Student nach seinem Sieg. „Nach zwei Monaten Rennpause wegen Klausur-Vorbereitung hatte ich mit dem Ergebnis nicht gerechnet“, erklärte Heß, der sich nach den Deutschen Gravel-Meisterschaften in der vergangenen Woche in der Vorbereitung auf die Gravel-Weltmeisterschaften Anfang Oktober in den Niederlanden befindet. „Das war ein perfekter Renntag mit einem super Teilnehmerfeld. Wir sind super zufrieden“, strahlte RSV-Präsident Axel Bohnensteffen nach sechseinhalb Stunden Rennsport auf höchstem Niveau zufrieden und hatte dabei auch die guten Ergebnisse der Fahrer des RSV Gütersloh mit den beiden „Heim-Siegen“ von Lara Fuchs (Juniorinnen) und Wadim Roor (Schüler U13) im Blick. Mit knapp 360 Teilnehmern verbuchte der ausrichtende RSV Gütersloh ein Rekordergebnis und erhielt von den Teilnehmern viel Lob. „Das war eine schöne Veranstaltung mit einer super Strecke. Solche Veranstaltungen braucht der Radsport“, zollte der sprintstarke Semiprofi Lennart Voege (Team Rembe Radnet), der sich mit dem zweiten Platz im Eliterennen hinter Heß begnügen musste, dem RSV Gütersloh viel Lob.

Die Elitefahrer des RSV Gütersloh konnten im Eliterennen ihren Heimsieg aus dem Vorjahr leider nicht wiederholen. Zwar waren Vorjahressieger Johannes Hodapp und seine Vereinskollegen während des Rennverlaufs immer wieder in den Ausreißergruppen vertreten und auch präsent, aber zum erneuten Sieg reichte es nicht. Als sich zwei Runden vor Schluss in der Anfahrt zur Bergwertung auf den Witteberg die entscheidende Spitzengruppe löste, schafften mit Lucas Riepe und Ex-Profi Johannes Hodapp zwei RSVer den Sprung in die Spitzengruppe. „Das war heute schon ein anderes Starterfeld als im Vorjahr. Das war ein super schnelles Rennen und ich wollte im Finale nicht zu früh losfahren und dann hab ich es doch gemacht“, ärgerte Vorjahressieger Johannes Hodapp vom RSV Gütersloh über den achten Platz aber nur kurz. Besser lief es für seinen Teamkollegen Lucas Riepe. Der 22-jährige Borgholzhausener erwischte im Finale das perfekte Hinterrad und freute sich über Rang vier. Direkt dahinter huschte mit Tom van der Valk (Siena Garden Racing) sein Teamkollege aus der Jugendzeit beim RSV Gütersloh über den Zielstrich. „Das war mein härtestes Saisonrennen nach Nacht von Gelsenkirchen“, resümierte van der Valk im Ziel erschöpft. Fünfzehn Mal mussten die Elitefahrer den Anstieg zur Bergwertung auf dem Witteberg hochfahren und schenkten sich dabei nichts. „In den ersten Runden stand am Anstieg noch die fünf vorne auf dem Tacho“, zeigte sich RSV-Vize Richard Riepe im Schlusswagen von der Leistung der Elitefahrer beeindruckt. Mit einem Stundenmittel von über 45 km/h war es das bisher schnellste Rennen auf dem anspruchsvollen 4,5 km langen Rundkurs unterhalb der Burg. Johannes Hötte (15.) und Michel Gießelmann (29.) rundeten das gute Abschneiden der RSVer ab.

Im Massensprit des geschlossenen Fahrerfeldes wurde das Rennen der Amateure entschieden. Nach 14 Runden über 4,5 km gewann Carl Stromberg (VfR Büttgen) vor Clemens Vortkamp (Team Maxsolar) und Christian Heller (Puhlheimer SC). Paul Voigt und Felix Reinken sorgten als 12. und 20. für gute Ergebnisse des RSV Gütersloh. Bei den Frauen konnte sich Marlene Cleves (Rose Racing Circle) auf der Schlussrunde vom Feld lösen und mit sechs Sekunden Vorsprung vor Finja Siegmund (Siena Garden Racing Women) und Marie Berckhan (Nonstop Feelings) gewinnen.




08.09.2025

2. DT Swiss Burggrafen-Race in Stromberg: Siege für Lara Fuchs, Marie Ehlscheid und Wadim Roor. Pech dagegegen bei Nick Kottmeyer

Stromberg/Gütersloh (man). Ebenfalls von hoher Qualität waren die Nachwuchsrennen am Samstag beim 2. DT Swiss Burggrafen-Race in Stromberg besetzt. Bei den Junioren zählte Nick Kottmeyer vom ausrichtenden RSV Gütersloh zu den Mitfavoriten. Vor einer Woche war der 17-jährige RSVer als bester NRW-Vertreter Neunter der Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren geworden und stellte im Rennen seine Tempohärte unter Beweis. Zur Rennmitte attackierte Kottmeyer zusammen mit Jonathan Müller (RSV Unna) und setzte sich leicht ab. In der Anfahrt zur Bergwertung rutschte der RSVer in der Rechtskurve jedoch weg und machte einen unsanften „Abflug“. Mit zerrissenem Einteiler, Prellungen und Hautabschürfungen nahm Kottmeyer zwar die Verfolgung wieder auf, aber der Rückstand auf das Feld war zu groß. Nach dem Sieg im Vorjahr reichte es dieses Mal nur zu Rang 14 für das RSV-Talent hinter dem siegreichen Felix Stiefenhofer (RSV Staubwolke Refrath), Colin Plich (VfR Büttgen), Henk Feuring (Leeze Factory) und dem Bielefelder Kalle Trumann (VfR Büttgen). Besser lief es für Lara Fuchs. Die Juniorenfahrerin des RSV Gütersloh gewann ihr Rennen ebenso wie die Gütersloherin Marie Ehlscheid (Jugend U17). Bei den Jungen setzte sich Benjamin Becker (RV Sossenheim) im Massensprint vor Jan Tittel (RSC Cottbus) und Lennert Helmer (RSG Hannover) durch.

In der Schülerklasse U15 hatte der RSV Gütersloh mit Till Nieländer und Liljana Mayer zwei Mitfavoriten am Start. In dem hektischen Finale, in dem erst die zeitversetzt gestartete Jugendklasse U17 die Schüler überholte und diese wiederum an der U17 vorbeizogen verlor Till Nieländer etwas die Übersicht, kam im Finalen Sprint zu früh in den Wind und musste sich hinter dem siegreichen NRW-Kaderkollegen Alexander Immel (VfR Büttgen) mit dem neunten Platz begnügen. Liljana Mayer freute sich derweil über Rang drei hinter der zweifachen Deutschen Meisterin Grete Kirsch (VfR Büttgen) und Marlene Schnieders (ESV Lingen).

In der Schülerklasse U11 bestätigte Wadim Roor mit seinem Heimsieg seine derzeit gute Form. Auf der ansteigenden Zielgeraden verwies der Briloner im Dress des RSV Gütersloh die beiden Büttgener Julius Zühlke und Frederik Jäger auf die Plätze zwei und drei. Tom Wächter (RC Endspurt Herford) gewann derweil das Rennen der U11 vor Pepe Reinhardt (SC Berlin) und Lias Rückert (RSV Lippe Lünen). Mila Stier (RSV Unna) und Frida Jäger (VfR Büttgen) waren bei den Mädchen die Schnellsten. Bei den Anfängern freute sich der Stromberger Lokalmatador Adrian Kalläne über den achten Platz.




04.09.2025

Oelde-Stromberg: Auf der Strecke der "Deutschland Tour" richtet der RSV Gütersloh am Samstag das 2. "DT SWISS Burggrafen-Race" aus

Gütersloh (man). Bei der Deutschland Tour sind bereits die Profis über den Rennkurs des 2. DT Swiss Burggrafen Race des RSV Gütersloh in Oelde-Stromberg gefahren und beim Münsterland-Giro wird es wieder so sein. An diesem Samstag bietet der RSV Gütersloh den ambitionierten Amateur-Radrennfahrern sowie dem Nachwuchs und den Hobbyfahrern die Möglichkeit auf dem 4,5 km langen Rundkurs mit seiner markanten Bergwertung unterhalb der Burg ihr Können zu zeigen. Der Reiz der Strecke scheint sich in der Radsportszene herumgesprochen zu haben. Mit über 300 Meldungen aus dem gesamten Bundesgebiet verzeichnet der RSV Gütersloh einen neuen Teilnehmerrekord. Zudem versprechen einige aktuelle Profis und ehemalige Deutsche Meister spannende Rennen und hochklassigen Radrennsport. Für die Talentsichtung im Anfängerrennen (8 bis 15 Jahre – Start: 13:12 Uhr) sind am Veranstaltungstag noch Nachmeldungen möglich.

Den Auftakt bilden die gut besetzten Rennen der Nachwuchsklassen. Gleich im ersten Rennen um 12:00 Uhr hat der RSV Gütersloh mit seinen beiden NRW-Kaderfahrern Liljana Mayer und Till Nieländer zwei Talente am Start, die ihren „Titel“ aus dem Vorjahr nur zu gern verteidigen würden. Dass die beiden angesichts der Vorbereitung auf die Bahn-DM bereits in guter Form sind, unterstrichen sie am vergangenen Wochenende in Dortmund, wo Nieländer gewann und Mayer Sechste wurde. In der jüngeren Jahrgangsklasse U13 (Start: 13:10 Uhr) hat RSV-Talent Wadim Roor in diesem Jahr schon einige Rennen gewonnen und möchte das in Stromberg gerne wiederholen.

Junioren-Fahrer Nick Kottmeyer muss sich in diesem Jahr erstmals mit den Amateuren (Start: 15:20 Uhr) bei getrennter Wertung auseinandersetzen. Dass der Bundesligafahrer des NRW-Teams trotz des jüngeren Junioren-Jahrgangs problemlos bei den Amateuren mitmischen kann, hat der 17-jährige Harsewinkeler in dieser Saison schon des öfteren bewiesen. Mit dem neunten Rang bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am vergangenen Wochenende setzte das RSV-Talent ein weiteres Ausrufezeichen. Zeitversetzt starten die Masterfahrer und Frauen zu ihrem Rennen. Nur zu gerne hätten die RSVer mit Lydia Ventker (RSV Gütersloh) die Führende der Bundesliga-Gesamtwertung präsentiert, aber die 39-jährige kämpft parallel beim Bundesliga-Finale in Bad Dürrheim beim Raiderman um die „Krone“ der Bundesliga. „Wir konnten leider keinen anderen Termin finden, so leid es uns tut“, bedauert Jörg Kottmeyer die Terminkollision. Nach dem Jedermann-Rennen mit zahlreichen Hobbyfahrern und Triathleten treten die Elitefahrer um 17:20 Uhr zum Hauptrennen über 15 Runden mit 67,5 km an. Mit dem Vorjahressieger Johannes Hodapp hat der RSV Gütersloh in dem erlesenen Starterfeld mit zahlreichen Profis und Ex-Profis einen Sieganwärter in seinen Reihen. Unterstützt wird Hodapp von seinen Teamkollegen Marcel Furmanik (Sieger Amateurrennen 2024), Alexander Hötte, Paul Robert Kaminski, Norbert Seewald und Ex-Profi Michel Gießelmann.



03.09.2025

Lydia Ventker siegt in Graz und bleibt auf zwei in der Gesamtwertung der Österreichischen Bundesliga. Pech für Sven Pieper und Bernd Brune

Gütersloh (man). Die Gütersloher Radrennfahrerin Lydia Ventker bleibt auch im Saisonfinale in der Erfolgsspur. In Graz gewann die 39-jährige RSVerin das Rennen zur Österreichischen Bundesliga und schob sich als Zweite der Gesamtwertung bis auf 21 Punkte an die Führende Amelie Cooper (Union Raiffeisen Radteam Tirol) heran. „Damit wird das Finale Ende September noch einmal spannend“, zeigte sich Ventker angrifflustig. Nicht ganz so erfolgreich verlief das Wochenende für Ehemann Sebastian Ventker. Der gebürtige Versmolder verlor bei der 51. Internationalen Meisterschaft von Dortmund den Sprint gegen Peter Richter (RK Sprinter Cottbus) und musste sich in dem gemeinsamen Rennen der Masterklasse 2/3 mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Vom Pech verfolgt scheint derweil MTB-Spezialist Sven Pieper. Nach mehr als sechs erfolgreichen NRW-Meisterschaften in Serie kostete den zweifachen Deutschen MTB-Meister eine Sturzserie und ein platter Vorderreifen die erfolgreiche Titelverteidígung. Mehr als Platz sieben war so nicht drin. „Es gibt Tage, da bleibt man lieber im Bett liegen“, ärgerte sich Pieper, denn neben den üblichen Prellungen und Hautabschürfungen überlebte es auch der Helm nicht. „Ein Start beim Heimrennen in am kommenden Samstag Stromberg ist damit komplett ausgeschlossen“, erklärte Pieper angesichts der Schmerzen im ledierten Oberschenkel. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte derweil Nick Kottmeyer. Nach Rang fünf im vergangenen Jahr kurbelte der 17-jährige Harsewinkeler bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Junioren U19 in Genthin in der älteren Juniorenklasse als bester NRW-Vertreter auf den neunten Platz.

Auf dem 900 m Innenstadtkurs in Graz begann Ventker gewohnt angriffslustig und sorgte mit ihrer Startattacke dafür, dass das Feld schnell in viele kleine Gruppen auseinanderfiel. Weil aber ihre beiden Fluchtgefährten Amelie Cooper und Windisch nicht richtig mitführten, lief die Spitzengruppe nicht richtig und das gesamte Feld rollte wieder zusammen. Erst als sich Ventkers Teamkollegin Katharina Machner vor das Feld spannte und das Tempo anzog, wurde es wieder schneller. In einer Kurve nutzte Ventker die Lücke innen und setzte sich ab. Schnell wuchs der Vorsprung auf über eine Minute an und mit einem Solo fuhr die RSVerin zum Sieg. „Ich konnte die tolle Stimmung und wie mich die vielen Zuschauer anfeuerten richtig genießen“, freute sich Ventker nach ihrem Solo-Sieg.

Ehemann Sebastian Ventker hielt es in Dortmund ebenfalls nicht lange im Feld. Frühzeitig setzte sich der 42-jährige mit drei weiteren Fahrern ab. „Die Gruppe harmonierte aber nicht richtig“, erklärte der RSVer. Kurz bevor das Feld die vier Ausreißer wieder gestellt hatte, attackierte Ventker erneut und setzte sich mit Peter Richter ab. „Im Finale habe ich meine Attacke nicht optimal getimed und konnte wieder gestellt werden. Im Sprint blieb mir dann das Nachsehen“, ärgerte sich der gebürtige Versmolder. Pech hatte hingegen Bernd Brune. Der RSVer konnte nicht mehr ausweichen als sich zwei Fahrer vor ihm verhakten und stürzten. Schnell richtete der Meller im Dress des RSV Gütersloh seine Bremsen und konnte mit Hautabschürfungen und Prellungen das Rennen zuende fahren. Mit dem siebten Platz feierte der RSVer sogar noch ein versöhnliches Ende. Die anschließende Untersuchung im Krankenhaus bestätigte die zahlreichen Prellungen. „Zum Glück ist nichts gebrochen“ atmete Brune auf. Dafür hat der „Carbonrenner“ angesichts der gebrochenen Sitzstrebe nur noch Schrottwert. Martin Masson und Roman Nowak komplettierten als 12. und 15. das gute Abschneiden der RSVer.



03.09.2025

Nick Kottmeyer fährt bei den Deutschen Meisterschaften in die TopTen und Till Nieländer siegt in Dortmund

Lange auf eine DM-Medaille durfte Nick Kottmeyer bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Junioren U19 in Genthin hoffen. Nach 20 km in 25:12 Minuten lag der 17-jährige Harsewinkeler im Dress des RSV Gütersloh mit einem Stundenmittel von 47,6 km/h lange auf Rang drei, doch die letzten sechs Starter wirbelten das Ergebnis noch einmal durcheinander. „Das war wie im vergangenen Jahr, da führte ich eine Stunde die Ergebniswertung an“, so der angehende Fachabiturient. Als Bester NRW-Fahrer und Vierter des jüngeren Jahrgangs war Kottmeyer mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden und nahm das Lob von NRW-Kadertrainer Wolfgang Oschwald stolz an. „Das ist ein Mega-Ergebnis und Wolfgang hat die Sachen im Begleitauto super angesagt“, freute sich das RSV-Talent über das perfekte Coaching aus dem Begleitfahrzeug. Zufrieden war auch Till Nieländer. Der U15-Fahrer des RSV Gütersloh setzte sich in Dortmund nach einem Prämiensprint mit zwei Büttgenern vom Hauptfeld ab und gewann das Finale nach Rundengewinn mit deutlichem Vorsprung. Vereinskollegin Liljana Mayer wurde im Finale in der Zielkurve eingebaut und musste sich mit Rang sechs begnügen.





24.07.2025

Liljana Mayer (Schülerin U15) kann bei der Deutschen Meisterschaft um eine Medaille fahren

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh hatten an diesem Wochenende mehrheitlich rennfrei. Für Liljana Mayer (Schülerin U15) standen derweil zwei Läufe zum German Cycling Nachwuchs-Cup auf der Radrennbahn in Hamburg auf de Programm. Nach der verpatzten Doppelveranstaltung in Ludwigshafen mit zwei Stürzen lief es für die 14-jährige Schloß Holterin in Hamburg wie am Schnürchen. Nach Platz drei hinter Grete Kirsch (VfR Büttgen) und Cora Aust (SSV Gera) im Temporennen, Punktefahren und Vorgaberennen stand am Samstag auch der dritte Platz in der Omniumswertung zu buche. Noch besser lief es am Sonntag. Nach Platz zwei im Ausscheidungsfahren fehlten im Vorgaberennen als Dritte nur wenige Zentimeter um dort auch Zweite zu werden. Platz vier im Temporennen bedeuteten erneut Rang drei in der Zusammenfassung der drei Rennen zur Omniumswertung. Noch erfreulicher waren aber die beiden Siege mit Partnerin Grete Kirsch (VfR Büttgen) im Madison. „Wir haben immer mit Rundengewinn gewonnen“, freute sich Mayer und auch VfR-Trainer Florian Schmitz, der die beiden in Hamburg betreute war sich sicher: „Die beiden fahren bei den Deutschen Meisterschaften im Madison um eine Medaille mit. Das könnte auch der Sieg werden“, war sich der Büttgener sicher.


18.07.2025

Till Nieländer sichert sich zum zweiten Mal in Folge den Sieg bei der Dortmunder Sommermeisterschaft.

Ein Erfolgserlebnis nach dem anderen feierte derweil Till Nieländer. Am Donnerstag sicherte sich der Schüler U15-Fahrer des RSV Gütersloh mit dem sechsten Sieg im siebten Rennen zum zweiten Mal in Folge den Sieg bei der Dortmunder Sommermeisterschaft. Gut erholt präsentierte sich der zwölfjährige Harsewinkeler am Freitag in der Südpfalztour in Roschbach, die angesichts der drei Erstplatzierten der Deutschen Meisterschaften sowie zahlreicher Top-Tenfahrer wie eine kleine Deutsche Meisterschaft besetzt war. Nach 8:53,01 Minuten im 5,7 km langen Einzelzeitfahren freute sich der RSVer über die deutliche Leistungssteigerung von einer Minute gegenüber dem Vorjahr. Mit Platz 36 war zudem der Start in das dreitägige Etappenrennen geglückt. Mit Platz 18 im anschließenden 150 m langen Parallelsprint lies der RSVer in dem erlesenen Starterfeld erstmals aufhorchen und verpasste die KO-Rennen der besten 16 nur um einen Bruchteil von einer Sekunde. Im anschließenden 37 km langen Rundstreckenrennen durch die Weinberge konnte der RSVer bis in die Schlussrunde in der Spitzengruppe mitfahren. Als sich diese auf den letzten drei Kilometern nach zahlreichen Attacken teilte, gewann der RSVer den Sprint der Verfolger und freute sich als Zweitbester des jüngeren Jahrgangs über den 15. Platz. Im abschließenden Straßenrennen am Sonntag konnte Till Nieländer sich erneut schnell in der Spitzengruppe festsetzen und in dieser bis in der Schlussrunde dran bleiben. Mit Platz 22 zum Abschluss und Rang 20 in der Gesamtwertung als drittbester Fahrer des jüngeren Jahrgangs war das Nachwuchstalent des RSV Gütersloh mehr als zufrieden. Ein auf und ab erlebte derweil Liljana Mayer in der Südpfalztour. Diesmal im Mädels-Team des RC Schmitter Köln unterwegs freute sich die Schloß Holterin im Einzelzeitfahren über die deutliche Leistungssteigerung auf 9:32,0 Minuten, was Rang 62 zum Auftakt bedeutete. Nach Platz 59 im Parallelsprint und Rang 52 auf der dritten Etappe fuhr die 14-jährige RSVerin mit Platz 46 im abschließenden Straßenrennen ihr bestes Ergebnis ein. In der Gesamtplatzierung bedeutete dies ebenfalls den 46. Platz und Rang 13 in der separaten Schülerinnenwertung.


17.07.2025

3. Saisonsieg für Bernd Brune

Gütersloh (man). Für den Gütersloher Radrennfahrer Bernd Brune (RSV Gütersloh) läuft es derzeit wie am Schnürchen. Bei der Gevelsberger City-Nacht sicherte sich der sprintstarke Masterfahrer des RSV Gütersloh bereits den dritten Saisonsieg. In der Eliteklasse kam Norbert Seewald mit dem verwinkelten 1 km-Innenstadtkurs ebenfalls gut klar. Nach jeweils Platz neun im Ausscheidungsfahren und Derny-Rennen belegte der RSVer im Eliterennen über 60 km den 18. Platz. Nicht ganz zufrieden war derweil RSV-Trainer Roman Nowak. Bei einem Gravelrennen in den Niederlanden stürzte der RSVer frühzeitig und musste über 100 km mit Schmerzen in der linken Hand das Rennen zuendefahren. „Ich konnte irgendwann die Attacken der Konkurrenz nicht mehr mitgehen, weil die Hand so schmerzte und ich den Lenker nicht mehr richtig festhalten konnte. Mehr als der Neunte Platz war so nicht drin“, erklärte Nowak enttäuscht. Entwarnung gab es am Dienstag nach einer eingehenden Untersuchung. Da nichts gebrochen ist, kann der RSVer die WM-Vorbereitung mit einer Handgelenksbandage weiter wie geplant fortsetzen. Der Nachwuchs des RSV Gütersloh fuhr derweil starke Ergebnisse bei der Südpfalztour in Roschbach ein.

Im gemeinsam aber bei getrennter Wertung gestarteten Masterrennen der Seniorenklasse 2 und 3 konnte sich frühzeitig ein Fahrer der jüngeren Altersklasse absetzen und einen Solosieg herausfahren. „Es gab im weiteren Rennverlauf weitere Attacken, aber das Feld blieb zusammen“, fasste Bernd Brune den Rennverlauf kurz zusammen. Im Finale eröffnete Brune den Schlusssprint bereits auf der Gegengeraden und bog als Führender auf die Zielgeraden ein. Mit einem klaren Vorsprung gewann der RSVer vor Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing) und Frank Meeßen (DJK Frankenberg).

Amateurfahrer Yannik Winkelmann startete derweil beim Möhnesee-Triathlon über die Grand Prix-Distanz von 2 km Schwimmen, 70 km Radfahren und 15 km Laufen. Nach Platz 24 unter gut 100 Startern war der RSVer nur bedingt zufrieden. Beim erstmaligen Freigewässerschwimmen musste Winkelmann ordentlich Lehrgeld zahlen und brauchte eine Zeit um sich auf die geänderten Bedingungen einzustellen. „Da habe ich viel Zeit verloren, die ich dann auf dem Rad wieder reinholen wollte“, so der RSVer. Das gelang aber nur zum Teil, weil Winkelmann angesichts von nur einer Radflasche zu wenig Getränke mitgenommen hatte. „Auf der Laufstrecke habe ich dann getrunken was ich bekam um der Dehydrierung vorzubeugen, aber schnell stellten sich Krämpfe ein und das Laufen wurde zur Tortour“, so der RSVer. Angesichts dessen konnte Winkelmann mit dem 24. Platz im ersten Teilnehmerviertel zufrieden sein.




11.07.2025

Felix Reinken fährt aufs Treppchen und Bernd Brune auf fünf...

Völlig überrascht wurde Felix Reinken vom dritten Platz im Amateurrennen in Stadtlohn. Weil der RSVer in der Schlusswertung des Kriteriumsrennens Andreas Jung und nicht Tobias Müller vorne gesehen hatte, dachte er, dass seine in drei Fluchtgruppen gesammelten zehn Punkte nicht für eine Treppchenplatzierung reichen würden. Umso mehr freute sich Reinken über den unerwarteten Erfolg, der zudem den Aufstieg in die Eliteklasse bedeutete. Bestens gelaunt war auch Bernd Brune. Aus einer der letzten Reihen gestartet, brauchte der RSVer einige Zeit um sich nach vorne zu arbeiten. „Ich musste angesichts des hohen Durchschnittstempo von 45 km/h einige Löcher zufahren“, so Brune. In der Schlusswertung war der RSVer aber wieder zur Stelle und sicherte sich nach Rang drei und Platz zwei bei einer Wertung zuvor mit sieben Punkten den fünften Platz. „Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet“, war der RSVer zufrieden. Im Eliterennen sprinteten Lukas Riepe, Marcel Furmaniak und Norbert Seewald auf die Plätze 14., 16. und 18.




10.07.2025

Lydia Ventker: Licht und Schatten bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Dudenhofen und in der Österreichischen Rad-Bundesliga

Gütersloh (man). Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Lydia Ventker bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Dudenhofen und der Österreichischen Rad-Bundesliga. Nach Mittelfeldplatzierungen bei der Bahn-DM festigte die RSVer mit Rang fünf in der Österreichischen Bundesliga ihren dritten Platz im Gesamtklassement. Zufrieden waren auch Bernd Brune und Felix Reinken. Beim schnell gefahrenen Stadtlohner Nacht-Uhlenrennen sprintete Reinken nach 2018 zum zweiten Mal als Dritter auf das Treppchen und Bernd Brune freute sich über Rang fünf.

„Wenn mich der Landesverband Baden Württemberg nicht unterstützt hätte, wäre ich verloren gewesen“, monierte Ventker die fehlende Unterstützung bei den Deutschen Bahnmeisterschaften aus dem Landesverband NRW. Mit nur wenigen Trainingskilometern auf der Bahn und geliehenem Bahnrad vom Landesverband Baden Württemberg war in der 2.000 m Einerverfolgung nicht mehr als der 18. Platz drin. Mit Platz zehn lief es im Punktefahren etwas besser. „In den Wertungssprints habe ich aber schnell gemerkt, dass mir die Übersetzung fehlt und die anderen viel größere Kettenblätter fahren“, so die Düsseldorferin. „Ich konnte so aber wenigstens noch ein paar Punkte für die Bundesligawertung mitnehmen“, erklärte Ventker weiter. Richtig gut lief es dafür auf dem schweren Kurs in der Österreichischen Bundesliga. In der zweiten von drei Runden konnten sich am längsten Anstieg kurz vor der Kuppe im Steilstück drei Fahrerinnen absetzen, deren Tempo Ventker nicht mitgehen konnte. In der Schlussrunde setzte Ventker genau an diesem Berg die Konkurrenz mit einem gleichmäßig hohen Tempo von Beginn an unter Druck und machte sich mit einer weiteren Fahrerin auf die Verfolgung der drei Spitzenreiterinnen. „Auf der Kuppe betrug unser Vorsprung schon 30 Sekunden“, erklärte die Düsseldorferin im Dress des RSV Gütersloh. Bis zum 16-prozentigen Schlussanstieg baute das Duo den Vorsprung auf das Feld bis auf eine Minute aus. „Als wir den Schlussanstieg reingefahren sind, musste ich aber reißen lassen und bin dann mein Tempo hochgefahren“, so Ventker. Mit Rang fünf sammelte die RSVer aber wertvolle Punkte und festigte ihren dritten Platz in der Gesamtwertung.



04.07.2025

Michel Gießelmann und Wadim Roor siegen in Rheinbach und Moritz Kaase fährt auf vier

Gütersloh (man). Das Radrennen in der Rheinbacher Innenstadt war ganz nach dem Geschmack der Radrennfahrer des RSV Gütersloh. Michel Gießelmann fuhr in der Eliteklasse zu seinem ersten Saisonsieg und Moritz Kaase schaffte mit dem vierten Platz im Amateurrennen den direkten Wideraufstieg in die Eliteklasse. Im Nachwuchsrennen war Wadim Roor eine Klasse für sich. Der RSVer gewann in der Schülerklasse U13 sein zweites Saisonrennen. Flott unterwegs war auch RSV-Nachwuchstrainer Roman Nowak in der Gravel German Cycling League. Mit dem 17. Platz in der Gesamtwertung und Rang zwei bei den Master 3 übernahm der RSVer nach bisher drei Rennen in Bad Salzdetfurth mit 1.920 Punkten auch die Führung in der Gesamtwertung der Masterklasse 3. Für die Frauen, den Nachwuchs und die Masterfahrer des RSV Gütersloh standen derweil mit den Deutschen Meisterschaften im Straßenfahren einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Für das beste Ergebnis im Einzelzeitfahren sorgte Lydia Ventker. Die Führende der Frauen-Bundesliga fuhr auf dem anspruchsvollen, weil mit 245 Höhenmetern recht welligen 21,5 langen Kurs, mit einem Stundemittel von 37:38 km/h in 34:30,59 Minuten als drittbeste Amateurfahrerin auf den neunten Platz. Den Sieg sicherte sich Antonia Niedermaier (Canyon Sram), die am Folgetag auch zudem Deutsche Vizemeisterin im Straßenrennen wurde.

Nicht ganz so gut verlief die Zeitfahr-DM für Lisa und Sarah Strothmann. Auf dem knackigen Anstieg gleich zu Beginn des Kurses waren die beiden voll in ihrem Element, doch auf den zum Teil schlechten Straßenverhältnissen oder engen Kurven fühlten sich die beiden Borgholzhausenerinnen zuweilen unwohl. Pech hatte zudem Lisa Strothmann, bei der sich nach gut zwei Kilometern die rechte Armschale verdrehte. Die Borgholzhausenerin konnte jedoch auf dem Zeitfahraufsatz weiterfahren, während ihre frühere Teamkollegin Linda Riesmeyer (RV Teuto Brackwede) nach gebrochener Armschale improvisieren musste. In 36:18,36 Minuten belegte Lisa Strothmann unter 42 gefinishten Teilnehmerinnen als 21. einen guten Mittelfeldplatz. Schwester Sarah Strothmann fuhr in der U23 in 42:11,33 Minuten auf den 22. Platz. „Das war nicht ganz so wie erhofft, aber für die anspruchsvolle Strecke ganz gut“, bilanzierten die beiden RSVerinnen.

Einem Ausscheidungsfahren glich das Rundstreckenrennen der gemeinsam gestarteten, aber getrennt gewerteten Amateure und Elitefahrer in Rheinbach. Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 34 Grad schrumpfte das Feld bis zum Finale auf gut 20 Fahrer zusammen. Während Michel Gießelmann im Finale die richtige Lücke fand und seinen ersten Saisonsieg feierte, nachdem er zuvor schon mit drei weiteren Fahrern den Rundengewinn herausgefahren hatte, war Vereinskollege Moritz Kaase im Finale etwas zu weit hinten Positioniert. Mit dem vierten Platz verpasste der gebürtige Bielefelder die Podiumsplätze nur ganz knapp. „Ich wäre natürlich lieber mit einer Treppchenplatzierung in die Eliteklasse aufgestiegen“, ärgerte sich der RSVer aber nur kurz. Vereinskollege Felix Wigger freute sich derweil beim Rundstreckenrennen im Rahmen der Kieler Woche in Kiel über den 14. Platz und weitere Punkte für den Klassenerhalt.



02.07.2025

Deutschten Meisterschaften: Bei extremen Bedingungen wurden nicht alle Erwartungen erfüllt

Gütersloh (man). Extreme Bedingungen haben den Radrennfahrern des RSV Gütersloh bei den Deutschten Meisterschaften im Straßenfahren zu schaffen gemacht und in vielen Rennklassen zu einem Ausscheidungsfahren geführt. Auf den schweren, weil bergigen Kursen mussten die Rennfahrer bei extremer Hitze bis ans Limit gehen, zumal viele Rennen erst am Mittag oder Nachmittag stattfanden. Am besten lief es für Bernd Brune bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Görlitz. Auf dem schweren Rundkurs in Görlitz sprintete der RSVer nach 87 km als Schnellster der Verfolgergruppe auf den Zwölften Platz der Masterklasse 3. „Ich wäre natürlich gerne unter die ersten zehn gefahren, aber angesichts des Rennverlaufs und des riesen Glücks nicht gestürzt zu sein, war es wohl das Optimum, was ich erreichen konnte“, war Brune angesichts eines aufregenden Rennverlaufs halbwegs zufrieden. Bei den Deutschen Meisterschaften der Elite, Frauen und des Nachwuchs in Linden bei Kaiserslautern sorgte der Gütersloher Rad-Profi Henri Appelbaum (Tirol KTM Cycling Team) als 39. in einem erlesenen Teilnehmerfeld zahlreicher Tour de France-Starter für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Auf den 199 Rennkilometer hatten die ursprünglich 132 gestarteten Elitefahrer gut 3.700 Höhenmeter zu absolvieren, von denen aber nur 41 das Ziel bei hochsommerlichen Temperaturen von über 34 Grad erreichten. Den Sieg sicherte bei über 34 Grad erstmals Georg Zimmermann (Intermarché Wanty) vor Felix Engelhardt (Team Jayco Alula) und Anton Schiffer (Bike ASID). Noch besser lief es für den 21-jährigen Gütersloher im Einzelzeitfahren. Nach 22 km mit knapp 300 Höhenmetern belegte der im Nachwuchsbereich des RSV Gütersloh ausgebildete Appelbaum in 30:46 Minuten den 12. Platz.

„Bis zur dritten von zwölf Runden lief es sehr gut, aber nach einer Abfahrt stürzte in einer Kurve vor mir ein Fahrer und ich musste mein ganzes fahrerisches Können aufbieten um nicht ebenfalls zu stürzen“, erklärte Brune. Um den eingedrehten Bremsschalthebel zu richten, kam Brune aber dennoch nicht drum herum. Mit einem Kraftakt konnte der RSVer die Lücke zum Feld zwar schnell wieder schließen, doch die Aufholjagd hatte Kraft gekostet. Als wenig später am gut zwei Kilometer langen Anstieg hoch nach Buschbach die entscheidende Attacke startete, hatte Brune zwar das richtige Hinterrad, doch die permanenten Tempoverschärfungen konnte der 59-Jährige kurz vor der Kuppe nicht mehr mitgehen und musste reißen lassen. „Ich wäre natürlich gerne mitgefahren und unter die ersten zehn gekommen, doch die Aufholjagd hatte zuviel Kraft gekostet“, ärgerte sich der RSVer. Als in der Schlusssrunde am selben Anstieg erneut attackiert wurde, war Brune aber dabei und nahm in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe die Verfolgung der elf Spitzenreiter auf. Auf der lang ansteigenden Zielgeraden in Görlitz hatte Brune die schnellsten Beine seiner Gruppe und sprintete auf den zwölften Platz. Daniel Bojko rundete als 39. das gute Abschneiden der RSVer ab. In der Masterklasse 2 lieferte Marcel Furmaniak ein ganz starkes Rennen ab. Nach 3:04:59 Stunden Fahrzeit sprintete der RSVer auf den achten Platz. Björn Rüter komplettierte als 23. das gute Abschneiden der RSVer.

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh galt es in der Pfalz vornehmlich darum Erfahrungen zu sammeln und die gemeinsame Deutsche Meisterschaft mit den Profis zu erleben. Im Rennen der Junioren, das kurz vor den Männern gestartet wurde fuhr Nick Kottmeyer 80 km lang stabil in der Spitzengruppe am Hinterrad des früheren NRW-Teamkollegen und hohen Favoriten Moritz Maus (Erfurt) mit. In der fünften von sechs Runden musste der 16-jährige Harsewinkeler bei hochsommerlichen Temperaturen aber reißen lassen und fiel ins Feld der Verfolger zurück. Kurz vor Schluss drohten die Profis Kottmeyer auf dem 20 km langen Rundkurs mit seinen 380 Höhenmetern pro Runde jedoch einzuholen, weshalb er wie zahlreiche weitere Juniorenfahrer aus dem Rennen genommen wurde. „Die Berge waren einfach zu lang“, war der RSVer beeindruckt wie schnell die Konkurrenz insbesondere den ersten, 2 km langen Anstieg mit im Schnitt über 10 Prozent Steigung direkt in Linden hochfahren konnte. Mit den hochsommerlichen Temperaturen kam Lara Fuchs gar nicht zurecht. Mit Kreislaufproblemen musste die Gütersloherin in der zweiten Runde aufgeben. Bei Liljana Mayer lief es dafür etwas besser. Mit Platz 28 in der Schülerklasse U15 verfehlte die RSVerin zwar ihr persönliches Ziel, konnte aber angesichts zahlreicher Aufgaben wegen der Hitze oder Zeitüberschreiten zufrieden. Auch Till Nieländer haderte mit dem harten Kurs und der Hitze, der zwei Überraschungssieger und zahlreiche unerwartete Ergebnisse zutage förderte. Mit Platz 75 blieb der 12-jährige Harsewinkeler bei seiner DM-Premiere unter 104 Schülerfahrer zwar hinter seinen Erwartungen zurück, zeigte sich aber angesichts einiger namhafter Fahrer in seiner „Nähe“ wiederum versöhnlich. Angesichts des schweren Kurses erreichten die Nachwuchsfahrer das Ziel zumeist einzeln oder in kleinen Gruppe



27.06.2025

Lara Fuchs, Liljana Mayer, Till Nieländer und Nick Kottmeyer fahren zu den Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen in Linden bei Kaiserslautern

Gütersloh (man). Mit vier Nachwuchsfahrern tritt der RSV Gütersloh an diesem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen in Linden bei Kaiserslautern an. Während für Lara Fuchs (Juniorin) und Till Nieländer (Schüler U15) die DM-Teilnahme eine Premiere darstellen, kann Nick Kottmeyer bereits auf die Erfahrung von insgesamt fünf DM-Teilnahmen verweisen. „Im Straßenrennen ist es aber auch erst meine zweite Teilnahme“, war der 16-jährige Harsewinkeler bisher hauptsächlich im Einzel- oder Mannschafts-Zeitfahren an den Start gegangen und hatte mit dem fünften Platz im Einzelzeitfahren im vergangenen Jahr aufhorchen lassen. „Der Kurs ist Mega gut. Der den erstellt hat, hat richtig Ahnung vom Radrennsport“, ist Kottmeyer nach der Streckenbesichtigung am vergangenen Wochenende begeistert. Insbesondere der erste Anstieg, der sich den DM-Startern nach gut 200 m in den Weg stellt, ist ganz nach dem Geschmack des RSV Kletter- und Zeitfahrspezialisten. Auf gut 2 km müssen die Nachwuchsfahrer und am Sonntag die Profis und Frauen 200 Höhenmetern mit im Durchschnitt zehn Prozent Steigung meistern. „Wenn wir da oben angekommen sind, ist alles auseinandergezogen oder in kleine Gruppen gesprengt und den Rest wird der Wind und die Hitze auf dem Plateau erledigen“, ist sich der RSVer sicher. Sechsmal darf sich Kottmeyer auf der 19,75 km langen und mit 420 Höhenmetern bespickten Runde an dem Start-Anstieg austoben bevor es nach knapp 120 km ins Finale geht. „Mein Ziel ist eine Platzierung unter den ersten 25“, erklärt der Bundesligafahrer des NRW-Landesverbandes trotz der Zugehörigkeit zum jüngeren Junioren-Jahrgangs selbstbewusst. Als Favoriten gelten die früheren NRW-Fahrer Felix Bell und Moritz Maus, die auch in der Bundesliga dominieren. Für Liljana Mayer (Schülerin U15), Till Nieländer und Lara Fuchs gilt es sich möglichst gut zu präsentieren. Pech hatte hingegen Joel Musiol. Der NRW-Kaderfahrer des RSV Gütersloh musste aufgrund einer hartnäckigen Erkältung kurzfristig absagen, hofft aber in der kommenden Woche bei der Bahn-DM in Dudenhofen wieder fit zu sein.


26.06.2025

Zweiter Sieg für Bernd Brune. Außerdem auf dem Treppchen Felix Reinken und Till Nieländer und Daniel Bojko qualifiziert sich für die Gravel-WM

Gütersloh (man). Mit dem Sieg im Oldenburger Mittsommernachtsrennen hat der Gütersloher Radrennfahrer Bernd Brune eine Woche vor den Deutschen Senioren-Meisterschaften eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt und blickt zuversichtlich auf seinen Start bei der DM an diesem Wochenende in Görlitz. „Das war schon mein zweiter Saisonsieg. Einen Sieg wollte ich unbedingt pro Saison“, frohlockte Brune, der am Tag vor den Westfalenmeisterschaften seinen 59. Geburtstag gefeiert hatte. Flott unterwegs war aber auch Michel Gießelmann. Der Elite-Amateur des RSV Gütersloh sprintete beim zum zweiten Mal ausgetragenen Nievenheimer Ortsschild-Sprint auf den sechsten Platz und Team-Kollege Felix Wigger sammelte in Oldenburg bei hochsommerlichen Temperaturen von knapp 34 Grad als elfter wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der höchsten Amateurklasse. Felix Reinken verpasste derweil als Zweiter den Sieg im Amateurrennen in Oldenburg ganz knapp. Seniorenfahrer Daniel Bojko freute sich in Luxemburg über die erfolgreiche Qualifikation für die Gravel-Weltmeisterschaften im Oktober in den Niederlanden.

Nachdem Reinken in den ersten Wertungssprints des Kriteriumsrennens in Oldenburg nicht wie erhofft Punkten konnte, stellte der RSVer seine Taktik um und machte sich mit drei Fluchtgefährten auf die Verfolgung eines Ausreißers. Zur Hälfte des Rennens war der Solist gestellt und das Quintett fuhr auf das Hauptfeld einen Rundengewinn heraus. Im Finale sprintete Janek Herning (Siena Garden Racing) knapp vor Reinken über den Zielstrich und sicherte sich bei Punktgleichheit aufgrund der besseren Platzierung in der Schlusswertung den Sieg vor dem RSVer.

Bis zum Schluss musste auch Bernd Brune um den Sieg im Rennen der Masterklasse 3 kämpfen. Nach der dritten von fünf Wertungen hatte der RSVer noch vor Andreas Jung (RSV Lippe Lünen) und Albert Bröskamp (RRG Osnabrück) geführt. „Die vierte Wertung hatte ich ausgelassen, dafür war es mir einfach zu warm und selbst wenn ich die gewonnen hätte, hätte ich die letzte Wertung gewinnen müssen, weil es sonst bei Punktgleichheit nicht gereicht hätte“, rechnete Brune vor und konzentrierte sich kräftesparend auf die Schlusswertung. Das Kalkül schien jedoch nicht aufzugehen, als zwei Runden vor Schluss Christian Scheele vom ausrichtenden Oldenburger Verein mit einem satten Antritt dem Feld davon fuhr. Dafür konnte sich Brune auf seine Vereinskollegen verlassen. Im Feld machte Markus Nieländer das Tempo und in der Schlussrunde war der Ausreißer wieder gestellt und Brune zündete bereits auf der Geraden vor der relativ kurzen, aber leicht ansteigenden Zielgeraden seinen Turbo und gewann vor Jung und Bröskamp. Als Neunter und Zehnter komplettierten Uwe Schubert und Markus Nieländer das gute Abschneiden der RSVer.

Ein hohes Tempo schlugen auch die Schüler U15-Fahrer in Oldenburg an, die zusammen mit der Jugend U17 in das Kriteriumsrennen gestartet waren. Schnell bildete sich eine größere Spitzengruppe aus fünf U17 und drei U15-Fahrern, zu der auch Till Nieländer zählte. Zwölf Kilometer vor dem Finale und dicht vor dem Rundengewinn musste der RSVer die Spitzengruppe aber angesichts der hohen Temperaturen und des schnellen Tempos ziehen lassen, freute sich aber über den dritten Platz in einem gut besetzten Rennen. Für den RSVer war es der letzte Formtest vor den Deutschen Meisterschaften an diesem Samstag in Linden bei Kaiserslautern.




25.06.2025

Westfalen-und OWL-Meisterschaften in Paderborn Herbram: Zahlreiche Titel für die RSVer

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben die Offenen Westfalen- und Regional-Meisterschaften am Fronleichnamstag in Paderborn Herbram in vielen Rennklassen mitgeprägt und zum Teil bestimmt. Für die Nachwuchsfahrer war der schwere Rundkurs mit seiner fast 400 m lang und bis zu 15 Prozent ansteigenden Zielgeraden zudem ein willkommener Test für die Deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende in Linden bei Kaiserslautern. Mit Nick Kottmeyer (Junioren U19) und Wadim Roor (Schüler U13) stellte der RSV Gütersloh in zwei Rennklassen zudem den Gesamtsieger. In der Wertung der Westfalenmeisterschaft glänzten zudem Till Nieländer (U15) und Alexander Hötte (Elite-Amateure), der sich bereits zum dritten Mal in Folge den Westfalen-Meistertitel sicherte. Zudem freuten sich die RSVer über zahlreiche Siege und Platzierungen in der OWL-Meisterschaft.

Auf dem etwas über 5 km langen, welligen und windanfälligen Rundkurs in Paderborn-Herbram setzte Nick Kottmeyer im gemeinsam gestarteten Rennen der Junioren und Elite-Amateure in der vierten Runde die entscheidende Attacke und es bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit den drei RSVern Nick Kottmeyer, Johannes Hodapp und Alexander Hötte. Schnell bauten die gut harmonierenden Ausreißer ihren Vorsprung auf das Hauptfeld auf zwei Minuten aus und nach elf Runden durfte sich Nick Kottmeyer, der als einziger Juniorenfahrer das hohe Tempo der Elite-Amateure mitgehen konnte, über den Gesamtsieg mit Gewinn der Westfalen- und OWL-Meisterschaft freuen. Die Elite-Amateuere hatten noch fünf weitere Runden zu fahren und starteten nach 85 km mit 1.200 Höhenmetern ins Finale. Auf dem schweren Anstieg hatte Kamil Kujawinski (Endspurt Wuppertal) die meisten Kraftreserven und gewann vor Ole Jablonski (Siena Garden) und Alexander Hötte. In der Westfalen-Meisterschaft durfte sich Hötte dann aber über den Titel-Hattrick freuen. RSV-Teamkollege Johannes Hodapp wurde insgesamt Fünfter und Dritter der Westfalen-Meisterschaft. Paul Kaminski komplettierte als Fünfter der Gesamtwertung das rein Gütersloher Treppchen in der OWL-Meisterschaft. Adrian Kerksiek zeigte als 13. eine ebenfalls starke Leistung.

„Das ist ja heute besetzt wie eine kleine Deutsche Meisterschaft“, stellte der frühere RSVer Andreas Jung beim Blick auf die Meldeliste der Masterfahrer beeindruckt fest. Eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft in Görlitz nutzten einige starke Fahrer die Offenen Westfalen-Meisterschaften zu einer letzten Form-Überprüfung. Umso erfreulicher waren die starken Leistungen der RSVer. Im Rennen der Senioren 3 und 4 wurde vom Beginn an Attackiert und nach kurzer Zeit hatte sich eine 18köpfige Spitzengruppe gebildet, die in der Folgezeit noch etwas kleiner wurde. Das Finale fuhr Bernd Brune wie gewohnt von der Spitze, doch auf den letzten Metern konnten sich noch der ehemalige Deutsche Meister Rainer Beckers (Adam Donner Master Racing Team) und Andreas Jung (Lünen) vorbeischieben. In der Westfalenmeisterschaft bedeutete dies jedoch den zweiten Platz vor seinem Vereinskollegen Roman Nowak (7. gesamt) und in der OWL-Meisterschaft den Titelgewinn vor Nowak. In der Masterklasse 2 wurde ebenfalls sehr schnell gefahren. Aus einer zwölfköpfigen Spitzengruppe heraus sprintete Björn Rüter auf den siebten Platz in der Gesamtwertung und zur Vize-Meisterschaft in der Westfalen-Wertung. In der OWL-Meisterschaft war der RSVer dann der Schnellste. Artur Lang und Daniel Meiert komplettierten als 18. und 22. der Gesamtwertung das gute Abschneiden der RSVer.



25.06.2025

Westfalen-und OWL-Meisterschaften Nachwuchs:Nick Kottmeyer (U19),Wadim Roor (U13) und Till Nieländer (U15) siegen.

Neben dem starken Auftritt von Nick Kottmeyer mit dem Sieg in der Juniorenklasse gab es im Nachwuchsbereich für den RSV Gütersloh zahlreiche weitere herausragende Ergebnisse. Juniorenfahrerin Lara Fuchs musste in der Frauenklasse starten und freute sich über den 12. Rang in der Gesamtwertung und Platz drei in der OWL-Meisterschaft. Dafür durfte die Gütersloherin in der Woche bei den NRW-Schulmeisterschaften im Mountenbike gleich doppelt Jubeln. In der Einzelwertung war die 16-jährige die Schnellste und trug wesentlich zum Gewinn des Mannschafts-Titels für die Janusz-Korczak-Gesamtschule bei. In der Schülerklasse U13 spielte der Briloner Wadim Roor seine Kletterfähigkeiten auf dem schweren Kurs aus. Mit 30 Sekunden Vorsprung sicherte sich der Sauerländer im Dress des RSV Gütersloh den Gesamtsieg sowie die Westfalen- und OWL-Meisterschaft. Teamkollege Ole Kläsener freute sich über einen starken vierten Platz in der Gesamtwertung und Rang zwei in der OWL-Meisterschaft. In der Schülerklasse U15 war mit den Rheinländern fast die Hälfte des NRW-Kaders vertreten. Entsprechend schnell wurde von Beginn an gefahren und nach der ersten Runde passierte eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Till Nieländer (RSV Gütersloh), Anton Miesen (Komet Delia Köln) und Jakob Günther (Radschläger Düsseldorf) den Zielstrich mit einem kleine Vorsprung auf das Feld. Bei der zweiten Zieldurchfahrt war das Feld aber wieder geschlossen und im Finale nach vier Runden musste sich Till Nieländer nur knapp Anton Miesen geschlagen geben. In der Westfalen- und OWL-Meisterschaft konnte der RSVer seinen Titel aber souverän verteidigen. RSV-Teamkollegin Liljana Mayer freute sich derweil in der gemeinsamen Wertung mit den Jungen über Rang drei in der OWL-Meisterschaft. In der Jugendklasse U17 fuhr Marie Ehlscheidt mit Rundenverlust auf den 17. Platz.


20.06.2025

Dortmund: Till Nieländer siegt und führt in der Gesamtwertung. Liljana Mayer: Pech,Stürze und Hautabschürfungen

Ein erfolgreiches Wochenende erlebte auch Till Nieländer. Mit dem Sieg am Donnerstag in Dortmund baute der zwölfjährige Harsewinkeler seine Führung in der Gesamtwertung der Dortmunder Sommermeisterschaft weiter aus. Bereits am Vortag hatte der Schülerfahrer des RSV Gütersloh beim Rohloff-Cup in Baunatal nach einem schnellen Rennen triumphiert. Dass das Münsteraner Pflaster ganz nach dem Geschmack des NRW-Kaderfahrers ist, bewies Nieländer am Samstag. Mit deutlichem Vorsprung wiederholte der RSVer seinen Vorjahressieg und gewann in der Schülerklasse U15 vor Kai Menschel (RC Schmitter Köln) und Camillo Jakubic (RSV Münster). In Hamminkeln dominierte Nieländer zusammen mit seinen NRW-Kaderkollegen Alexander Immel (VfR Büttgen) und Tom Vogel (Eschweiler SG) das Rennen. Im Finale hatte Immel etwas mehr zuzusetzen und gewann mit knappen Vorsprung vor Nieländer und Vogel. Pech hatte hingegen Liljana Mayer. Beim Bahn-Bundessichtungsrennen in Ludwigshafen stürzte die U15-Fahrerin im Punktefahren. Unbeeindruckt davon sprintete die Schloß Holterin nach dem Neustart auf den guten vierten Platz. Im Ausscheidungsfahren hatte die RSVerin erneut Pech. In Führung liegend zog eine Fahrerin von „oben runter“ und räumte die Mayer und einige andere Fahrerinnen erneut ab. Trotz der zwei Stürze, etlicher Prellungen und Hautabschürfungen stand am Ende des ersten von zwei Wettkampftagen für die stark bandagierte RSVerin der vierte Platz in der Gesamtwertung zu Buche. Der zweite Wettkampftag wurde wegen dem einsetzenden Regen auf der offenen Bahn aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen.


19.06.2025

Sven Pieper fährt ab sofort im Pinke Führungs-Trikot beim MTB-NRW-Cup. Björn Rüter und Markus Rehborn auch auf dem Treppchen

Gütersloh (man). Die Mountain-Biker des RSV Gütersloh brauchen den Vergleich mit der Konkurrenz nicht fürchten. Beim zweiten Lauf zum MTB-NRW-Cup in Kleve sicherte sich der Langenberger Sven Pieper in der Masterklasse 2 den Sieg und übernahm damit auch das Pinke Führungs-Trikot des Gesamtführenden. Auf dem technisch wenig anspruchsvollen und daher sehr schnellen Kurs raste hinter Pieper dessen RSV-Vereinskollege Björn Rüter auf den zweiten Platz und sorgte somit für einen Doppelerfolg des RSV Gütersloh. In der Masterklasse 1 wollte sich Markus Rehborn ein Beispiel an Pieper nehmen, doch die Konkurrenz hatte ebenfalls einen „Sahne-Tag“ erwischt. „Obwohl ich regelmäßig über 400 Watt getreten habe, war ich nach der ersten Runde nur Sechster“, konnte es der RSVer trotz guter Form nicht fassen. In der vierten Runde hatte Rehborn sich dann aber bereits auf Position zwei vorgearbeitet und den Führenden in Sichtweite. Den konnte der RSVer auch zwei Runden später stellen, doch am vorletzten Berg hatte Patrick Weidkamp (MTB Bielefeld) einfach die größeren Kraftreserven und fuhr einen Vorsprung von neun Sekunden auf Rehborn heraus. Bei Punktgleichheit entschied das Reglement zu Gunsten des Bielefelders und so trägt Weidkamp das Trikot des Gesamtführenden. „In Saalhausen werde ich erneut angreifen, wenngleich mir der Kurs nicht so liegt“, gab sich Rehborn kämpferisch. In der Hobbyklasse freute sich Nils Wullenkord über den sechsten Platz.

Flott unterwegs waren auch die Elitefahrer des RSV Gütersloh beim Straßenrennen in Telgte. Der Borgholzhausener Lukas Riepe sprintete hinter Marc Clauss (Radtreff Campus Bonn) auf den zweiten Platz und Vereinskollege Marcel Furmaniak folgte wenig später als Achter. Bereits am Vortag hatte Riepe beim schnellen Innenstadtrennen in Münster-Hiltrup als 17. eine starke Leistung abgeliefert. Im Amateurrennen gewann Roman Nowak den Sprint des hinter sieben Ausreißern auf Platz acht liegenden Feldes und wurde doch nur als Elfter gewertet. „Irgendwie war das zum Schluss ziemlich durcheinander“, ärgerte sich der RSV-Trainer aber nur kurz. „Die Form stimmt und das ist für mich wichtiger“, erklärte Nowak weiter. In der Masterklasse 3 freute sich Markus Nieländer nach einem schnellen Rennen in Hamminkeln über Rang zehn.




13.06.2025

Bernd Brune siegt und startet mit RSV-Nachwuchstrainer Roman Nowak bei den Gravel-Weltmeisterschaften im Oktober in Holland

„Endlich hat es mit dem ersten Saisonsieg geklappt“, freute sich Brune nach seinem feinen Erfolg im niedersächsischen Borsum. Frühzeitig hatte der Masterfahrer des RSV Gütersloh in dem Seniorenrennen gepunktet und im weiteren Rennverlauf das Punktekonto immer weiter aufgestockt. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte derweil RSV-Nachwuchstrainer Roman Nowak beim 120 km langen und mit 2.500 Höhenmetern ungewöhnlich anspruchsvollen Gravel-Weltcup im polnischen Jakuszyce. Bereits nach 300 m musste der Osnabrücker im Dress des RSV Gütersloh erstmals mit Schaltproblemen vom Rad. Als die behoben waren, war das Feld aber auch weg. Nach 10 km kamen die ersten Fahrer in Sicht und nach 74 km hatte sich der RSVer bereits bis auf den vierten Platz vorgearbeitet. Die Aufholjagd hatte jedoch Kraft gekostet und so musste Nowak auf den letzten Kilometern bei einsetzendem Regen noch drei Masterfahrer ziehen lassen, die im Sog von einigen Elitefahrern zu dem RSVer aufgeschlossen hatten. „Das Material hat auf den steinigen Abfahrten gehalten und das war wichtig. Das passt schon mal für die WM, denn ich habe viele Defekte gesehen“, war der RSVer mit dem siebten Platz recht zufrieden.


13.06.2025

Liljana Mayer siegt und weitere Podiumsplätze für Nick Kottmeyer, Wadim Roor und Till Nieländer

Für den Nachwuchs des RSV Gütersloh waren die beiden Tage beim Volksbank-Giro in der Kölner Innenstadt überaus erfolgreich. Selbst der Dauerregen bei Temperaturen um 14 Grad konnte den RSV-Nachwuchs am Sonntag nicht stoppen. Nick Kottmeyer sprintete im Temporennen der Junioren ebenso auf den zweiten Platz wie Wadim Roor in der Schülerklasse U13. Till Nieländer (Schüler U15) hatte hingegen als Vierter etwas Pech und verfehlte fünfmal als Zweiter des Feldes hinter einem Ausreißer die Punkteränge knapp. Mit Sonnenschein und milderen Temperaturen am Montag lief es noch etwas leichter, dafür wurde umso schneller gefahren. Nick Kottmeyer lies sich selbst von der 50 minütigen Rennunterbrechung aufgrund eines Sturzes im Finale des parallel ausgetragenen Frauenrennens nicht aus dem Konzept bringen und raste nach dem Neustart erneut auf den zweiten Platz. Till Nieländer lieferte sich im Finale der U15 mit seinem NRW-Kaderkollegen Jakob Roth einen ebenso knappen und spannenden Kopf-an-Kopf-Sprint wie Wadim Roor in der U13 mit Oskar Klisch, den beide aber knapp verloren. Dagegen freute sich Liljana Mayer in der weiblichen Schülerklasse U15 über einen weiteren Saisonsieg. Bereits am Vortag war die Schloß Holterin Zweite beim schweren Rundstreckenrennen im niedersächsischen Wettmar geworden.


12.06.2025

Paul Robert Kaminski sprintet in Borsum auf Platz eins.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh bleiben in der Erfolgsspur. Beim Pfingstkriterium in Borsum sprintete Paul Robert Kaminski mit Rundengewinn zu seinem ersten Saisonsieg in der Amateurklasse und Bernd Brune freute sich bei den Senioren 3 über den langersehnten Erfolg. „Ich habe jetzt auch für die Deutschen Meisterschaften gemeldet“, war für Brune der Sieg die bisher fehlende Bestätigung seiner guten Form. Bereits am Vortag war der Meller im Dress des RSV Gütersloh Dritter des Amateurrennens in Wettmar geworden. Im Nachwuchsbereich siegten Liljana Mayer in Köln und Marie Ehlscheidt in Borsum. Zweimal Zweiter wurde Junioren-Bundesligafahrer Nick Kottmeyer und Wadim Roor beim zweitägigen Volksbank-Giro in Köln und Till Nieländer raste am zweiten Tag in Köln ebenfalls als Zweiter auf das Treppchen, dass er am ersten Tag bei Dauerregen als Vierter noch knapp verpasst hatte. RSV-Nachwuchs-Trainer Roman Nowak freute sich derweil beim Gravel-Weltcup im polnischen Jakuszyce als Siebter der Altersklasse 50-55 über die sichere Qualifikation für die Gravel-Weltmeisterschaften im Oktober in Holland.

In Wettmar mühte sich Paul Robert Kaminski im Amateurrennen noch vergebens eine Fluchtgruppe zu initiieren und so frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Bis zum Schluss blieb das stark ausgedünnte Feld zusammen. Im Finale hatte RSV-Vereinskollege Bernd Brune, der zwischenzeitlich bereits abgehängt war, dann aber mit einer Verfolgergruppe in der letzten Runde wieder den Anschluss geschafft hatte, die größeren Kraftreserven und bog als Zweiter auf die Zielgeraden. Zwar konnte der RSVer die Position nicht bis ins Ziel verteidigen, mit Rang drei war Brune aber bestens zufrieden. Nicht ganz so zufrieden war Paul Robert Kaminski mit Rang neun. Dafür lief es für den Bielefelder im Trikot des RSV Gütersloh am Pfingstmontag in Borsum umso besser. Bereits in der zweiten Runde lies der RSVer nach einem Prämiensprint den „Gang stehen“ und setzte sich mit einem Juniorenfahrer, die gleichzeitig gestartet waren, ab. Schnell wuchs der Vorsprung an und nach 30 Runden hatte das Duo den Rundengewinn vollzogen. „Die letzten 19 Runden waren dann ganz entspannt im Feld“, freute sich der RSVer über den deutlichen Sieg nah 65 km.



06.06.2025

Lisa Strothmann gewinnt das Einzelzeitfahren in Garlstedt

Zufrieden war auch Lisa Strothmann mit ihrem Sieg im Einzelzeitfahren in Garlstedt. Zum einen fiel der Vorsprung nach 17 welligen km in 23:41 Minuten vor Katharina Hinz (24:04 Min.) und Jorid Hoops (24:34 Min.) recht deutlich aus und zum anderen konnte sie endlich die Wattwerte treten und auf das Pedal bringen wie sonst nur im Bergzeitfahren. „Im flachen konnte ich sonst nie die Wattwerte treten“, freute sich die Borgholzhausenerin über ihre Leistungssteigerung.




05.06.2025

Lydia und Sebastian Ventker siegen in Trier und Sven Pieper hat die WM-Qualifikation geschafft

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben das verlängere Wochenende genutzt um ihre Erfolgsbilanz deutlich aufzustocken. Mit sechs Siegen, zwei zweiten Plätzen und zahlreichen weiteren Platzierungen unterstrichen die Frauen, Master- und Elite-Amateure ihre starke Form. Der Hattrick gelang Lydia Ventker. Die Führende in der Frauen-Bundesliga-Einzelwertung siegte am Himmelfahrtstag in Refrath und am Samstag in Steinfurt und war auch am Sonntag in Trier die Schnellste. Ehemann Sebastian Venkter gewann ebenfalls in Trier und war schon am Vortag in Steinfurt auf den zweiten Platz der Masterklasse 2/3 gefahren. Bahnspezialist Moritz Kaase machte mit Platz elf im Amateurrennen in Refrath und dem Sieg in Steinfurt deutlich, dass er ganz schnell wieder in die Eliteklasse zurück möchte und stockte sein Punktekonto mit den Erfolgen kräftig auf. Lisa Strothmann gewann derweil das 17 km lange Einzelzeitfahren in Garlstedt bei Bremen. Pech hatte hingegen Vater Dirk Strothmann, der ein Schlagloch übersah und mit Vorderradschaden vorzeitig ausschied. Offroad-Spezialist Sven Pieper freute sich derweil als Siebter des Gravel-Weltcups in Aachen über die Qualifikation für die Gravel-Weltmeisterschaften in der Alterklasse 45-50. Einen Start Mitte Oktober im Niederländischen Limburg lies der 47-jährige Langenberger aber offen.

Das verlängerte Wochenende geriet für Sebastian Ventker zu einer Art „Schaulaufen“. Als Achter setzte der Masterfahrer am Himmelfahrtstag im Amateurrennen in Refrath ein Ausrufezeichen und war auch am Samstag im Innenstadtrennen von Steinfurt vor stattlicher Zuschauerkulisse einer der aktivsten Fahrer. Aus einer fünfköpfigen Fluchtgruppe heraus sicherte sich der gebürtige Versmolder in dem Kriteriumsrennen der Masterfahrer 2/3 die beiden letzten Wertungen und damit den zweiten Platz. In Trier konzentrierte sich der RSVer auf das Finale. Fünf Runden vor Schluss nahm das Feld einmal den Schwung raus und Ventker nutzte die Chance zur Attacke. „Nach einer Runde hatte ich bereits 20 Sekunden Vorsprung“, freute sich der RSVer über seinen ungefährdeten Solosieg in der Masterklasse. Derweil freute sich Bernd Brune über den zweiten Platz im schweren Rundstreckenrennen beim Großen Preis von Buchholz. Hinter drei Ausreißern gewann der RSVer den Sprint des Hauptfeldes und sicherte sich den zweiten Platz in der Masterklasse 3.

Sven Pieper zeigte ebenfalls eine starke Leistung im Gravel-Weltcup in Aachen. Die ersten Kilometer konnte sich der 47-jährige Langenberger in der Spitzengruppe festsetzen, bis vor ihm ein Fahrer stürzte und Pieper mitriss. In der Verfolgergruppe rollte der RSVer locker mit, bis er bei der Verpflegungsstelle anhalten musste um sich zu verpflegen. „Die anderen wurden auf dem Rad verpflegt, diesen Support hatte ich in Aachen leider nicht“, ärgerte sich Pieper, zumal er erst vergeblich versuchte im Alleingang die Lücke zur ersten Verfolgergruppe zu schließen. Mit der zweiten Verfolgergruppe schloss Pieper aber wieder nach vorne auf und freute sich im Finale nach 155 km über den siebten Platz in der Altersklasse und die gelungene WM-Qualifikation.




05.06.2025

Viel Pech und Stürze bei den Elite-Fahrern. Trotzallem siegt Moritz Kaase in Steinfuhrt

Für die Elitefahrer des RSV Gütersloh gab es dagegen ein Wechselbad der Gefühle. Alexander Hötte lag beim Massensprint des auf Platz vier liegenden Hauptfeldes am Himmelfahrtstag in Buchholz in aussichtsreicher Position, als ein Fahrer vor ihm stürzte. Zwar konnte der RSVer noch ausweichen, doch er Schwung und die gute Ausgangsposition war dahin. Mehr als Rang 22 war so nicht drin. Genau wie bei Norbert Seewald, der in Steinfurt zwei Plätze hinter dem Deutschen Stehermeister Luca Harter als 21. ins Ziel sprintete. Marcel Furmaniak freute sich derweil über Rang sechs am Himmelfahrtstag in Refrath. Dagegen haderte Moritz Kaase mit der Jury in Refrath. In einer vierköpfigen Spitzengruppe fahrend hatte der gebürtige Bielefelder den Sieg im Amateurrennen schon dicht vor Augen, als das Rennen nach einigen Stürzen im Hauptfeld neu gestartet wurde. Doch anstatt mit dem Abstand der Gruppen vor der Neutralisation wieder zu starten, entschied die Jury sehr zum Verdruss der vorherigen vier Spitzenreiter auf einen gemeinsamen Neu-Start. Nach der kräftezehrenden Flucht war nicht mehr als Rang elf drin. Vereinskollege Sebastian Ventker, der zuvor im Hauptfeld für die Spitzenreiter versucht hatte die Nachführarbeit zu stören, wurde Achter. Unerwartet gut lief es für Kaase am Samstag in Steinfurt. Mit schweren Beinen und einer harten Arbeitswoche angereist, konnte der 31-jährige RSVer in dem Kriteriumsradrennnen in den Punkteabnahmen konstant punkten und sicherte sich mit einem Solo vier Runden vor Schluss die doppelt zählende Schlusswertung und den Gesamtsieg. Juniorenfahrer Nick Kottmeyer, bereits mit dem Rennrad aus Harsewinkel angereist und Björn Rüter komplettieren als 17. und 25. das gute Abschneiden der RSVer.


31.05.2025

Dortmunder Sommermeisterschaft: Doppelsieg für Liljana Mayer und Till Nieländer

Der Nachwuchs des RSV Gütersloh startete derweil bei Dortmunder Sommermeisterschaft. In einem packenden Sprint siegte Till Nieländer in der Schülerklasse U15 klar vor Jan Lukas Fietz (VfR Büttgen) und Luis Edelbroich (RC Victoria Neheim). Liljana Mayer sorgte als Siegerin in der weiblichen Schülerklasse U15 für einen Doppelerfolg des RSV-Nachwuchs


31.05.2025

Die 43. Gütersloher Radsport Schiffner Himmelfahrts-RTF mit Drahtesel-Tour war ein großer Erfolg

Gütersloh (man). „Aufgrund der Wetterprognosen haben wir das heute super gerockt. Das war excellent“, war Ulrich Held, Breitensportfachwart des RSV Gütersloh, nach der 43. Gütersloher Radsport Schiffner Himmelfahrts-RTF mit Drahtesel-Tour erleichtert und zufrieden zugleich. Bis Dienstag schien es noch so, als wenn die Veranstaltung buchstäblich ins Wasser fallen würde, doch mit den besseren Wetterprognosen stiegen auch die Anmeldezahlen. „Heute Morgen hatte ich 569 Vormerkungen von im einem Radsportverein organisierten App-Fahrern“, erklärte Held. Dass davon am Himmelfahrtstag morgens um 8:30 Uhr bei bewölktem Himmel und milden Temperaturen um 18 Grad nur 278 an der Startlinie standen, konnte sich der RSVer auch nicht erklären. Mit 454 RTF-Teilnehmern insgesamt und 70 Startern in dem von den Stadtwerken Gütersloh gesponsorten Drahtesel-Tour über 26 km war Held aber mehr als zufrieden. „Bei den Volksradfahren zählen wir mit der Teilnehmerzahl immer noch zu den größten Veranstaltungen im Kreis Gütersloh. Da hat im Vorfeld einiges nicht geklappt“, so RSVer. „Die Stadtwerke waren mit dem Ablauf der Veranstaltung auch sehr zufrieden“, freute sich Held über das positive Fazit aus dem Hause des Sponsors.

Die vom Radsportverband entwickelte und seit zwei Jahren im Einsatz befindliche Breitensport-App war eigentlich als Entscheidungshilfe für die Radsportvereine gedacht. Im Vorfeld der 43. Gütersloher RTF entpuppte sich die App für den RSV Gütersloh als Störrfaktor. „Mit der besseren Wetterprognose schossen die Anmeldezahlen in die Höhe und wir haben im Vorstand diskutiert, wie viel Verpflegung wir jetzt wirklich einkaufen“, so Held. Letztendlich verließ sich der RSVer, der erstmals die Gesamtverantwortung trug, auf sein Bauchgefühl und bestellte für gut 500 Teilnehmer Bananen, Brote, Kuchen, Tee und Riegel. „Das war die absolut richtige Entscheidung und bis auf ein paar Brote und zwei Kisten Bananen ist fast alles verbraucht worden“, freute sich Held über den passenden Einkauf. Erfreut zeigte sich der RSVer zudem über die positive Resonanz von Seiten der Teilnehmer. „Wir haben für die Streckenführung, Organisation und Verpflegung sehr viel Lob bekommen“, freute sich der RSVer, der mit seinen 35 Helfern für eine mustergültige Organisation sorgte.

Gut angenommen wurde zudem das Beiprogramm bei Start und Ziel auf dem Schulhof des Reinhard-Mohn-Berufskolleg. RSV-Nachwuchstrainer Uwe Tyralla hatte dort einen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, der in den jüngeren Schülerklassen auch im „Rennen“ gefahren wird. Zudem informierte der ADFC über sicheres Fahren und der Verler Ralf Heilbrock sammelte mit seiner Glückstour für Krebskranke Kinder. Zudem stellte der Wiedenbrücker Ingo Berhorst historische Fahrräder aus den 50er und 60er Jahren aus seiner Living Classic Bikes Sammlung vor.



30.05.2025

Lydia Ventker führt in der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Frauen und Marcel Furmanik fährt auf Platz 10.

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh zeigten am Wochenende gleich in mehreren Sportarten ihre Klasse. Eine Ausnahmestellung im RSV Gütersloh bildet dabei sicherlich Lydia Ventker. Die 39-jährige RSVerin sprintete beim schweren Bundesligarennen in Karbach nach 104 km nur 26 Sekunden hinter vier Ausreißerinnen als Erste der Verfolgergruppe ins Ziel und übernahm mit dem fünften Platz wieder die Gesamtwertung in der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Frauen. Mit 423 Punkten führt Ventker knapp vor Magdalena Leis (404 Pkt., Team Mangertseder), während Fabienne Jährig (345 Pkt., Berlin Cycling Team) als Dritte bereits einen deutlichen Rückstand aufweist.

Die Elitefahrer des RSV Gütersloh kurbelten derweil bei Dauerregen in der Bocholter Innenstadt um die Wette. Auf dem schnellen, weil flachen Innenstadtkurs sorgte Marcel Furmanik nach überstandener Verletzungspause als Zehnter für das beste Ergebnis. Moritz Kaase und Norbert Seewald rundeten als 15. und 23. das gute Abschneiden der heimischen Radrennfahrer ab. In der Amateurklasse konnte sich angesichts der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit von 44 km/h kein Fahrer absetzen und so bog das Feld nach 65 km bei Dauerregen fast geschlossen auf die breite Zielgeraden. Als Siebter und Zehnter feierten Felix Reinken und Bernd Brune feine Erfolge und waren mit ihrem Abschneiden sichtlich zufrieden. „Nach der mehrwöchigen Pause bin ich mit dem Ergebnis super zufrieden“, freute sich Bernd Brune. Roman Nowak und Felix Wigger rundeten als 23. und 27. das gute Abschneiden der RSVer ab.



30.05.2025

Sven Pieper fährt beim Bike Festival in Willingen nach 72 km auf den 2. Platz und Yannik Winkelmann und Alexander Nordhoff versuchen als Triathleten...

In seinem Element war auch beim Bike Festival in Willingen. Der neue Kurs mit seinen 1.880 Höhenmetern auf 72 km und seinen großen Trail-Passagen auf der zweiten Runde war ganz nach dem Geschmack des 47-jährigen Langenbergers. „Das hat richtig Laune gemacht, leider war nach 3:09 Stunden der Spaß vorbei“, erklärte der MTB- und Cross-Spezialist als Zweiter zufrieden.
Yannik Winkelmann und Alexander Nordhoff testeten derweil ihre Qualitäten als Triathlet beim Oelder Triathlon. Während Nordhoff nach 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in 59:21 Minuten gewann, haderte Winkelmann als Elfter mit der „vierten Disziplin“ im Triathlon. „Ich bin nach dem Schwimmen relativ weit vorne aus dem Wasser, aber beim Umziehen habe ich mir in der Wechselzone zuviel Zeit gelassen und einige Konkurrenten sind vorbeigezogen“, ärgerte sich Winkelmann, denn am Ende fehlten nur sechs Sekunden zu Platz neun. Auf 20 km Radkilometern fuhr der Oelder im Dress des RSV Gütersloh mit der Zweitschnellsten Zeit von 30:37 Minuten zwar wieder bis auf Platz drei vor, aber im abschließenden Laufen konnte der RSVer den Platz nicht verteidigen.




23.05.2025

Die 43. Gütersloher RTF und die 2. Drahtesel-Tour starten am Himmelfahrtstag

Gütersloh (man). Im Vorfeld der 43. Gütersloher RTF mit Drahtesel-Tour am Himmelfahrtstag ist beim ausrichtenden RSV Gütersloh eine gewisse Anspannung und Vorfreude unübersehbar. „Wir haben bisher über 220 Anmeldungen für die RTF. Darunter eine zehnköpfige Frauengruppe aus Köln, die die 149 km lange Tour fahren möchte“, wussten RSV-Präsident Axel Bohnensteffen und Breitensportwart Ulrich Held während der Pressekonferenz in den Räumen von Sponsor Radsport Schiffner stolz zu berichten. Noch zufriedener wären die beiden, wenn sich für das 26 km lange Volksradfahren, dass unter dem Namen Drahtesel-Tour, sponsort by Stadtwerke Gütersloh „firmiert“, ebenso viele Teilnehmer anmelden würden.

„Um auch die Langschläfer abzuholen haben wir die Startzeit um eine Stunde verlängert. Von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr kann jetzt gestartet werden“, erklärt Bohnensteffen. Im vergangenen Jahr war die Drahtesel-Tour mit 135 Teilnehmern das teilnehmerstärkste Volksradfahren im Kreis Gütersloh. Nach dem Willen des RSV-Vorstandes soll dies auch so bleiben und die Teilnehmerzahlen weiter gesteigert werden. Um dieses Ziel zu erreichen haben die RSVer ein attraktives Rahmenprogramm bei Start und Ziel am Reinhard-Mohn-Berufskolleg in der Wiesenstraße zusammengestellt. Neben einem Stand des ADFC sammelt Ralf Heibrock mit seiner Glücktour Geld für an Krebs erkrankte Kinder und der Wiedenbrücker Ingo Berhorst stellt aus seiner „Kollektion“ Living Classic Bikes alte Traditionsräder vor. Zudem ist für die jüngeren Teilnehmer ein Geschicklichkeitsparcour geplant. „Für die Teilnehmer der Drahtesel-Tour ist die Teilnahme kostenfrei. Zudem erhält jeder Teilnehmer ein Präsent und einen Essensgutschein, den er im Ziel einlösen kann“, so Bohnensteffen. Auf der 26 km langen Tour Richtung Rheda-Wiedenbrück können sich die Teilnehmer an der Kontrolle am Hubertus-Heim der Kreis-Jägerschaft in Rheda-Wiedenbrück stärken, bevor sie die Rückreise nach Gütersloh antreten. „Das soll ein Genussradeln sein“, erklärt Bohnensteffen und verweist darauf, dass die komplette Tour ausgeschildert ist.



22.05.2025

Sven Pieper siegt zum Auftakt des NRW-MTB-Cups in Bielstein. Björn Rüter auf Platz zwei

Gütersloh (man). Die Offroader des RSV Gütersloh haben ein überaus erfolgreiches Wochenende hinter sich. In Bielstein siegte zum Auftakt des NRW-MTB-Cups Sven Pieper in der Masterklasse 2 mit deutlichem Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Björn Rüter, der damit für einen Doppelerfolg der RSVer sorgte. In der Masterklasse 1 fuhr mit Markus Rehborn ein weiterer RSVer als Zweiter auf das Podium. Nils Wullenkord komplettierte als Sechster der Hobbyklasse das gute Abschneiden der RSVer in Bielstein. „Alle RSVer hatten auf den neuen Strecken sichtlich Spaß, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelte“, kommentierte Pieper beim Blick auf die Ergebnissliste.


22.05.2025

Daniel Bojko und Roman Nowak starten in Emmelshausen und in den Niederlanden

Daniel Bojko nutzte derweil den MTB-Marathon in Emmelshausen um sich für das Bike-Festival in Willingen in Form zu bringen. Nach 95 km mit 2.400 Höhenmetern belegte der RSVer in der Gesamtwertung den 44 Platz und Rang 13 in seiner Altersklasse Master 3. Roman Nowak freute sich derweil aber nur kurz über den sechsten Platz bei einem Gravelrennen im Rahmen der Merida Series in den Niederlanden. Hinter vier Ausreißern war der RSVer im Sprint der Verfolgergruppe Zweiter geworden. Weil der Transponder für die Zeitmessung aber defekt war, wurde der Trainer des RSV Gütersloh aus der Wertung genommen. „Das war ein krass schwerer Sandkurs und technisch sehr anspruchsvoll“, erklärte Nowak nach dem Rennen.


22.05.2025

Junioren: Joel Musiol fährt in Köln auf Platz 3 - und Liljana Mayer glänzt bei der Ostthüringen Tour

Im Nachwuchsbereich sorgte Juniorenfahrer Joel Musiol für ein Ausrufezeichen. Hinter dem Bundesliga-Serien-Sieger Moritz Maus sprintete der 17-jährige Schloß Holter bei Rund um Köln auf den dritten Platz und bestätigte einmal mehr seine gute Form. Liljana Mayer glänzte derweil bei der Ostthüringen Tour. Von dem passend zum Start einsetzten Regen ließ sich die 13-jährige Schloß Holterin nicht beeindrucken und wurde im Prolog vor den Toren der Geraer Radrennbahn in einem starken Teilnehmerfeld Sechste. Mit Rang 19 in 5:57,15 Minuten im 3,7 km langen Einzelzeitfahren war die U15-Fahrerin nicht zufrieden. Dagegen lief es im Rundstreckenrennen am Nachmittag mit Rang neun umso besser. Nach 22,2 km huschte der Schützling der RSV-Trainer Uwe Tyralla und Markus Nieländer mit der Spitzengruppe um die Siegerin Clara Brendel (SC DHfK Leipzig) über den Zielstrich. Im abschließenden schweren Straßenrennen in Münchenbernsdorf verpasste Mayer nach 28,8 km als 32. den Sprung in die Top-Ten der Gesamtwertung. Mit Rang 20 belegte die RSVerin aber einen Platz im vorderen Mittelfeld. Vereinskollege Wadim Roor freute sich derweil zum Auftakt im Prolog, einem Kriteriumsrennen über nur 6,4 km als Siebter über einen guten Einstand in das Etappenrennen. Rang 48 im Geschicklichkeits-Parcour warfen den Briloner im Dress des RSV Gütersloh in der Gesamtwertung jedoch etwas zurück. Mit Platz 25 im Rundstreckenrennen in Silbitz und Rang 16 im abschließenden schweren Straßenrennen in Münchenbernsdorf freute sich der RSVer über den 26. Platz in der Gesamtwertung unter 102 Nachwuchsfahrern der Schülerklasse U13.


20.05.2025

Von 2014 bis 2021 war er erfolgreich für den RSV im Renneinsatz: Niek Wolthuis aus Münster

Nachdem er im Februar bei einem Training in Münster schwer gestürzt war und sich lebensbedrohende Verletzungen zugezogen hatte, ist er nun im Krankenhaus verstorben.
Unser Mitgefühl den Angehörigen – Ruhe in Frieden, „Nico“




16.05.2025

Uwe Schubert fährt in die TopTen, aber leider nur drei vierte Plätze für Familie Strothmann

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh mussten an diesem Wochenende die Erwartungen erstmals etwas herunterschrauben. Für Familie Strothmann verlief der Saisonauftakt im Einzelzeitfahren verheißungsvoll, aber irgendwie fehlte beim Airfield Race auf dem Flugfeld des Tempelhofer Flughafens in Berlin der letzte Kick. Sowohl Lisa, Sarah und Dirk Strothmann mussten sich jeweils mit dem guten aber auch irgendwie undankbaren vierten Platz begnügen. Dennoch strahlten nach den zwei Runden über insgesamt 20 km auf der stillgelegten Start- und Landebahn insbesondere Lisa und Sarah Strothmann. In der Frauen-Eliteklasse verbesserte sich Lisa Strothmann in 27:25 Minuten gegenüber dem Vorjahr um eine Minute. Bei Sarah fiel die Steigerung in der Frauenklasse U23 mit zwei Minuten auf 32:14 Minuten sogar noch deutlicher aus. Vater Dirk Strothmann benötigte für die 20 km 28:21 Minuten und Mutter Antje kurbelte im Jedermann-Rennen in 32:05 Minuten auf den zweiten Platz der Frauenklasse.

Einen feinen Erfolg feierte zudem Uwe Schubert. Der Masterfahrer des RSV Gütersloh sprintete beim Kriteriumsradrennen in Flintek auf den sechsten Platz und damit zu seiner bisher besten Saison-Platzierung. „In einer Punktewertung konnte ich mir durch eine Attacke den zweiten Platz sichern“, freute sich der Bünder im Dress des RSV Gütersloh. Im folgenden Rennen in Kaltenkirchen am Sonntag blieb der RSVer dann allerdings ohne Erfolg.

Im Nachwuchsbereich startete Till Nieländer im NRW-Mixed-Team bei der dreitägigen und über vier Etappen führenden TMP-Tour, der Kleinen Friedensfahrt in Gotha. In dem großen Teilnehmerfeld der 90 Schüler U15-Fahrer aus vier Nationen schlug sich der zwölfjährige Harsewinkeler ordentlich, hatte aber noch Luft nach oben. Auf dem eckigen und mit Kopfsteinpflaster und einem kleinen Berg bespickten 2,2 km Innenstadtkurs um das Schloss in Gotha musste der RSVer beim Prolog aus der letzten Reihe starten und fand sich in dem zersplitterten Fahrerfeld schnell in der vierten Gruppe wieder. „Es war kaum möglich nach vorne zu fahren“, zeigte sich der 12-jährige von der aggressiven Fahrweise beeindruckt. Mit Platz 57 war das Ergebnis noch ordentlich, zumal sich fast ausschließlich Fahrer des jüngeren U15-Jahrgangs in der Gruppe befanden. Platz 72 im leicht bergigen Einzelzeitfahren am frühen Samstag Morgen waren nicht nach den Vorstellungen des RSVers und im Straßenrennen am Nachmittag hatte Nieländer Pech, dass ihm in der vierten von fünf Runden die Kette im Anstieg runter fiel und er die Verfolgergruppe ziehen lassen musste. Mit Platz 70 war der RSVer gar nicht zufrieden und beim abschließenden schweren Straßenrennen am Sonntag Morgen fehlte nach hinten raus die Kraft. Mit Rang 71 und Platz 62 in der Gesamtwertung konnte Nieländer aber eine Menge Erfahrung in dem international besetzten Fahrerfeld sammeln.




09.05.2025

NRW-Meisterschaften: Sebastian Ventker fährt auf Platz und weitere zahlreiche TopTen-Plazierungen

Ein starkes Rennen fuhr in Aachen auch Alexander Hötte. Die Elitefahrer fuhren sich von Beginn an auf dem schweren 2,2 km langen Rundkurs auseinander. Hinter einer vierköpfigen Spitzengruppe kämpfte Hötte in einer Verfolgergruppe um den Anschluss. Der gelang jedoch nicht. Stattdessen überrundete die Spitzengruppe das Hauptfeld und machte so viel Tempo, dass die Verfolger wieder eingeholt wurden. Im Finale hatte Alexander Hötte die meisten Kraftreserven und gewann den Sprint des auf Platz sieben liegenden Hauptfeldes. Bereits am 1. Mai hatte der RSVer beim Lindener Bergpreis in Hannover einen starken Eindruck hinterlassen und den 34. Platz belegt. Vereinskollege Johannes Hodapp konnte auf dem schweren Kurs mit seiner lang ansteigenden und zuweilen über leichtes Kopfsteinpflaster führenden Zielgeraden bei hochsommerlichen Temperaturen seinen Vorjahressieg zwar nicht wiederholen, in einem erlesenen Teilnehmerfeld aber den 7. Platz belegen. Masterfahrer Bernd Brune, der aus Zeitgründen in Hannover in der Amateurklasse startete, sprintete im letzten Wertungssprint des Kriteriums auf den fünften Platz und belegte damit Rang zwölf in der Gesamtwertung. Teamkollege Felix Reinken wurde 15. und belegte bei den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Rees nach 24 km in 33:28 Minuten den 13. Platz.

Erfolgreich waren auch die Masterfahrer des RSV Gütersloh. Bei den NRW-Meisterschaften in Aachen hielt es Sebastian Ventker auf dem schweren Kurs nicht lange im Hauptfeld. Bereits in der dritten von 25 Runden setzte sich RSVer ab fuhr mit einem Solo von über 37 km einen deutlichen Vorsprung auf das Feld heraus. Vier Runden vor Schluss konnte jedoch Niklas Lukarsch (Sprintax Bielefeld) aufschließen und den Schlussspurt für sich gewinnen. „Niklas war im Finale einfach frischer“, ärgerte sich Ventker angesichts der starken Leistung aber nur kurz. Weniger zufrieden war dagegen Vereinskollege Sven Pieper. „Ich habe einige Male angegriffen, aber trotz guter Leistungswerte bin ich nie richtig weggekommen“, so der Langenberger. Björn Rüter komplettierte als Zwölfter das gute Abschneiden der RSVer. Markus Nieländer schied dagegen mit Vorderrad-Defekt vorzeitig aus und RSV-Trainer Roman Nowak steckte noch der zweite Platz in der Masterklasse 3 in der German Gravel League am 1. Mai in Eberswalde in den Beinen. Auf den 112 km schlug die Spitzengruppe in der ersten von drei Runden fast ein Stundenmittel von 40 km/h an. „Zum Ende der ersten Runde musste ich die Spitzengruppe der Eliteklasse dann aber ziehen lassen“, sieht sich Nowak nach dem starken Auftakt der Gravel-Saison dennoch auf einem guten Weg für die Gravel-Weltmeisterschaften. „Am Ende hatte ich immer noch einen 35er Schnitt und es ging richtig durchs Gelände“, zeigte sich der RSV-Trainer selber etwas überrascht angesichts der starken Form.



09.05.2025

Nick Kottmeyer wird NRW-Meister und Lara Fuchs, Liljana Mayer und Wadim Roor stehen ebenso auf dem Treppchen

Der Nachwuchs des RSV Gütersloh konnte ebenfalls eine umfangreiche Medaillensammlung bei den NRW-Meisterschaften gewinnen. Nick Kottmeyer sorgte mit dem Titelgewinn in der Juniorenklasse im Straßenrennen für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Bereits in der ersten Runde setzte sich der 17-jährige Harsewinkeler zusammen mit Teamkollege Lukas Scherf (RC Victoria Neheim) aus dem NRW-Bundesliga-Team und dem außer Konkurrenz fahrenden Owen King aus dem Visma LeaseBike-Nachwuchs-Team vom Feld ab und fuhr einen deutlichen Vorsprung heraus. Nach 77 km hatte der RSVer die größeren Kraftreserven und gewann klar vor Scherf. Vereinskollege Joel Musiol, der im Hauptfeld lange das Tempo kontrollierte und die Attacken vereitelte wurde Siebter. Besser lief es für den Schloss Holter am Samstag im Zeitfahren in Rees. In 32:25,14 Minuten sicherte sich der Schützling von RSV-Trainer Roman Nowak mit einem Schnitt von 44,42 km/h bei hochsommerlichen Temperaturen hinter Scherf die Vize-Meisterschaft. Nick Kottmeyer, im Vorfeld nach dem fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren als Mitfavorit gehandelt wurde, sagt seine Teilnahme kurzfristig ab. „Seit dem Trainingslager habe ich keinen richtigen Druck und bekomme schlecht Luft“, so der RSVer. Über die Vize-Meisterschaft im Einzelzeitfahren freute sich auch Lara Fuchs riesig. Dagegen verpasste Vereinskollegin Marie Ehlscheidt als Vierte im Straßenrennen und Siebte im Einzelzeitfahren knapp das Podium in der weiblichen Jugendklasse U17. Freude kam dagegen bei Liljana Mayer auf. Im Einzelzeitfahren fuhr die Schloß Holterin stark verbessert in der Schülerklasse U15 im auf den dritten Platz und im Straßenrennen auf den fünften Rang. Vereinskollege Till Nieländer verpasste bei der Feldteilung in der Schlussrunde die erste Gruppe und sprintete als Zweiter der Verfolger auf den neunten Platz. Im Einzelzeitfahren zeigte sich der zwölfjährige Harsewinkeler ebenfalls deutlich verbessert, belegte bei engen Abständen aber nur Rang zwölf. Pech hatte der RSVer am 1. Mai beim Lindener Bergpreis. In der zweiten Runde fiel dem Nieländer in der Zielkurve die Kette runter und verklemmte sich. Trotz intensiver Bemühungen konnte der RSVer die Spitzengruppe nicht mehr einholen und musste sich mit dem 14. Platz begnügen. Deutlich erfolgreicher verlief der Spurt in den Mai auf der Bahn im Landesleistungszentrum Büttgen. Mit Bestzeit über 100 m und Jahrgangsschnellster des jüngeren Jahrgangs startete der RSVer in das Bahnrennen mit starken Teilnehmern aus NRW, Leipzig, Grimma und den Niederlanden. Nach Scratch und Punktefahren freute sich Nieländer über den achten Platz in der Gesamtwertung. Ein starkes Wochenende verbuchte auch Wadim Roor. Be den NRW-Meisterschaften sprintete der Briloner im Dress des RSV Gütersloh in der Schülerklasse U13 knapp geschlagen auf den zweiten Platz. Im Einzelzeitfahren fehlte nach einer schnellen Vorstellung als Vierter nur eine Sekunde zu Rang drei, genau wie am 1. Mai beim Rundstreckenrennen in Büttgen-Kaarst.




08.05.2025

Gold und Silber für Lydia Ventker bei den NRW-Meisterschaften

Gütersloh (man). Mit einer umfangreichen Medaillensammlung sind die Radrennfahrer des RSV Gütersloh von den NRW-Meisterschaften im Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen zurückgekehrt. In Rees und Aachen sprinteten die Elite-, Senioren- und Nachwuchsfahrer zu zwei NRW-Meisterschaften, fünf Vize-Meisterschaften und drei dritten Plätzen. Zahlreiche weitere vordere Ergebnisse rundeten das erfolgreiche Wochenende ab, das bereits am Mittwoch mit dem Bahnrennen in Büttgen begann und sich mit den Rennen am 1. Mai fortsetzte. Erfolgreichste RSV-Fahrerin war Lydia Ventker mit dem Gewinn der NRW-Meisterschaft im Straßenrennen und Silber im Einzelzeitfahren. Zudem sprintete die RSVerin in Büttgen-Kaarst am 1. Mai auf den zweiten Platz hinter der Berufsradfahrerin Mesanne Bräutigam.

Von Beginn an des langen und schweren 77 km langen Rennens mit seinen fast 1.800 Höhenmetern auf dem Aachener Lousberg setzte Lydia Ventker die Konkurrenz unter Druck und schnell bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe, die im weiteren Rennverlauf aber auch immer mehr auseinander fiel. Nach einem Solo überrundete Ventker auch noch das Hauptfeld und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Im Einzelzeitfahren am Samstag war die RSVerin mit einem Stundenmittel von deutlich über 45 km/h für die 24 km eine Klasse für sich und wäre sogar noch einige Sekunden schneller gewesen, wenn sie den zweiten Wendepunkte nicht übersehen hätte. „Für Mieke Kröger hätte es aber dennoch nicht gereicht“, erklärte Ventker nach dem Einzelzeitfahren in 31:34 Minuten fair. In 31:04 Minuten war die mehrfache Welt- und Europameisterin sowie Olympiasiegerin noch 30 Sekunden schneller als Ventker.



30.04.2025

Sven Pieper sichert sich den Sieg in der AK beim SKS Mega-Sports-Mountainbikefestival in Sundern

Gütersloh (man). Mit dem SKS Mega-Sports-Mountainbikefestival in Sundern sind auch die Mountain-Biker des RSV Gütersloh in die Saison gestartet. Mit Rang elf in der Gesamtwertung von über 330 Teilnehmer sicherte sich der Langenberger Sven Pieper nach 55 km mit 1.200 Höhenmetern in 2:12:02 Stunden den Sieg in der Masterklasse 2. „Auf den ersten Kilometern auf der Straße wurde bereits so hart gefahren, dass es die Spitze ordentlich zersprengte“, erklärte Pieper von dem schnellen Start beeindruckt. In der zweiten Verfolgergruppe fahrend erwischte den 47-jährigen Langenberger vier Kilometer vor dem Ziel ein Hinterrad-Defekt und er musste die Gruppe und damit eine Top-Ten-Platzierung kampflos ziehen lassen. „Das hat mich noch ein paar Plätze gekostet“, ärgerte sich der RSVer. Für Pieper war es in Sundern bereits der zehnte Sieg in dieser Saison. Vereinskollege Markus Rehborn komplettierte als 21. das gute Abschneiden der RSVer. Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr ließ es Rehbron in diesem Jahr bewusste langsamer angehen und hatte dafür nach hinter raus deutlich mehr Kraft, was dazu führte, dass der RSVer in 2:21:31 Stunden gut 15 Minuten schneller war als im Vorjahr. Wenig später folgte Pascal Nicinski als 72. in 2:36:08 Stunden.
Eilig hatten es auch die Amateure beim Rundstreckenrennen in Krefeld-Fischeln. Nach überstandener Erkältung ließ es Felix Wigger auf dem eckigen 1,4 km langen Innenstadtkurs erst verhalten angehen. Auf den letzten Runden arbeitete sich der RSVer kontinuierlich nach vorne und freute sich im Ziel über Rang 14 unter gut 80 Amateurfahrern.


30.04.2025

Krefeld-Fischeln: Wadim Roor und Till Nieländer auf dem Treppchen. Pech, Sturz und Gehirnerschütterung bei Liljana Mayer

Im Rennen der Schülerklasse U15 überraschte der amtierende Deutsche Cross-Meister Kilian Schmitz zusammen mit seinem Vereinskollegen Alexander Immel (VfR Büttgen) die Konkurrenz und fuhr mit einer Startattacke einen Rundengewinn heraus. Till Nieländer versuchte anfangs noch vergeblich im Alleingang die Lücke zu schließen, nach einer dreiviertel Runde musste der zwölfjährige Harsewinkeler das Unterfangen aber abbrechen. Nach einem offensiven und aufmerksamen Rennen hatte der RSVer im Finale aber die schnellsten Beine und gewann den Sprint des Hauptfeldes und damit den dritten Platz. Für den Schützling der beiden RSV-Trainer Uwe Tyralla und Markus Nieländer war es der erfolgreiche Auftakt zu einer harten Woche mit fünf Rennen und zwei Meisterschaften in acht Tagen. Pech hatte hingegen Liljana Mayer. Die 14-jährige Stukenbrockerin konnte zwei Runden vor Schluss einem vor ihr gestürzten Fahrer nicht mehr ausweichen und musste nach einem Sturz mit einer Gehirnerschütterung das Rennen vorzeitig beenden. Freude zum Jubeln hatte dagegen Wadim Roor. In der Schülerklasse U13 sprintete der Briloner im Dress des RSV Gütersloh hinter Oskar Klisch (Schmitter Köln) auf den zweiten Platz.




25.04.2025

Daniel Boyko führt in der „Dusty Gravel Serie“ und will zur WM nach Nizza

Gütersloh (man). Einen feinen Erfolg feierte Daniel Boyko. Der Gravel-Spezialist des RSV Gütersloh führt in der belgischen „Dusty Gravel Serie“ nach zwei Läufen die Altersklasse AK P1 (50-59 Jahre) an. In der Männerklasse bedeuteten die Plätze sieben in Andenne und Rang sechs am Samstag im Lacs de l´Éau d´Heure den 30 Platz. „Es sind noch drei Läufe, da kann sich noch viel im Klassement verändern, aber momentan ist es einfach cool, die Altersklassenwertung anzuführen“, freute sich der 50-jährige RSVer über seinen Erfolg. Am kommenden Wochenende steht für Boyko mit dem „Marly Grav Race“ im niederländischen Limburg ein Qualifikationslauf für die Weltmeisterschaften am 18. und 19. Oktober im südfranzösischen Nizza auf dem Programm. Da gilt es 100 km mit 1.500 Höhenmetern auf dem Gravelrad über Wald- und Wiesenwege zu meisten.


24.04.2025

NRW-Bergmeisterschaften auf dem Bilster Berg: Gold, Silber und Bronze für Lydia Ventker, Wadim Roor, Marie Ehlscheidt, Sven Pieper und Joel Musiol

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben am Ostermontag bei den Offenen NRW-Bergmeisterschaften auf dem Bilster Berg bei Bad Driburg nicht lange nach den Medaillen suchen müssen. Auf der anspruchsvollen Automobil-Teststrecke mit seiner 4,2 km langen Runde und den 204 Höhenmetern pro Schleife waren die drei knackigen Anstiege von bis 21 Prozent das größere Problem. Bei Sonnenschein, einer ordentlichen Prise Wind und im Tagesverlauf immer frühlingshafteren Temperaturen sorgte Lydia Ventker für den größten Erfolg aus RSV-Sicht. Die 39-jährige RSVerin gewann aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus vor Katharina Venjakob (Team Plamatreat) und Karoline Goldschmidt (LKT) den NRW-Titel. Silber gewannen Wadim Roor in der Schülerklasse U13 und Marie Ehlscheidt in der weiblichen Jugend U17. Bronze sicherten sich zudem Sven Pieper in der Seniorenklasse 2 und Joel Musiol bei den Junioren.

Bereits in der vierten Runde sorgte Lydia Ventker mit einer Tempoverschärfung im längsten der drei Anstiege für eine Feldteilung. In der Folgezeit zerfiel die Spitzengruppe immer weiter, bis nur noch drei Fahrerinnen übrig waren. „Ich hatte mit dem Erfolg nicht gerechnet. Nach der Erkältung hatten wir diese Woche sehr hart trainiert um den Trainingsrückstand wieder aufzuholen. Darum hatte ich im Rennen eigentlich noch recht schwere Beine“, erklärte die RSVerin überrascht und zufrieden zugleich. Mit dem Sieg „im Gepäck“ blickt die ehemalige Berufs-Radfahrerin ihrem Start in der österreichischen Bundesliga am kommenden Wochenende recht entspannt entgegen.

Einen schweren Stand hatten die Elitefahrer des RSV Gütersloh in dem erlesenen und mit zahlreichen Profifahrern besetzten Teilnehmerfeld. Der 20-jährige Gütersloher Radprofi Henri Appelbaum (Tirol KTM Cycling Team) versuchte nach gut einem Drittel des Rennes als der „ranghöchste“ Fahrer einmal die Flucht nach vorne. Ohne Mitstreiter und gerade erst von einer Erkältung genesen, brach das in der Jugend des RSV Gütersloh ausgebildete Radsporttalent seinen Vorstoß schnell wieder ab und begnügte sich mit dem fünften Platz in der U23. Etwas besser lief es noch für Maxim Roor, der aus dem Juniorenkader des RSV Gütersloh zu Jahresbeginn zum Continental Profi-Team Rembe radnet gewechselt war, der im Massensprint zur Vizemeisterschaft raste. Paul Robert Kaminski folgte als 14. und in der Männer-Eliteklasse hatte Johannes Hodapp noch mit den Nachwirkungen vom Paderborner Osterlauf zu kämpfen. Mit ordentlich Laktat in den Beinen versuchte es der Schloß Holter immer wieder, aber für den letzten „Punsch“ fehlte die Spritzigkeit. Mit Rang neun sorgte der 23-jährige RSVer dennoch für ein tolles Resultat.

Ebenfalls angeschlagen startete Juniorenfahrer Joel Musiol mit den Elitefahrern bei getrennter Wertung ins Rennen. Zwei Tage zuvor hatte der 17-jährige Schloß Holter Auswahlfahrer im Trikot des Landesverbandes NRW beim Bahn-Bundessichtungsrennen im Olympiastützpunkt in Frankfurt-Oder geglänzt. Mehr als Rang vier in der Gesamtwertung und Platz drei in der NRW-Wertung war für den Schützling von RSV-Trainer Roman Nowak so nicht drin. „Das Bundessichtungsrennen ist dafür richtig gut gelaufen“, sprudelte es vor Euphorie aus dem Schloß Holter heraus. In 3:31 Minuten verbesserte das RSV-Talent in der 3.000 m Einer-Verfolgung seine Bestzeit um 9 Sekunden und riskierte in der 4.000 m-Mannschaftsverfolgung mit dem Landesverband Bayern erstmals die Übersetzung von 61/15. „Das habe ich sehr gut getreten bekommen“, freute sich Musiol. Umso enttäuschter war der RSVer von seinem 14. Platz im Ausscheidungsfahren. „Da habe ich mich selber eingebaut gehabt und bin dann durchgereicht worden“, ärgerte sich der sprintstarke RSVer. Seine Schnellkraft bewies der Schloß Holter dafür im abschließenden Madison. Mit seinem Cottbuser Partner fuhr der RSVer auf den 7. Platz und brillierte mit dem Gewinn der vorletzten Wertung. „Da bin ich noch einmal richtig tief gegangen“, so Musiol, der sich dafür aber die Anerkennung der Konkurrenz und von NRW-Leistungs-Koordinator Markus Schellenberger sicher sein konnte.
Ratlos stand derweil Sven Pieper im Ziel am Bilster Berg. Mit Rang sieben in der Gesamtwertung der Master 2 und Platz drei in der NRW-Meisterschaft hätte der Langenberger Masterfahrer eigentlich zufrieden sein können, aber der 47-jährige wollte mehr. „Ich habe ein paar mal angegriffen, aber es wollte nicht richtig rund laufen“, ärgerte sich Pieper, dass sich ausgerechnet dann die Gruppe des Tages sich absetzte, als er nicht dabei war. Sebastian Ventker und Martin Dauk rundeten als Gesamt-Zwölfter und 16. das gute Abschneiden der RSVer ab. In der Masterklasse 3 fuhr Markus Nieländer in der Gesamtwertung auf Rang 14 und Platz 10 in der NRW-Meisterschaft.

Die Schülerklassen starteten am Bilster Berg wie entfesselt. Die U15 fuhr bereits in der ersten Runde den Rückstand aus dem zeitlich versetzten Start zur Jugendklasse U17 auf und machte weiter Druck. In der Folgezeit erhöhten aber auch die Jugendfahrer das Tempo und das ganze Fahrerfeld fiel in viele kleine Gruppen auseinander. In der zweiten Verfolgergruppe fuhr Till Nieländer auf den siebten Platz. In der U13 zeigte der RSV-Nachwuchs ebenfalls eine starke Leistung. Wadim Roor wurde Dritter gesamt und NRW-Vizemeister und seine Teamkollegen Ole Kläsener und Leo Roggenkamp fuhren auf die Plätze fünf und sieben.



17.04.2025

Bundesliga-Premiere für Nick Kottmeyer und Top-Ergebnisse für das Ehepaar Ventker und Bernd Brune

Gütersloh (man). Für die Radrennfahrer des RSV Gütersloh stand das Bundesligarennen in Steinfurt ganz oben im Rennkalender. Auf dem schweren und windanfälligen Kurs setzte Lydia Ventker als 13. bei den Frauen eine Woche nach ihrem Auftaktsieg in Rheinzabern erneut ein Ausrufezeichen. In der Gesamteinzelwertung belegt die 39-jährige RSVerin nun den dritten Platz. Eine Bundesliga-Premiere feierte dagegen Nick Kottmeyer im Bundesliga-Team des Landesverbandes NRW. In der vierten Runde konnte sich der 16-jährige Harsewinkeler mit sechs weiteren Fahrern vom großen Feld der Junioren absetzen. Zwei Runden später wurden die Ausreißer aber wieder gestellt. In der Folgezeit musste der RSVer zusammen mit seinem Vereinskollegen Joel Musiol für ihren NRW-Teamkollegen Hendrik Helml die Bergwertung anfahren, was auch erfolgreich klappte und zum Sprung in eine neue Spitzengruppe führte. Diese mussten die beiden aber im weiteren Rennverlauf bei einsetzendem Regen aufgrund des hohen Tempos wieder ziehen lassen. Während Musiol mit Krämpfen in den Oberschenkeln vorzeitig vom Rad musste, rollte Kottmeyer im Hauptfeld nach 122 km als 49. über den Zielstrich an der Rolling-Brauerei.

Im Rennen der Masterklasse 2, 3 und 4 überraschte Bernd Brune nach einem extrem schnellen Rennen als Vierter. RSV-Teamkollege Sebastian Ventker zog einen Start bei den Amateuren vor. Nach 66 km sprintete der gebürtige Versmolder als 12. über den Zielstrich.




15.04.2025

Erfolgreiches Wochenende für den RSV. Lydia und Sebastian Ventker siegen. Johannes Hodapp auf Platz zwei

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben ihr erfolgreichstes Wochenende in der noch jungen Saison gefeiert. Lydia Ventker gewann das Auftaktrennen zur Frauen Bundesliga in Rheinzabern und sicherte sich das Führungs-Trikot. Bereits 2023 hatte die 39-jährige die Bundesliga Gesamt-Einzel- und Mannschaftswertung gewonnen. Ehemann Sebastian Ventker gewann ebenfalls in Rheinzabern. Nach Platz drei am Vortag in Schweigen fuhr der gebürtige Versmolder im Rennen der Masterklasse 2 zum Sieg. In der Juniorenklasse war Nick Kottmeyer eine Klasse für sich und entschied das Rennen zu seinen Gunsten. Ex-Profi Johannes Hodapp kommt nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber ebenfalls immer besser in Schwung und sprintete in Bissendorf aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus auf den zweiten Platz. Auf der Bahn brillierte bei den NRW-Bahnmeisterschaften in Büttgen der RSV-Nachwuchs. Lara Fuchs gewann bei den Juniorinnen dreimal Gold und Liljana Mayer fuhr in der Schülerklasse U15 viermal zur Vize-Meisterschaft.

Anders als zum Bundesligaauftakt der Österreichischen Rad-Bundesliga vor einer Woche fühlte sich Lydia Ventker zum Auftakt der Deutschen Bundesliga in Rheinzabern fit. „Das lief heute besser und die Beine waren frisch“, erklärte Ventker zufrieden und zeigte sich in ihrer typischen Manier von Beginn angriffslustig. Auf dem windanfälligen und profilierten 19,7 km langen Kurs konnte sich die Düsseldorferin im Dress des RSV Gütersloh jedoch weder mit einem Solo noch mit einer Spitzengruppe absetzten. „Bei dem Wind lief immer alles wieder zusammen“, erklärte die 39-jährige, die sich auf den letzten Kilometern auf einen Massensprint des auf 30 Fahrer geschrumpften Hauptfeldes konzentrierte. „Ich habe erst versucht mich in den Sprint-Zug von LKT einzuklinken, aber das war mir 2 km vor dem Ziel zu eng“, entschied sich Ventker es auf eigene Faust zu versuchen. Bereits an der vorletzten Kurve war die RSVerin an der ersten Position und eröffnete auf der Zielgeraden früh den Sprint. „Das da keine andere Fahrerin mehr vorbei kam, konnte ich kaum glauben“, erklärte Ventker nach 97 km überrascht und zufrieden zugleich. Auch Bundestrainer Andre Korff zeigte sich überrascht. Mit Messane Bräutigam sprintete eine Profi-Radfahrerin auf den zweiten Platz.

Starker Wind setzte auch den Radrennfahrern im niedersächsischen Bissendorf zu. Auf dem windanfälligen Kurs mit seinem kleinen „Huckel“ der gefühlt jede Runde in Stück höher wurde zeigte Johannes Hodapp ein starkes Rennen. Bereits in den ersten Runden zerfiel das Feld der Eliteklasse in drei Gruppen. In der ersten Gruppe war der RSV Gütersloh mit Johannes Hodapp und Alexander Hötte vertreten. Gut 25 km vor Rennende konnte sich Hodapp mit zwei weiteren Fahrern aus der Spitzengruppe lösen und einen komfortablen Vorsprung herausfahren. Im Finale musste sich der Ex-Profi nur dem früheren Junioren-Nationalkaderfahrer Luca Bockelmann geschlagen geben und wurde Zweiter. Alexander Hötte, Norbert Seewald, Paul-Robert Kaminski und Moritz Kaase rundeten als 15, 19., 20. und 21. das gute Abschneiden der RSVer ab. Im Amateurrennen konnten sich Dorian Lübbers und Felix Wigger in der Spitzengruppe positionieren. Im Finale war Lübbers erst „eingebaut“ und musste sich bei starken Gegenwind mit dem vierten Platz begnügen. Felix Wigger freute sich über Rang zwölf.

Die Masterfahrer des RSV Gütersloh konnten ebenfalls an die Erfolge der Frauen und Elitefahrer anknüpfen. Beim schweren Straßenrennen um den Großen Preis der Südlichen Weinstraße in Schweigen sprintete Sebastian Ventker nach 100 km auf den dritten Platz. „Im Finale habe ich etwas zu sehr gepokert und war am vorletzten Anstieg zu weit hinten“, erklärte Ventker. Am Zielanstieg hatte der gebürtige Versmolder die beiden Ausreißer jedoch wieder gestellt. Allerdings hatte die Aufholjagd zu viele „Körner“ und Ventker musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Vereinskollege Sven Pieper haderte mit einigen taktischen Fehlern im Finale und musste sich mit Rang fünf begnügen. Gut erholt präsentierte sich Sebastian Ventker am Sonntag in Rheinzabern. Bei dem Kriteriumsradrennen attackierte der RSVer über die zweite Wertungsabnahme hinweg und setzte sich zusammen mit Mike Scheibe (RSV BW Meinigen) vom Feld ab um einen sicheren Sieg in der Masterklasse 2 herauszufahren. In Bissendorf fuhren derweil Martin Dauk auf den elften Rang der Masterklasse 2 und Markus Nieländer auf Rang 12 der Senioren 3.
Erfolgreiches Wochenende


15.04.2025

Lara Fuchs fährt drei NRW-Titel ein und Silber für Liljana Meyer. Nick Kottmeyer siegt in Breidenbach

Der Nachwuchs des RSV Gütersloh brillierte auf der Straße und der Bahn. Das schwere Straßenrennen in Breidenbach nutzte Nick Kottmeyer um sich für das anstehende Bundesligarennen in Steinfurt einzurollen. Bereits am Vortag hatte der Harsewinkeler bei der Mastholter RTF die 115 km-Tour mit einem Stundenmittel von 35 km/h abgespult. Nach 50 km mit 600 Höhenmetern feierte der RSVer einen ungefährdeten Sieg. In Bissendorf zeigte sich Liljana Mayer im Rennen der Schülerklasse U15 von den NRW-Bahnmeisterschaften vom Vortag gut erholt und fuhr nach einem taktisch klugen Rennen als zweitschnellstes Mädchen auf den achten Platz in einem gut besetzten Rennen. In der Jugendklasse U17 wurde Marie Ehlscheidt als 17. notiert. Besonders erfolgreich verliefen die RW-Bahnmeisterschaften in Büttgen für den RSV-Nachwuchs. In der Juniorenklasse gewann Lara Fuchs sowohl im Punktefahren, in der Einerverfolgung und im Ausscheidungsfahren den NRW-Titel. Silber sicherte sich mit Bestzeit über 500 m und 2.000 m Liljana Mayer und zudem noch im Ausscheidungs- und dem Punktefahren. Till Nieländer hatte nach Bestzeit über 500 m und 2.000 m angesichts einer aufziehenden Erkältung die Kraftreserven erschöpft und blieb im Ausscheidungs- und Punktefahren als .. und .. deutlich unter seinen Möglichkeiten. Pech hatte hingegen Joel Musiol. Der Juniorenfahrer startete für das NRW-Bundesliga-Team bei der internationalen Cottbuser Etappenfahrt. Nach einem starken Auftakt als bester NRW-Fahrer am Freitag trotz zweier Stürze war der dritte Sturz am Sonntag in dem 120 km-Rennen einer zuviel. Mit Materialschaden musste der Schloß Holter das Rennen vorzeitig beenden.






03.04.2025

Johannes Hodapp fährt in Glandorf in die TopTen und weitere gute Ergebnisse vom Wochenende

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh haben beim 1. Glandorfer Volksbank Giro ihre Erfolgsserie weiter fortgeschrieben. In der Eliteklasse sprintete Ex-Profi Johannes Hodapp aus einer größeren Spitzengruppe auf den siebten Platz und Dorian Lübbers verpasste bei den Amateuren als Zweiter den Sieg nur knapp. Derweil freute sich Bernd Brune in der Masterfahrernklasse über den fünften Platz und Ole Kläsener zeigte als Vierter ein starkes Rennen in den Schülerklasse U13. RSV-Neuzugang Joel Musiol freute sich derweil als Sechster der Juniorenklasse bei „Rund um Merken“ über eine gelungene Generalprobe für das schwere dreitägige UCI-Etappenrennen in Cottbus mit dem NRW-Bundesliga-Team.

Der flache, aber windanfällige 1,6 km lange Rundkurs in Glandorf animierte fast alle Rennklassen von Beginn an ein hohes Tempo anzuschlagen. Entsprechend sportlich starteten auch die Elitefahrer ins Rennen und bereits nach wenigen Runden gab es die ersten Attacken. Zur Rennmitte löste sich eine Spitzengruppe aus dem Hauptfeld und wenig später eine kleine Verfolgergruppe mit Johannes Hodapp. Zwei Runden vor Schluss hatten die Verfolger die Spitzengruppe gestellt und es kam zum Sprint einer größeren Ausreißergruppe. „Die Aufholjagd hatte Kraft gekostet, weshalb es im Sprint nur zum siebten Rang reichte“, erklärte Hodapp etwas enttäuscht. Von dem Rennen zeigte sich der RSVer angetan. „Das Rennen hat definitiv Potential für mehr“, erklärte der RSVer. Lukas Riepe, Norbert Seewald und Alexander Hötte rundeten als 13., 18. und 32. das gute Abschneiden der RSVer ab. Am Sonntag in Düren-Merken fuhren Moritz Kaase und Norbert Seewald auf die Plätze 23 und 27.




03.04.2025

Im ersten Rennen nach zwei Jahren fährt Dorian Lübbers auf Platz zwei. Bernd Brune und Ole Kläsener fahren in die TopTen

In der Amateurklasse konnte sich Dorian Lübbers nach einem Drittel des Rennens mit fünf weiteren Fahrern vom Feld absetzen und schnell einen deutlichen Vorsprung herausfahren. Ein schwerer Sturz zum Ende des Rennens sorgte erst für eine Unterbrechung und dann zu einem Neustart mit denselben Abständen von vor dem Sturz. Im Finale setzte sich Lübbers bereits vor der Zielkurve an die erste Stelle und konnte nur noch vom Ex-Profi Daniel Klemme abgefangen werden. „Nach zwei Jahren beruflich bedingter Pause war es wieder mein erstes Rennen mit einer vernünftigen Vorbereitung“, erklärte Lübbers zufrieden.

Bei den Seniorenfahrern kannten Mario Carl und Lars Geisler von Beginn an nur Vollgas. Bereits nach drei Runden stand die dreiköpfige Spitzengruppe. „Ich war erst eingebaut und konnte nicht mitfahren. Als die Lücke aufging, war der Abstand schon zu groß um noch hinzuspringen“, erklärte Bernd Brune verärgert. Im Finale musste sich der RSVer nur dem ehemaligen Deutschen Meister Rainer Beckers (Adam Donner Master Racin Team) geschlagen geben und wurde Fünfter.

Zufrieden war auch Ole Kläsener. Der Gütersloher löste sich auf den letzten aus einer kleinen Verfolgergruppe und verpasste als Vierter der Schülerfahrer U13 das Treppchen nur ganz knapp.



28.03.2025

...und hier die Amateure, Master, Offroad-Fahrer des RSV Gütersloh

Amateure, Master, Offroad:
Daniel Bojko, Bernd Brune, Martin Dauk, Kai Engels, Artur Lang, Martin Masson, Daniel Meinert, Pascal Nicinski, Markus Nieländer, Roman Nowak, Sven Pieper, Markus Rehborn, Björn Rüter, Uwe Schubert, Florian Schweter, Dirk Strothmann, Sebastian Ventker, Tobias Werner.
Foto: Markus Nieländer



27.03.2025

Lydia Ventker, Felix Wigger und Bernd Brune fahren in den Spitzengruppen mit

Auf dem windanfälligen und profilierten 6 km Rundkurs Flüggendorf zerlegte sich das Feld der Amateurfahrer auf der Windkante in viele kleine Gruppen. Mit Renngeschick und Übersicht schaffte Felix Wigger (RSV Gütersloh) den Sprung in die Spitzengruppe und freute sich nach 80 km flotten und anstrengenden Kilometern über den 5 Platz. Nicht ganz so gut lief es für den Gütersloher bei seinem zweiten Start an diesem Wochenende in Rieps. Auf der schweren 8 km-Runde erreicht Wigger im Hauptfeld das Ziel. Im Finale wollte der RSVer auf der abschüssigen Zielgeraden jedoch nicht zuviel riskieren und musste sich mit dem 18. Platz begnügen.

Gütersloh (man). Die übrigen RSVer weilten derweil beim 1. Olfener Frühjahrs-Cup. Im Frauenrennen war für Lydia Ventker die Favoritenrolle eine schwere Hypothek.. „Ich weiß nicht, wie oft mir die anderen nach meinen Attacken ans Hinterrad gefahren und dann aber nicht weitergefahren sind“, ärgerte sich die RSVerin, dass die Konkurrenz nicht mitgeführt hat um sich mit einer kleinen Gruppe abzusetzen. In der Schlussrunde konnte sich dann eine Fahrerin absetzen, weil die Konkurrenz nur auf die Aktion von Ventker wartete. Im Massensprint des auf Platz zwei liegenden Feldes wurde Ventker dann zweite und damit Dritte insgesamt. Bei den mit den Frauen gestarteten Juniorinnen belegte die Gütersloherin Lara Fuchs den zweiten Platz.

In den Rennen der Masterklasse erzielte Bernd Brune als Dritter der Senioren 3 das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Nach einem abwechslungsreichen Rennen konnte sich der RSVer auf dem 5,9 km langen und leicht profilierten Rundkurs drei Runden vor Schluss zusammen mit Mario Carl (Velo Club Eichsfeld) und Andreas Jung (Leeze Facory Racing Masters) vom Hauptfeld absetzen. Im Finale erwichste der gebürtige Meller den leichten Linksknick in der Zielgeraden nicht optimal und die Konkurrenz schlüpfte innen durch. „Mit dem dritten Platz und der Form bin ich dennoch zufrieden. Nur beim Sprinten hakt es noch etwas“, erklärte Brune nach dem Rennen. Kai Engels (11.) und Markus Nieländer (16.) komplettierten das gute Abschneiden der RSVer. Den Sieg sicherte sich Andreas Jung vor Mario Carl. In der Masterklasse 2 belegten Martin Dauk, Björn Rüter, Artur Lang und Sebastian Ventker die Plätze 13, 27, 28 und 29.



27.03.2025

Der Lizenzkader des RSV Gütersloh

Gütersloh (man).
Der Lizenzkader des RSV Gütersloh in der Übersicht – Elite und Frauen:
Lydia Ventker, Lisa und Sarah Strothmann, Michel Gießelmann, Johannes Hodapp, Alexander Hötte, Moritz Kaase, Paul Kaminski, Adrian Kerksiek, Lukas Riepe, Norbert Seewald.
Foto: Markus Nieländer



26.03.2025

12. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup: Lara Fuchs (Juniorinnen U19), Marie Ehlscheid (weibliche Jugend U17), Lijana Mayer (Schülerinnen U15) und Till Nieländer (Schüler U15) siegen und gewinnen die Gesamtwertung

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind mit dem Schwung von der Team-Präsentation in den Straßenrennen am Samstag in Salzkotten und Sonntag in Olfen zu fünf Siegen und zahlreichen vorderen Platzierungen gesprintet. Besonders erfolgreich war der Nachwuchs, der bereits am Samstag in Salzkotten den Finallauf des fünf Rennen umfassenden 12. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cups bestritt. Mit Lara Fuchs (Juniorinnen U19), Marie Ehlscheid (weibliche Jugend U17), Lijana Mayer (Schülerinnen U15) und Till Nieländer (Schüler U15) feierten die RSVer zum Abschluss vier Siege. Gleichzeitig gewannen die vier auch in ihrer Altersklasse den Gesamtserie.
Der Nachwuchs des RSV Gütersloh bestritt bereits sein zweites Wochenende mit zwei Starts in der noch jungen Straßensaison. Nach dem Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup am Samstag in Salzkotten stand am Sonntag Olfen auf dem Programm. Im Rennen der weiblichen Jugend U17 überraschte Marie Ehlscheidt im Sprint des geschlossenen Feldes als Zweite hinter der fünffachen Deutschen Meisterin Josefine Wendel. Bereits am Vortag hatte die RSVerin mit dem Sieg in Salzkotten sich auch die Gesamtwertung des Alpecin OWL-Nachwuchs-Cups gesichert. Im Rennen der Schülerklasse U15 war von Beginn an „Zug auf der Kette“ und eine Attacke folgte der nächsten. Nach einer Runde hatte sich das Feld entsprechend zerlegt. An der Spitze fuhr der amtierende Deutsche Crossmeister Kilian Schmitz (VfR Büttgen) einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen und dahinter zwei Verfolger. Mit etwas Abstand folgte das Hauptfeld und weitere versprengte Gruppen. „Ich hätte bei der Attacke von Kilian vielleicht doch hinspringen sollen“, ärgerte sich Till Nieländer nach dem Rennen etwas zu lange gezögert zu haben und so zumindest de Verfolgergruppe verpasst zu haben. Im Sprint des Hauptfeldes kam der 12-jährige Harsewinkeler etwas zu früh auf Position eins in den Wind und musste sich mit dem neunten Platz zufrieden geben. Teamkollegin Liljana Mayer fuhr ein starkes Rennen und erreichte mit dem Hauptfeld der Jungen das Ziel und sicherte sich mit einem deutlichen Vorsprung den Sieg bei den Schülerinnen U15. Bereits am Vortag hatten Liljana Mayer und Till Nieländer ihre Rennen in Salzkotten gewonnen und sich so die Gesamtwertung im Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup gesichert. In der Schülerklasse U13 fehlten Wadim Roor als Drittem in Olfen zum Sieg nur wenige Meter. Bereits am Vortag war der Briloner im Trikot des RSV Gütersloh in Salzkotten Zweiter geworden und hatte diese Platzierung auch in der Gesamtwertung belegt. Dritter wurde RSV Team-Kollege Ole Kläsener sowohl im Abschlussrennen als auch in der Gesamtwertung.

Die Junioren bei der Team-Präsentation mit Trainern und Erik Zabel.
Marie Ehlscheidt, Lara Fuchs, Liljana Mayer, Ole Kläsener, Nick Kottmeyer, Joel Musiol, Till Nieländer, Leo Roggenkamp, Wadim Roor, Adonai Teame.
Foto: Markus Nieländer




26.03.2025

Autohaus Markötter: Sprüche des Tages

Gütersloh (man).

Zitat Zabel

„Ich habe so geliebt Radrennenfahren zu fahren und mit dem Team unterwegs zu sein, ich hätte dafür auch Geld gezahlt um dabei zu sein“, erklärte Zabel seine Leidenschaft für den Radsport.

„Vertragsverhandlungen haben bei mir nie länger als zehn Minuten gedauert. Es kommt nicht darauf an, was man oder wie viel man bekommt und was der andere bekommt, sondern ob man selber damit zufrieden ist“, erklärte Zabel, der auf einen Manager zeitlebens verzichtete.
Foto: Markus Nieländer


25.03.2025

Erik Zabel begeistert im Autohaus Markötter die Zuschauer bei der Team-Präsentation des RSV Gütersloh

Gütersloh (man). Zahlreiche Deutsche Radprofis haben die Team-Präsentation des RSV Gütersloh in den letzten Jahren bereichert, doch noch nie war der Andrang so groß wie am vergangenen Freitagabend. Mit Erik Zabel präsentierte der RSV Gütersloh einen der erfolgreichsten deutschen Sprinter. Der 54-jährige „Ete“ begeisterte die über 200 Zuschauer im komplett „ausverkauften“ Autohaus des Hauptsponsors Markötter.
Zabel wusste mit seiner lockeren und sehr nahbaren Art das Publikum zu begeistern, in dem mit dem designierten BDR-Präsidiumsmitglied Detlef Wittenbreder, dem Landtags-Abgeordneten Raphael Tigges, dem Kreissportbund-Vorsitzenden Hans Feuß sowie einigen Mitgliedern des NRW-Radsportverbandes zahlreiche Vertreter aus Sport und Politik weilten.
Im Gespräch mit den beiden Moderatoren Boris Fastring und Marcel Klöpping erzählte Erik Zabel von seinen Anfängen als Nachwuchsfahrer und wie er nach dem Mauerfall über das Bundesliga-Team von Olympia Dortmund zum Profi-Team „Telekom“ wechselte. Interessant waren aber auch die Schilderungen über die Zeit beim Profi-Team Telekom und wie sich der Radsport gegenüber „früher“ zu heute gewandelt hat. „Das ist heute eine komplett andere Welt. Ich hatte nie einen Manager. Heute haben die meisten schon ab der Jugend- oder Juniorenklasse einen Manager. Was aber auch gut ist“, so Zabel weiter.
Zudem beeindruckt Zabel, der seinerzeit noch eine kaufmännische Ausbildung bei einem Sponsor machte, die technische und sportliche Weiterentwicklung. „Wir sind früher noch richtig Rad gefahren und wenn wir Lust hatten, sind wir noch zwei Berge mehr schnell hochgefahren. Heute ist die Trainingssteuerung sehr wissenschaftlich“, führte Zabel aus und sieht in der Leistungssteigerung und dem immer höheren Geschwindigkeiten im Peloton auch den Grund für die Zunahme der Stürze.
„Die Tour de France ist Stress pur, weil alle abliefern müssen. Sowohl Fahrer, Teams, Begleiter und Journalisten. Trotzdem wollen alle hin und nach fünf Tagen will die Hälfte wieder nach Hause“, erklärte Zabel, der auch nach seiner aktiven Karriere noch 20.000 Kilometer im Jahr mit dem Rad fährt. „Für den Sport und den Instinkt der Fahrer wäre es vielleicht mal ganz gut, wenn wieder ohne Funk gefahren wird. Die Fahrer sind ja keine ferngesteuerten Roboter“, sieht Zabel auch einige Entwicklungen kritisch. Ansonsten ist für den Frödenberger der Radsport die schönste Sache der Welt. „Der Radsport ist ein gemeinsames Thema für Eltern und Kinder. Da gibt es gemeinsame Gespräche und nicht nur das Smartphone. Zudem vermittelt der Radsport viele positive Werte“, so Zabel.
Die erste Etappe des Abends gehörte jedoch Hans-Jörg Eggert. Der Sportwart und Sportliche Leiter des RSV Gütersloh, zudem Haupt-Organisator der Team-Präsentation, ist zugleich Mitarbeiter im Autohaus Markötter. Er wurde für seine 25-jährige Firmenzugehörigkeit, die Ende März mit dem Einritt in den Ruhestand endet, durch den Geschäftsführer Philipp Kielhorn mit dem Gelben Trikot ausgezeichnet. Zusammen mit Erik Zabel (Grünes Trikot) sowie dem Gesellschafter-Geschäftsführer Ralf Markötter (gepunktetes Trikot) durfte Eggert auf das Podest. „Wir habe eine gesellschaftliche Verantwortung und verbinden Mensch und Marke“, erklärte Kielhorn beim Blick in die Runde erfreut.
Größter Radsportverein in OWL setzt auf bewährten Kader
Mit 37 Lizenzfahrern der Schüler- und Jugendklasse, sowie Elite-Amateuren und Masterfahrern zählt die Renn-Equipe des RSV Gütersloh zu den größeren Radsport-Teams in NRW. Dabei setzt Ostwestfalens größter Radsportverein auf einen bewährten Kader. Lydia Ventker ist nach zwei Jahren als Berufsradfahrerin zu ihrem „Stammverein“ zurückgekehrt und ist mit zwei Siegen überaus erfolgreich in die Saison gestartet.
Die Ex-Profis Johannes Hodapp und Michel Gießelmann zählen angesichts ihrer Erfahrung immer noch zu den stärksten Elitefahrern in NRW. Bahnspezialist Moritz Kaase sucht in diesem Jahr neben den Steherrennen zusammen mit Norbert Seewald einige Herausforderungen in den Alpen. Die beiden gebürtigen Bielefelder Adrian Kerksiek und Paul Kaminski hoffen auf eine positive Weiterentwicklung. Mit acht Siegen im vergangenen Herbst war Marcel Furmaniak einer der erfolgreichsten RSVer. Nach erfolgter Knie-OP sucht er wieder den Anschluss. Lukas Riepe ist nach abgeschlossenem Studium und dem Wechsel in den Beruf sowohl auf der Straße und dem Gelände aktiv.
Der Bereich der Masterfahrer freut sich der RSV Gütersloh über die Rückkehr von Roman Nowak. Der ausdauernde und tempofeste Osnabrücker kehrt nach zwei Jahren zurück und unterstützt zudem das Trainerteam. Mit Bernd Brune, dem zweifachen Deutschen MTB-Meister Sven Pieper, Markus Rehborn, Martin Masson, Björn Rüter, Martin Dauk und Sebastian Ventker verfügt der RSV über zahlreiche erfahrene Rennfahrer die immer für eine vordere Platzierung in Frage kommen und im Offroad-Bereich stark aktiv sind.
Das Nachwuchs-Team könnte angesichts von zehn Fahrern einige Verstärkungen verkraften. Mit Liljana Mayer, Till Nieländer, Joel Musiol und Nick Kottmeyer verfügt der RSV Gütersloh jedoch über vier NRW-Kaderathleten, die in der vergangenen Saison weit über 30 Siege einfuhren.
Foto: Markus Nieländer





20.03.2025

Beim 11. Herforder Frühjahrspreis stehen Lydia Ventker und Lara Fuchs auf dem Treppchen

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten beim 11. Herforder Frühjahrspreis ihre Erfolgsserie weiter fortschreiben. Im Frauenrennen dominierte Lydia Ventker und bei den Juniorinnen fuhr Lara Fuchs auf den zweiten Platz. Nick Kottmeyer überraschte als Dritter eines stark besetzten Juniorenrennens. Bei den Elitefahrern zeigte sich Johannes Hodapp gut sechs Wochen nach überstandenem Pfeiferschen Drüsenfieber schon wieder in einer sehr starken Form und sprintete hinter drei Ausreißern aus der Verfolgergruppe auf den 13. Platz in einem mit zahlreichen Profis besetzten Rennen. Teamkollege Alexander Hötte fuhr auf den 45. Platz und Paul Robert Kaminski belegte den 59. Platz. Im Amateurrennen fuhr Felix Wigger im Hauptfeld als 26. über den Zielstrich.

Zur Rennmitte setzte sich Lydia Ventker zusammen mit Inka Tulowitzki (Wheel Divas Cycling Team) vom Feld ab. Wenig später schlossen die beiden Niederländerinnen Florien Bolks (WV Schijndel) und Wendy Oosterwoud (NWVG Uplus) auf. Zu viert vergrößerte das Quartett den Vorsprung auf 22 Sekunden. „Im Finale habe ich diesmal nicht wie in den Vorjahren den Fehler gemacht und bin von vorne gefahren“, erklärte Ventker ihre geänderte Taktik auf der lang ansteigenden Zielgeraden mit heftigem Gegenwind. Mit deutlichem Vorsprung gewann die RSVerin vor Bolks und Oosterwoud.




20.03.2025

Bernd Brund verpasst als Vierter die Treppchenplatzierung. Gute Plazierungen auch für Markus Nieländer, Sebastian Ventker, Martin Dauk und Arthur Lang

In der Masterklasse 3 verpasste Bernd Brund als Vierter die Treppchenplatzierungen nur ganz knapp. Bereits in der zweiten von 14 Runden hatte sich der RSVer zusammen mit sechs weiteren Fahrern vom Feld abgesetzt und einen deutlichen Vorsprung herausgefahren. Teamkollege Markus NIeländer wurde 18. und in der Masterklasse 2 verpasste Sebastian Ventker die vierköpfige Spitzengruppe. „Als die sich abgesetzt haben, steckte ich zu weit hinten im Feld um mitzufahren“, ärgerte sich Ventker über die verpasste Chance, denn die Form hätte für die Ausreißergruppe locker gereicht. Als 13. sorgte der gebürtige Versmolder dennoch für das beste Ergebnis aus RSV-Sicht in der Masterklasse 2. Martin Dauk und Arthur Lang komplettierten als 18. und 31. das gute Abschneiden der RSVer.


20.03.2025

Nick Kottmeyer fährt in Herford auf Platz drei

Im Nachwuchsbereich setzte Nick Kottmeyer als Dritter ein Ausrufezeichen in einem mit zahlreichen Bundesligafahrern bespickten Feld. Sieben Runden vor Schluss setzte der 16-jährige Harsewinkeler sechs Ausreißern um den späteren Sieger und letztjährigen Bundesliga-Sieger Moritz Maus (RSC Turbine Erfurt) nach. „Da musste ich richtig tief gehen“, erklärte der RSVer, der im vergangenen Jahr als Fünfter der Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren geglänzt hatte. In der Folgezeit reduzierte sich die Spitzengruppe angesichts des hohen Tempos auf drei Fahrer. „Im Finale konnte ich gar nicht mehr mitsprinten, so kaputt war ich“, erklärte Kottmeyer erschöpft und zufrieden zugleich um anschließend mit dem Rennrad die Heimreise anzutreten. Vereinskollege Joel Musiol sprintete als Zweiter des Feldes auf den achten Platz. Das Rennen der Schülerklasse U15 ähnelte angesichts der Besetzung wie eine kleine Deutsche Meisterschaft. Der NRW-Kader war fast komplett vertreten, dazu die starken Fahrer aus Niedersachsen, Leipzig und Berlin. Entsprechend sportlich ging es von Beginn an zur Sache. Hinter sechs Ausreißern sprintete Till Nieländer im Hauptfeld als 17. über den Zielstrich und Liljana Mayer wurde 21. In der Schülerklasse U13 freute sich Wadim Roor über den neunten Platz.


20.03.2025

Weltstar Erik Zabel in Gütersloh

Radsport: RSV Gütersloh hat für seine ausgebuchte Teampräsentation am Freitag den umstrittenen Erik Zabel als Ehrengast eingeladen. Verein rechnet mit kritischen Kommentaren.

Von Uwe Kramme

Gütersloh. Hans-Peter Durst, Olaf Ludwig, Fabian Wegmann, Jörg Ludewig, Christian Knees, Marcel Kittel und im letzten Jahr Andre Greipel. Die Liste der Ehrengäste bei der Teampräsentation des RSV Gütersloh liest sich schon lange wie ein Auszug aus dem Who‘s Who des deutschen Radsports. Trotzdem ist es den Grünweißblauen gelungen, noch einen draufzusetzen.
Am morgigen Freitag, 21. März, kommt zu dieser in Radsportkreisen fast schon Kultstatus genießenden Veranstaltung mit Erik Zabel ein Weltklassesprinter, der mit seinen zahllosen Siegen für das Team Telekom in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren den Radsport in Deutschland geprägt und vor allem bei den Übertragungen von der Tour de France Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte gelockt hat.
„Zumindest zwischen Hannover und Köln gibt es keinen Verein, der etwas Vergleichbares auf die Räder bringt“ freut sich Hansi Eggert, der Geschäftsführer des RSV Gütersloh, über das enorme Interesse an der Teampräsentation 2025. Die gut 200 Eintrittskarten seien jedenfalls „im nu vergriffen“ gewesen. „Das hätte ich niemals für möglich gehalten, als wir seinerzeit mit vier, fünf Bierzeltgarnituren für die Familien unserer Fahrer angefangen sind.“
Allerdings sei der Stellenwert dieses Saisonstarts als gute Gelegenheit, den Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren, inzwischen aber auch ein ganz anderer. Auch, aber nicht nur, weil es weniger Rennen gebe, räumt Eggert ein. Der vom szenekundigen Rennsprecher Boris Fastring und von Marcel Klöpping, dem ehemaligen Unternehmenssprecher der im Profiradsport engagierten Bielefelder Dr.-Wolf-Gruppe moderierte Radsport-Abend im Autohaus des RSV-Sponsors Markötter beginnt um 18 Uhr.
Allerdings hätte sich der RSV Gütersloh nach der Stippvisite des absoluten Sympathieträgers Andre Greipel vor Jahresfrist mit Auswahl und Einladung des nächsten Ehrengastes schwergetan, räumt sein Geschäftsführer ein. Nicht etwa, weil es an Kandidaten gefehlt hätte. „Sondern weil einige von denen, die wir jetzt noch auf dem Zettel haben, nicht unproblematisch sind, so wie auch Erik Zabel.“ Tatsächlich hat der 54 Jahre alte Berliner nicht nur mit seinen beeindruckenden Rennerfolgen Radsportgeschichte geschrieben. In seiner großen Karriere, die 1988 mit dem fünften Platz im Punktefahren bei der Junioren-Weltmeisterschaft für die DDR auf Touren gekommen ist, gibt es auch dunkle Doping-Kapitel.
Im Mai 2007 gestand Erik Zabel, bei der Tour de France 1996 eine Woche lang Doping mit Epo betrieben zu haben, sprach von einer Art Testphase und fügte, wie im Spiegel-Artikel „Doping-Beichte unter Tränen“ festgehalten wird, hinzu, dass er danach nie wieder gedopt habe. Weil es zu diesem Zeitpunkt bereits verjährt war, gab es keine Bestrafung für dieses Dopingvergehen. Zabel, 1996 Gewinner des Grünen Trikots für den punktbesten Fahrer, behielt seinen Platz in der Siegerliste der Tour.
2013 legte ein Report der Anti-Doping-Kommission des französischen Senats über 2004 mit neuen Testverfahren vorgenommene Untersuchungen von Urinproben bei der – von Zabel ebenfalls in grün beendeten – Tour de France 1998 jedoch nahe, dass der deutsche Ausnahmesprinter erneut mit Epo gedopt hatte. Kurz darauf gestand Zabel, der 2008 seine Karriere beendet hatte, von 1996 bis 2003 mit Epo, Cortison und Eigenblut gedopt zu haben. „Meine Schuld wird mich immer begleiten“, titelte die Süddeutsche Zeitung.
„Wir haben im Vorstand lange diskutiert, ob wir ,Ete‘ einladen sollen oder nicht“, berichtet Hansi Eggert. Den Ausschlag hätte gegeben, dass ein Ex-Weltstar mit so einer Vergangenheit den wissbegierigen eigenen Nachwuchsfahrern womöglich noch viel mehr auf ihren weiteren Weg mitgeben könnte, als ihnen von tollen Rennen, großen Siegen, schmerzhaften Niederlagen, ausgeklügelten Renntaktiken und hartem Training zu erzählen wie seine Vorgänger in Gütersloh. „Ich bin gespannt, welche Themen unsere Moderatoren setzen, welche Fragen sie stellen, welche Antworten sie bekommen“, sagt der Geschäftsführer des RSV. In Sachen Doping sei es im Radsport in letzter Zeit ja „sehr ruhig, vielleicht sogar etwas zu ruhig“ geworden, fügt Eggert nachdenklich hinzu.
Bestärkt sehen sich die RSV-Verantwortlichen in ihrer Entscheidung allerdings nicht nur durch die „große und durchweg positive Resonanz“ (Eggert) auf die Einladung zur Teampräsentation 2025. „Erik Zabel und sein Sohn Rick, ebenfalls ein ehemaliger Profi, sind in letzter Zeit ja in etlichen Talkshows aufgetreten und haben sehr offen geredet und zudem viel über ihre interessanten, aktuellen Tätigkeiten im Radsport preisgegeben“, stellt Eggert fest. Anders als in den Vorjahren rechne er allerdings damit, dass es dieses Mal „gerade in den sozialen Medien“ aber auch „kritische Kommentare nach dem Motto, wie könnt ihr einen Dopingsünder nur zu Wort kommen lassen, geben könnte.
Kritische Worte – gerne auch von Erik Zabel – würde sich der Geschäftsführer des RSV Gütersloh dagegen zu einem ganz anderen Thema sogar wünschen. Eggert sieht nämlich den (Vereins-)Radsport wegen der Renngemeinschaften, die sich dank geänderter Regularien vermehrt bilden würden, vor einer schwierigen Saison 2025. „Man kann doch inzwischen alle vier Wochen in einem anderen Trikot fahren“, schimpft Eggert. „Dabei bringen nicht die Renngemeinschaften die Talente hervor, sondern es sind die Vereine, denen durch diese Entwicklung auch noch das Akquirieren von Sponsoren schwer gemacht wird.“

Zur Person
Der am 7. Juli 1970 in Ost-Berlin geborene Erik Zabel, ist einer der erfolgreichsten deutschen Radrennfahrer. Neben dem Gewinn zahlreicher Klassiker wie Mailand – Sanremo 1997, 1998, 2000 und 2001 begründete der Sprintspezialist seinen Ruf vor allem mit spektakulären Auftritten bei den großen Landes-Rundfahrten. Mit zwölf Etappensiegen sicherte sich Zabel von 1996 bis 2001 sechsmal das Grüne Trikot des besten Sprinters bei der Tour de France. Bei der Vuelta a Espana setzte sich der Deutsche Straßenmeister von 1998 und 2003 auf acht Etappen durch und sicherte sich dreimal das Blaue Trikot des Punktbesten. 2008 beendete Zabel seine 1993 mit dem Wechsel vom RC Olympia Dortmund zum Team Telekom begonnene Profikarriere im Team Milram. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Zabel als Berater bei Rennen und in diversen Profiteams sowie als Markenbotschafter des deutschen Radherstellers Canyon.





19.03.2025

RSV Gütersloh: Axel Bohnensteffen ist neuer Präsident

RSV Gütersloh Axel Bohnensteffen neuer Präsident

Gütersloh (rob). 36 Mitglieder des 258 Personen starken RSV Gütersloh haben am Freitagabend im Restaurant Fritz der Stadthalle den bisherigen Breitensportwart Axel Bohnensteffen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 61-Jährige übernimmt das Amt von Gerd Proske. Proske hatte nach neun Jahren Amtszeit nicht erneut kandidiert. Axel Bohnensteffen zählte in den frühen 80er Jahren zu den zahlreichen Talenten des Vereins. Ihm gelang damals der Sprung in den NRW-Kader, ehe er nach drei Jahren Amateurzeit die aktive Rennfahrerkarriere früh beendete.

Bohnensteffen ist erst der siebte Präsident des 1930 gegründeten RSV. Vor Proske hatten Michael Leonardt (26 Jahre) und Engelbert Mörchen (38 Jahre) den RSV geführt. Einstimmig wie die Wahl des Vorsitzenden gingen auch die übrigen Wahlen durch: Richard Riepe bleibt bis 2027 Vizepräsident, Hansi Eggert Geschäftsführer. Als neuer Breitensportwart wurde Uli Held für ein Jahr gewählt. Als neu gewählte Beisitzer rücken mit Marc Füchtenbauer und Moritz Kase zwei jüngere Aktive in den Vorstand auf.

Zuvor hatte Hansi Eggert einen Ausblick auf die Teampräsentation am 21. März bei Markötter gegeben, die wohl einem Rekordbesuch entgegensteuert. „230 Anmeldungen haben wir schon“, sagte Eggert. Offensichtlich wirke sich die Auswahl von Ex-Profi Erik Zabel als Stargast positiv für den Abend aus, vermutete Eggert.

Die sportliche Bilanz des letzten Jahres stimmte den Verein zufrieden, auch wenn die Erwartungen nach 2023 („Eggert: „Da hatten wir das beste Amateurteam seit Jahren!“) noch höher gewesen seien. Eine Anhäufung von Siegen und Platzierungen sei heute schon deshalb nicht mehr möglich, weil es zahlreiche regionale Rennen inzwischen nicht mehr gebe. „Man kann nicht mehr jedes Wochenende Rennen fahren“, sagte Eggert. Umso erfreulicher verbuchte der Geschäftsführer die Neugeburt des DT-Swiss-Burggrafen-Rennens, das Anfang September 2024 eine gute Premiere erlebt habe. „Zehn Begeisterte von uns haben dieses Radrennen auf die Beine gestellt“, bedankte sich Eggert bei seinen Mitstreitern. Und mit Johannes Hodapp gab es sogar einen Sieger aus den eigenen Reihen.

Das Thema „Renngemeinschaften“, wo sich Fahrer aus verschiedenen Vereinen zur Teilnahme an Wettbewerben zusammenfinden, sieht Hansi Eggert kritisch. „Man kann inzwischen alle vier Wochen woanders fahren“, sieht Eggert die Vereinsentwicklung unterwandert. „Nicht die Renngemeinschaften bringen Talente hervor oder veranstalten Radrennen, sondern die Vereine.“ Auch das Thema Sponsoren sei an dieser Stelle betroffen. Eggert äußerte sich zufrieden, dass der RSV mit seinen drei langjährigen Partnern nun Kontrakte über drei Jahre bis 2027 schließen konnte. Im Kassenbericht wies Schatzmeisterin Sabine Baretti bei 92.000 Euro Einnahmen und 85.000 Euro Ausgaben ein Plus von 7.000 Euro aus.

Die Mitgliederentwicklung im RSV ist positiv. 258 Mitglieder, davon 28 Frauen, gehören dem Verein im 95. Jahr an. Altersbedingte Abmeldungen standen 24 Neumitgliedern gegenüber. Nennenswerte Unfälle hatte der RSV im abgelaufenen Jahr nicht zu verzeichnen. Auch Axel Bohnensteffen sprach bei seinem Bericht als Breitensportwart von einem „tollen Jahr“. Die RTF-Touring-App funktioniere gut, die Veranstaltungen RTF mit 520 und die Gravelday mit 320 Startern waren gut besucht und auch der RTF-After-Work-Ride jeden Dienstag im Sommer laufe gut. Die aktivsten RTF-Fahrer zeichnete Bohnensteffen aus. Christian Spratte legte auf RTF-Veranstaltungen im letzten Jahr 3.956 Kilometer zurück. Michael Leonhardt brachte es auf 3.040 Kilometer und Ilke Maletz auf 1.280 km.

Während die RSV-Termine für die Rad-Tourenfahrt und die Drahteseltour am 29. Mai sowie für den „Gravelday“ am 20. Oktober feststehen, ist das Datum für die nächste Auflage des Burggrafenrennens noch offen. Eggert berichtete von Gesprächen, das Rennen einzubinden in den Start des Münsterlandgiros, der am 3. Oktober an Stromberg vergeben wurde. Zuletzt seien die Gespräche mit dem Orga-Team aus Münster aber nicht vorangekommen. Einen eigenen Termin im September zu finden sei aufgrund der örtlichen Termine im Wallfahrtsort nicht gerade leicht, gestattete Eggert einen Einblick in die weiteren Überlegungen. Innerhalb der nächsten Wochen wolle der Verein sich festlegen, wann und wie das Rennen nun ausgetragen werden kann, sagte Eggert. Zuletzt wurden noch die Beiträge angepasst. Eine Beitragserhöhung um 20 Prozent auf 72 Euro (Erwachsene) und 36 Euro (Jugendliche) ging ohne Gegenstimme durch.
Fotos
Die aktivsten RTF-Fahrer Christian Spratte (l.) legte auf RTF-Veranstaltungen im letzten Jahr 3.956 Kilometer zurück. Michael Leonhardt brachte es auf 3.040 Kilometer und Ilke Maletz auf 1.280 km.
RSV-Vorstand: Uli Held (v.l.), Sabine Baretti, Axel Bohnensteffen, Richard Riepe, Marc Füchtenbauer und Hansi Eggert führen den RSV. Es fehlen auf dem Foto Jugendwart Jörg Kottmeyer und Beisitzer Moritz Kase.







14.03.2025

12. Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup in Paderborn: Alle RSVler auf dem Treppchen

Gütersloh (man). Bereits am Vortag des Heimrennens um den 12. Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup waren die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh beim zweiten von fünf Durchgängen in Paderborn im Einsatz. In der Schülerinnenklasse U15 siegte Liljana Mayer vom RSV Gütersloh und bei den Schülern sprintete Till Nieländer auf den zweiten Platz. Im jüngeren Jahrgang der Schüler U13 „raste“ Wadim Roor vor seinem Drittplatzierten Vereinskollegen Ole Kläsener auf den zweiten Platz. Nach dem Rennen auf dem Parkplatz der Home Deluxe Arena fuhr der RSV-Nachwuchs unter Anleitung und mit Betreuung zu Trainingszwecken mit dem Rennrad zurück nach Gütersloh.


12.03.2025

12. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup: Drei Siege und zahlreiche Plazierungen für den RSV-Nachwuchs

Gütersloh (man). Der Umzug vom Porta-Parkplatz in das Clarholzer Gewerbegebiet hat sich für den RSV Gütersloh nicht als Nachteil erwiesen. Beim dritten Rennen zum 12. Alpecin-OWL-Nachwuchs-Cup zeigten die zahlreichen „Nachwuchs-Asse“ auf dem schnellen 600 m-Rundkurs spannende und vorallem flotte Rennen. Mit drei Siegen und zahlreichen vorderen Platzierungen feierte der Nachwuchs des ausrichtenden RSV Gütersloh einen erfolgreichen Rennsonntag. „Die schnelle Rennstrecke mit ihrem griffigen Asphalt direkt vor den Toren unseres Sponsors Lübbering war eine geniale Kombination“, freute sich RSV-Jugendwart Jörg Kottmeier nach dem Rennen. „Wir waren alle zufrieden und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hat super geklappt. Zudem hatten wir nur positive Rennmeldungen von den Rennfahrern und Betreuern“, bilanziere Kottmeyer zufrieden. Ein weiterer Grund für die schnellen Rennen war auch das frühlingshafte Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad.
(Foto: Werner Möller)


12.03.2025

Liljana Mayer, Marie Ehlscheid und Lara Fuchs ganz oben auf dem Treppchen und Ole Kläsener auf zwei

Für die drei Siege der RSV-Talente sorgten die Nachwuchsfahrerinnen. Liljana Mayer übernahm mit dem zweiten Sieg in Serie auch die Führung in der Gesamtwertung der weiblichen Schülerklasse U15. In der weiblichen Jugend 17 und der Juniorenklasse siegten Marie Ehlscheid und Lara Fuchs im Trikot des RSV Gütersloh. Bestens zufrieden war auch der Gütersloher Ole Kläsener, der in der Schülerklasse U13 hinter Maximilian Kurz (KSV Baunatal) auf den zweiten Platz fuhr. Gut besetzt war zudem das Rennen der Schülerklasse U15. Till Nieländer gewann zwar souverän den Sprint des Hauptfeldes, musste sich aber dennoch mit dem dritten Platz hinter dem ein Jahr älteren Sieger Jan Lukas Fietz (VfR Büttgen) und Luis Edelbroich (RC Victoria Neheim) zufrieden geben. In der Gesamtwertung führt der zwölfjährige Harsewinkeler nach drei von fünf Rennen aber immer noch. Ein packendes Rennen mit einem schnellen Sprintfinale lieferte sich die Jugend U17. Hinter einem norwegischen Fahrer des RSV Münster belegte der NRW-Kaderathlet Tim Coenen (RC Endspurt Herford) knapp geschlagen den zweiten Platz. In der Schülerklasse U11 hatte erneut Tom Wächter (RC Endspurt Herford) die schnellsten Beine und Matthäus Gbremedhin (RSV Gütersloh) fuhr in seinem ersten Rennen überhaupt auf Platz sechs der Anfängerklasse


07.03.2025

Mit einem einem Kracher kommt Lydia Ventker zum RSV zurück. Platz 1 beim Poco-Cup in Werne

Gütersloh (man). Die Radrennfahrer des RSV Gütersloh sind mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen sowie zahlreichen weiteren Platzierungen beim Poco-Cup in Werne überaus erfolgreich in die Straßensaison gestartet. Für den Sieg in der Eliteklasse sorgte Rückkehrerin Lydia Ventker. Nach zwei Jahren als Berufs-Radfahrerin wechselte die Düsseldorferin nach der Auflösung ihres Profi-Teams zurück zum RSV Gütersloh. Den zweiten Sieg fuhr Liljana Mayer in der weiblichen Schülerklasse U15 ein. Jeweils als Zweite beendeten Lara Fuchs (Juniorinnen) und Marie Ehlscheid (Jugend U17) ihre Rennen.

Im Eliterennen der Frauen schaute sich Lydia Ventker 10 km das Treiben der Konkurrenz an. Dann setzte die frühere Berufsfahrerin die erste Attacke und setzte sich vom Feld ab. Wenig später konnten einige Fahrerinnen aufschließen, die nach dem Lückenschluss aber nicht mehr Führen wollten. Deshalb attackierte Ventker die Spitzengruppe erneut und konnte sich mit drei weiteren Fahrerinnen absetzten. Im Finale hatte die 39-jährige die schnellsten Beine und gewann mit einem komfortablen Vorsprung vor Finja Siegmund (RSV Steinfurt) und Anna Scheffler (RC Sprintax Bielefeld). Für diese Woche hat Ventker mit dem Trofeo Oro ein UCI-Rennen in Italien sowie eine kleine Rundfahrt auf dem Programm stehen.

Im mit einigen Profis besetzten Eliterennen der Männer sprintete Michel Gießelmann nach 68 km aus einer zweiköpfigen Verfolgergruppe heraus auf den fünften Platz. Der Borgholzhausener Lukas Riepe notierte als 30. Das Rennen der Masterklasse 2 und 3wurde von einem Sturz im Finale überschattet. „Ein Fahrer hinter mir hat sich in der Zielkurve verbremst und hätte mich fast noch vom Rad geholt. Zum Glück konnte ich es aussteuern, sonst wäre ich auch noch gestürzt“, schilderte Bernd Brune das dramatische Finale der Masterfahrer, dass ihn vielleicht um den dritten Platz brachte. „Auf den schmalen Wirtschaftswegen bin ich auf der Schlussrunde gar nicht mehr richtig nach vorne gekommen“, so Brune weiter. Martin Dauk, Sebastian Ventker und Björn Rüter komplettierten als 17, 18. und 19. das gute Abschneiden der RSVer.



07.03.2025

Poco-Cup Werne:Liljana Mayer fährt auf den ersten Platz. Silber für Lara Fuchs und Marie Ehlscheid

Im Nachwuchsbereich zeigten Lara Fuchs (Juniorinnen U19) und Marie Ehlscheid (Jugend U17) jeweils ein starkes Rennen und wurden beide mit dem zweiten Platz in kleinen Teilnehmerfeldern belohnt. Noch eine Stufe höher durfte Liljana Mayer auf dem Treppchen. Die U15-Schülerfahrerin fuhr ein taktisch gutes Rennen und feierte ihren ersten Saisonsieg auf der Straße. Nicht so gut lief es dagegen für Till Nieländer in der älteren Schülerklasse U15. Nach einer Erkältung mit drei Tagen Fieber fehlte die Kraft um in einem gut besetzten Teilnehmerfeld vorne mitzufahren. Mehr als Platz sieben war so nicht drin.




26.02.2025

12. Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup:Sieg für Till Nieländer und Ole Klaesener freut sich über den zweiten Platz

Gütersloh (man). Die Nachwuchsfahrer des RSV Gütersloh sind erfolgreich in die Straßensaison gestartet. Zum Auftakt des 12. Alpecin OWL-Nachwuchs-Cups machte Till Nieländer so weiter, wie er im vergangenen Jahr aufgehört hatte. Da hatte der RSVer bei der elften Auflage des Alpecin OWL-Nachwuchs-Cup bei vier Starts vier Siege gefeiert. Auf dem Vierecks-Kurs auf dem Segelflugplatz in Oerlinghausen gewann der 12-jährige Harsewinkeler nach dem aufrücken in die ältere Schülerklasse U15 mit deutlichem Vorsprung von einer Zielgeraden sein erstes Straßenrennen der Saison. Gut 500 m vor dem Ziel hatte der RSVer aus einer Spitzengruppe heraus angetreten und einen klaren Sieg herausgefahren. In der Schülerklasse U13 freute sich Ole Klaesener als Zweiter über seine erste Treppchenplatzierung überhaupt.


30.01.2025

Bocholter Stadtmeisterschaft im Mountainbiken: Nick Kottmeyer fährt knapp am Treppchen vorbei. Nicht ganz zufrieden sind Markus Rehborn und Pascal Nicinski

Gütersloh (man). Die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh konnten bei der offenen Bocholter Stadtmeisterschaft im Mountainbiken vorne mitmischen. Nach drei Wertungsläufen freute sich Nick Kottmeyer als bester RSVer über den vierten Platz in der Juniorenklasse. Nur zehn Punkte fehlten zu Platz drei. Nicht ganz zufrieden war dagegen Markus Rehborn. Nach Platz 14. im zweiten Rennen hatte sich der RSVer unter 72 Elite- und Masterfahrern auf den achten Platz der Gesamtwertung verbessert und den dritten Platz der Seniorenklasse I vorgeschoben. Aus dem Angriff auf die „Top-Ten-Platzierungen“ am letzten Renntag musste Rehborn allerdings krankheitsbedingt verzichten und rutschte auf Platz 39 in der Eliteklasse und Rang 11 in der Masterklasse ab. RSV-Teamkollege Pascal Nicinski fuhr in allen drei Rennen konstant und wurde in der Gesamtwertung als 27 notiert.

Für Nick Kottmeyer lief es auf dem 3 km langen Rundkurs an und über die alte Radrennbahn von Woche zu Woche besser. Nach Rang fünf zum Auftakt verbesserte sich der Bundesligafahrer des NRW-Teams am zweiten Renntag auf Platz vier der Juniorenklasse und schloss die Serie als Tagesdritter im letzten Rennen ab. Nach Matsch zum Auftakt und Schnee und Eis im zweiten Durchgang, bestimmter am letzten Renntag wieder ein tiefer und durch den Regen aufgeweichter Boden das Rennen.



16.01.2025

Liljana Mayer und Till Nieländer werden im Oval des Olympiastützpunktes in Frankfurt/Oder mit guten Plazierungen belohnt

Gütersloh (man). Für die heimischen Radrennfahrer des RSV Gütersloh wechselte am Wochenende Licht und Schatten. Martin Masson kam in Chemnitz mit den über Nacht durch den Schnee und Eis komplett veränderten Streckenverhältnissen bei den Deutschen CycloCrossmeisterschaften gar nicht zurecht und konnte die guten Ergebnisse aus dem NRW-Cup, wo er Dritter wurde, nicht bestätigen. Mehr als Rang 35 war im Feld der gut 60 Starter nicht drin. Dagegen freute sich der RSV-Nachwuchs über gute Ergebnisse beim Winterbahnrennen inOval im Olympiastützpunkt. Auf dem 250 m Oval im Olympiastützpunkt zeigten Liljana Mayer und Till Nieländer in einem starken Fahrerfeld zwei Tage lang gute Leistungen und wurden mit tollen Platzierungen belohnt.

Nach dem fünften Platz zum Auftakt im Scratchrennen, einem Rennen auf Endspurt, zeigte insbesondere bei Liljana Mayer die Leistungskurve steil bergauf. Im Temporennen legte die 13-jährige Schloß-Holterin den vierten Platz nach und im abschließenden Ausscheidungsfahren den dritten Rang. Mit Platz sieben im Temporennen und Rang zwei im abschließenden Ausscheidungsfahren zeigte der Schützling der RSV-Trainer Uwe Tyralla und Markus Nieländer am Sonntag morgen starke Leistungen und belohnte sich mit zwei feinen Ergebnissen. Zum geplanten Madison konnte die U15-Fahrerin des RSV Gütersloh aber nicht mehr antreten, weil sich ihre Partnerin am Sonntag Mittag kurz vor dem Rennen mit Knieschmerzen abmeldete. Till Nieländer erwischte im Feld der 54 Jungen der Schülerklasse U15 mit der A-Gruppe die schwerste Gruppe und mit Louis Bosniatzki (SC DHfK Leipzig) den dominierenden Fahrer der Altersklasse. Als jeweils Vierter im Scratch und im Temporennen startete der 12-jährige Harsewinkeler, der zum jüngeren Jahrgang der U15 zählt, überaus erfolgreich in die beiden Wettkampftage. Mit Rang fünf im geliebten Ausscheidungsfahren war der RSVer nicht ganz zufrieden. Am Sonntag fehlte etwas das Glück und so musste sich 13-Jährige im Temporennen und Ausscheidungsfahren jeweils mit dem siebten Platz begnügen. Nick Kottmeyer kämpfte derweil beim MTB-Rennen in Bocholt mit einer sich immer wieder lösenden Steckachse. Mehr als Rang fünf war für den Juniorenfahrer des RSV Gütersloh, der die Konkurrenz immer wieder ziehen lassen musste, so nicht drin.



09.01.2025

Licht,Schatten und Schnee. Mit fünf Siegen bei acht Starts sichert sich Sven Pieper den Gesamtsieg im Weser-Ems-Cup

Gütersloh (man). Licht und Schatten wechselte bei den letzten beiden Cross-Rennen des 25. Stadler Weser-Ems-Cups für die heimischen Querfeldeinfahrer des RSV Gütersloh. Sven Pieper sicherte sich nach einem zweiten Platz in Bramsche-Engter und dem Sieg in Preußisch Oldendorf souverän den Gesamtsieg. Mit fünf Siegen bei acht Starts war der Senioren-2-Fahrer des RSV Gütersloh der überragende Fahrer seiner Altersklasse. Elitefahrer Yannick Winkelmann konnte aufgrund einer Lebensmittelvergiftung zwar in Engter starten und als Achter ein starkes Ergebnis einfahren, am Folgetag in Preußisch Oldendorf wollte der Körper dann aber doch nicht mehr und so schaffte der Oelder als Gesamtachter doch nicht den erhofften Sprung unter die besten fünf in der Serienwertung der Eliteklasse.

Der Start verlief für Winkelmann dagegen vielversprechend. Aus der ersten Startreihe ins Rennen gestartet bog der Oelder als Erster ins Gelände, erwischte dort aber nicht die Ideallinie und stürzte auf dem matschigen Untergrund. Als Sechster reihte sich der RSVer wieder ins Feld ein und hielt den Kontakt zur Spitze. In der zweiten Runde musste Winkelmann im Sandbunker einem Fahrer ausweichen, wobei sich sein Vorderrad im Sand verkantete und der Oelder erneut stürzte. Nach dem richten des verbogenen Lenkers fand sich der RSVer auf dem zehnten Rang wieder und konnte bis ins Ziel nur noch zwei Plätze gut machen. Nach dem Abschluss der Cross-Saison blickt Winkelmann gespannt auf seine weiteren Herausforderungen im Frühjahr und Sommer. „Ich laufe zum ersten Mal den Hermannslauf und werde im Sommer einige Triathlons machen. Im Herbst greife ich im Cross wieder richtig an“, so der Oelder.

Einen sicheren Start-Ziel-Sieg schien Sven Pieper in Bramsche-Engter in der Masterklasse 2 entgegenzufahren. Souverän führte der 47-jährige Langenberger im Dress des RSV Gütersloh das Feld an. In vorletzten Runde kündigte der Rennsprecher Pieper bei der Zieldurchfahrt als Sieger an, weshalb dieser das Rennen beendete. „Der Specher hatte sich aber vertan, wir mussten noch eine Runde fahren“, so Pieper. Als der Langenberger seinen Fehler bemerkte war der bis dato Zweitplatzierte Benjamin Kuchta (RR Bremen) schon ein gutes Stück entfernt. „Ich bin dann noch hinterher und hatte ihn einen Kilometer vor dem Ziel eingeholt, aber das letzte Stück hat er sich so breit gemacht, dass ich nicht mehr überholen konnte“, ärgerte sich Pieper. Daniel Meinert freute sich als zweiter RSVer dagegen über Rang neun in einem starken Teilnehmerfeld. Im Abschlussrennen des acht Rennen umfassenden Weser-Ems-Cups in Preußisch Oldendorf setzte den RSVern Schnee und Matsch zu und verwandelte die Rennstrecke in eine tiefe Rutschpiste. Sven Pieper kam dennoch mit den wiedrigen Bedingungen als Bester klar und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Benjamin Kuchta (RRG Bremen). „Das war heute ein mountainbikeähnlicher Kurs. Lange Anstiege, knackige Abfahrten und viel Matsch. Ich liebe so etwas“, wähnte sich der RSVer in seinem Element, was die Konkurrenz schmerzhaft zu Spüren bekam. Daniel Meinert fuhr als Siebter sein bestes Ergebnis der Serie ein und freute sich ebenso wie Bernd Brune als Achter in der Masterklasse 3. Im Nachwuchsbereich hatte Liljana Mayer für den Schnee zu wenig Profil auf den Reifen und konnte als Vierte ihr tolles Ergebnis vom Silvestercross in Melle zwar wiederholen, war aber dennoch nicht zufrieden, weil sie sich angesichts der guten Form mehr erhofft hatte. Mit dem glatten Reifen stürzte die 13-jährige Schloß Holterin gleich mehrfach auf dem Schnee.



04.01.2025

Silvestercross in Melle: Liljana Mayer verpasst knapp das Treppchen, und Till Nieländer läuft ins Ziel

Zufrieden war dagegen der Nachwuchs des RSV Gütersloh Beim Silvestercross in Melle. Liljana Mayer verpasste in der weiblichen Schülerklasse U15 als Vierte nur knapp das Podium. Ein Sturz in der Schlussrunde nutzte Marlene Schnieders (ESV Lingen) um an der 13-jährigen RSVerin vorbeizufahren. Auch Till Nieländer wurde im Finale nicht für sein starkes Rennen in einem hochklassig besetzten Rennen belohnt. Bei der Einfahrt auf die Zielgeraden sprang dem 12-jährigen Harsewinkeler beim Sprung vom Bordstein die Kette runter. Weil er diese nicht schnell genug wieder auf das Kettenblatt bekam, lief er die letzten gut 300 m ins Ziel. Diesen Defekt nutzten zwei Konkurrenten um doch noch vorbeizusprinten und den RSVer auf den sechsten Platz zu verweisen.





03.01.2025

Silvestercross in Melle: Top-Ergenisse für Sven Pieper, Martin Masson, Daniel Meinert und Yannick Winkelmann

Gütersloh (man). Die Crosser des RSV Gütersloh haben das Jahr sportlich beendet. Beim Silvestercross in Melle konterte Sven Pieper die Attacken der Konkurrenz und setzte sich nach einem Drittel des Rennens ab um einen deutlichen Sieg in der Masterklasse 2 einzufahren. Mit dem Erfolg baute der 47-jährige Langenberger seine Führung im Weser-Ems-Cup weiter aus. Als Dritter komplettierte RSV-Teamkollege Martin Masson auf dem unrhythmischen Kurs das Podium und sorgte so für ein starkes Auftreten der RSVer. Daniel Meinert rundete als Zwölfter das gute Ergebnis des RSV Gütersloh ab. In der Eliteklasse, die vom Semiprofi und Deutschen Stehermeister Luca Harter (Peter Pane Nagel Cx Team) dominiert wurde, fuhr Yannick Winkelmann auf den guten 13. Platz.

Nicht ganz so gut lief es für die Masterfahrer des RSV Gütersloh dagegen zwei Tage zuvor beim Finale der CycloCross-Bundesliga in Lohne-Vechta. Auf dem anspruchsvollen und durch den tagelangen Regen aufgeweichten Kurs am Reiterwaldstadion musste sich Pieper mit dem fünften Platz zufrieden geben und war gar nicht zufrieden. „Da habe ich gemerkt, dass ich bereits in der Vorbereitung auf die kommende MTB-Saison bin und nicht mehr Crossspezifisch trainiere“, erklärte Pieper enttäuscht. Auch Martin Masson erwischte keinen guten Tag, wobei das Teilnehmerfeld im Bundesligafinale qualitativ und quantitativ extrem stark besetzt war. Mehr als der 16. Platz war nicht drin.